Alles nur geträumt?

Eine ausgeprägte Phantasie habe ich. Auch kann ich wunderbar vergangene Situationen „hinaufbeschwören“ und erneut in ihnen schwelgen. Erotische Träume habe ich hingegen eher selten. Warum eigentlich? Kann man das trainieren?

Nun, heute Nacht war das anders. Vielleicht erinnert ihr euch an Markus? Mein Date von vor einiger Zeit… der Mann im Café, der die Raumtemperatur wie von Geisterhand um 10 Grad steigen lässt. Ich träumte, dass er spontan vorbeigekommen ist.

Zärtlich küsst und umarmt er mich. Als ich mich auf das Sofa setze, folgt er mir und drückt mich sanft in eine halb liegende Position. Und beugt sich über mich, so dass ich seine Arme anspannen. Als er sein Shirt auszieht, stockt mir der Atem. Dieser Mann ist so schön, dass es schon fast weh tut. Jeder Muskel ist zu sehen, ohne dass es aufgepumpt ist. Seine Haut ist glatt und ich weiß gar nicht, wo ich zuerst hinschauen soll. Und was ich zuerst anfassen möchte. Er schaut mich an — da ist etwas in seinem Blick, das ich nicht ganz deuten kann. Ist es Unsicherheit? Lust? Beides? Wenn sich dieser Mann auch nur ansatzweise darüber im Klaren ist, wie sexy er ist, müsst er vor Arroganz überschäumen. Statt über mich herzufallen, beginnt er mich zu massieren. Findet ihr kitschig? Hey — ist mein Traum! Als ich mich schließlich umdrehe, kommt ein kleiner Seufzer über seine Lippen… und die Lust in seinen Augen ist nicht mehr misszuverstehen. Er bedeckt meinen Körper mit Küssen, streichelt sanft und greift beherzt zu. Als sein Kopf zwischen meinen Beinen verschwindet, ist es um mich geschehen. Verstand? Wer war das noch?

Schließlich fällt auch sein allerletztes Stück Stoff. Dieser Mann ist wirklich bis ins letzte Detail wunderschön — wenn ich nicht träumen würde, glaubte ich, ich würde träumen.

Ich bin erregt bis in die Haarspitzen. Und aufgeregt. Alles kribbelt… was auch an seinen Berührungen liegen mag, die überall zu sein scheinen. Als er schließlich in mich eindringt, versinke ich in ihm. In deinen Armen. In seinen Lippen. Und genieße… genieße… genieße…

Der Traum war so realistisch, dass ich etwas bedröppelt bin, als ich aufwache. Und erregt. Ein beschwingtes Gefühl latenter Geilheit begleitet mich den ganzen Tag… ich freue mich auf die nächste Nacht, in der Hoffnung Markus erneut in meinen Träumen zu begegnen.

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