Working Out Loud
Jochen Adler
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Working Out Loud — Erste Anmerkungen

Hallo Jochen, hallo #WOL Community,

erst einmal vielen Dank für die Initiative zu diesem Thema. Kudos.

Als jemand der zumindest eine Draft-Version von John Steppers Buch gelesen hat und zudem auch tag-täglich Erfahrungen im Unternehmen sammeln kann, wie das Thema vor allem durch ihn aber auch anderen vorangetrieben wird, möchte ich mich an dieser Stelle herausnehmen ein paar — vermutlich noch ungeordnete — Gedanken zu kommentieren.

Ich stimme dir zu, dass es für den “gemeinen Deutschen” (#scnr) nicht einfach ist, Konzepte aus dem englischen zu übernehmen und auch zu unterstützen. Zum Einen fehlt an der einen oder anderen Stelle, das englische Sprachverständnis (um Beispielsweise weiterführende Artikel etc. zu lesen) oder auch das Verstehen einer komplett anderen Arbeitskultur. — Ich habe hier oft meine Probleme…

Verstandenes und Unverstandenes

Dementsprechend hoffe ich, dass durch die gemeinschaftliche Er- und Bearbeitung dieses Themas das ein oder andere fehlende Verständnis oder Missverständnis aufgearbeitet werden kann.

Verstehen der Unterschiede

Aber auch ein Verstehen der Unterschiede halte ich für ein wichtiges, vielleicht sogar das wichtigste Ziel, denn der Versuch von “Gleichmachung” und blinder Adaption von Ideen und Konzepten führt meiner bescheidenen Meinung nach zu sehr viel vermeidbarer Frustration und Ablehnung. Diese Energie kann viel besser anderweitig genutzt werden.

Dementsprechend sollten zu irgendeinem Zeitpunkt in irgendeiner Weise folgende Punkte angesprochen und durchleuchtet werden (vielleicht erscheinen sie auch irgendwann als nicht mehr relevant!):

  • Unterschiede im Kommunikationsverhalten
  • kulturelles Selbstverständnis
  • “Stolz sein dürfen”
  • Fehlerkultur
  • Einladung von weniger extrovertierten Menschen (siehe Diskussion auf Twitter)

So long…

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