Das ist ja zum Lachen!
10 Fakten die Sie interessieren:
1. Sie sind im Internet.
2. Sie sind auf dennisrobers.de
3. Sie lesen gerade diese Liste.
5. Und Sie haben nicht bemerkt, dass Punkt 4 fehlt.
6. Sie kontrollieren das gerade.
7. Jetzt schmunzeln Sie darüber.
8. Genauso wie über die Tatsache, dass Sie nicht alle Ihre Zähne gleichzeitig mit der Zunge berühren können.
9. Und Sie schmunzeln, weil Sie das gerade auch noch testen musstest.
10. Sie sind liebenswert. Weil Sie auch darüber lachen können.
Es klingt wie ein Rat von der Großmutter:
“Lächle — und du fühlst dich besser!”
Doch Großmütter haben Recht:
Lächeln hebt tatsächlich die Laune — nicht nur am Weltlachtag, sondern selbst dann noch, wenn es künstlich oder erzwungen ist. Und es kann noch mehr: Lachen verbindet. Untersuchungen von einem Management-Professor, haben beispielsweise schon vor Jahren ergeben, dass lustige, lächelnde Menschen ihr Ansehen steigern und sogar öfter weiterempfohlen werden. Mehr noch: Alice Isen, Psychologieprofessorin an der Cornell-Universität in New York konnte zeigen, dass gutgelaunte Kollegen nicht nur beliebter und populärer sind, sie werden von ihren Vorgesetzten besser bewertet, öfter befördert und erzielten am Ende höhere Einkommen.
Lächeln — ein echter Karriereturbo.
Im tristen Verkaufsalltag deutet oft nur wenig auf Begeisterung und Euphorie hin. Tatsächlich hat Heiterkeit im Verkauf ein veritables Imageproblem: Gut gelaunte Verkäufer stehen überraschend schnell unter dem Generalverdacht, dass es ihnen, nun ja, zu gut geht. Nicht wenige Manager glauben, dass Optimismus und gute Laune im Job ablenken, fahrlässig und faul machen.
Der Gedanke dahinter: Wer satt ist, geht nicht mehr auf die Jagd; wer zufrieden ist mit sich und der Welt, strengt sich weniger an. Entsprechend ernst geht es in vielen Unternehmen zu: Es wird geschwiegen und gelangweilt, drangsaliert und geschurigelt. Und dafür kaum noch gelobt, gescherzt, gelacht.
Noch erschreckender: Forscher haben ermittelt, dass Kinder etwa 400 Mal am Tag lächeln und bis 150 Mal lachen; Erwachsene dagegen lächeln im Schnitt nur 15 Mal und bis zum herzlichen Lachen bringen sie es nur 6 Mal täglich.
Der Alltag — ein einziges Trauerspiel.
Und ein fataler Irrglaube. Wissenschaftler haben schon vor einiger Zeit über eine Million Angestellte befragt und dabei herausgefunden, dass Menschen Arbeitgeber und Belegschaften wesentlich mehr schätzen, loyaler und produktiver sind, wenn in den Büros häufiger gelacht und gelächelt wird.
Optimismus steckt an.
Gute Laune ist ansteckender als schlechte.
Lächeln macht sofort gute Laune.
Unserem Gehirn ist es egal, ob wir aus Freude oder grundlos lächeln. Die daran beteiligten Muskeln signalisieren den grauen Zellen so oder so, dass gegrinst wird, woraufhin diese Glückshormone freisetzen. Diese wirken wiederum entzündungshemmend, schmerzstillend sowie Angst lösend und verbessern die Wahrnehmung.
Wer lächelt, wird selbst besser erinnert.
Nicht etwa unsere Nase, ein Muttermal oder der Schwung unserer Lippen machen uns markant — es ist vor allem unser Lächeln. Oder anders formuliert: Wenn Sie möchten, dass man sich an Sie erinnert, lächeln Sie!
Lächeln verlängert das Leben.
Forscher analysierten in einer Langfriststudie die College-Jahrbücher beziehungsweise die Porträts der Frauen darin und wie sehr diese lächelten — nur andeutungsweise oder breit grinsend bis strahlend. Insgesamt bewerteten die beiden Forscher 114 Frauenfotos, die in den Jahren 1958 bis 1960 aufgenommen worden waren. Alle außer dreien dieser jungen Frauen lächelten, 50 davon sogar besonders strahlend. Dann folgte die Auswertung 30 Jahre später: Die Gruppe der strahlend Lächelnden war überwiegend glücklich verheiratet und erzielte Höchstwerte in Sachen physischer und psychischer Gesundheit.
Lächeln lässt uns besser lernen.
Wer häufig lacht, lernt leichter. Wird 30 Minuten nach einem Lernvorgang gelacht, können sich die Teilnehmer anschließend besser das Gelernte merken.
Wer lächelt, erinnert besser.
Bei einem Experiment wurden die Probanden zunächst in drei Gruppen eingeteilt und sahen sich besonders lustige, mittelmäßig amüsante und völlig unlustige Bilder an. Anschließend wurden sie einem Memory-Test unterzogen, Ergebnis: Wer vorher kräftig gelacht hatte, zeigte den besten Merkeffekt.
Lachen berauscht.
Und zwar durchaus vergleichbar mit einer Droge. Bei lustigen Taschenbüchern wird der nukleus accumbens besonders aktiv. Dieser Teil des Gehirns kontrolliert unter anderem die Ausschüttung des sogenannten Glückshormons Dopamin und sorgt somit für eine gewisse Euphorie beim Lachen. Warum das mit einer Droge vergleichbar ist? Der nucleus accumbens sorgt auch dafür, dass sich Menschen, die Kokain zu sich nehmen, high fühlen.
Lächeln lindert Schmerzen.
Bei einer Studie kam heraus, dass Lachen noch eine halbe Stunde nach dem Betrachten eines lustigen Films zu einer höheren Schmerztoleranz führt.
Frohsinn macht kreativ. Das Gehirn belohnt Lebensfreude mit gesteigerter Denkleistung und neuen Sichtweisen. Die Hochstimmung verbesserte die Aufnahme- und Analysefähigkeit enorm.