Schlechter werden! — 10 todsichere Tipps wie du in die beschissenste Verfassung deines Lebens kommst!


In seiner alternativen Gesundheitskolumne “Health Punk” beschäftigt sich unser Autor diese Woche mit dem sogenannten “Self-Weakening”, einer Gegenbewegung zur dominierenden Ratgeber-Kultur. Denn sei doch mal ehrlich, Digga: Der ganze Lifestyle-Improvement-Tinnef ist ja wohl sowas von spießig und out! Setz also auch DU ein Zeichen gegen verblödete Ökospinner, Entschleunigungs-Fanatiker und Moralapostel! Keine Ausreden und Ausflüchte mehr! Steh ein für DEIN Leben und DEINEN Körper! Mach 2016 zu deinem Jahr und “Werde schlechter”!

Denn wie schon ein Mann namens Kurt Tucholsky anscheinend irgendwann einmal gesagt haben soll: “Erfahrung heißt gar nichts. Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen.”


Nimm dein Leben in die Hand und sei kein Mitjogger mehr!

Mit diesem Artikel will ich die Grundfesten deines Lebens erschüttern, doch einstürzen lassen, musst du sie selbst!

Geht es dir nicht auch tierisch auf den Sack, ständig bei Facebook oder sonstwo mit ansehen zu müssen, wie viele Kilometer deine bescheuerten Yuppie-Freunde wieder gelaufen sind? Kotzt es dich nicht an, ihre fitten durchtrainierten Körper zu sehen und dabei von ihren zufrieden lächelnden Hackfressen angegrinst zu werden? Du läufst Amok, wenn du weiterhin ohne Ende ihre Erfolge unter die Nase gerieben bekommst? Jeder Vollhonk kann eine Weltreise machen, seine blöde Visage vor eines der Weltwunder schieben und das Ganze mit einem Selfie-Stick festhalten, heiraten und ein Kind bekommen, seinen Doktor in Molekularbiologie ablegen, einen Managerposten bei einem der Top-10 Unternehmen der Welt antreten oder Afrika auf dem Einrad umrunden. Das alles ist nicht schwer, aber einen ANDEREN, einen EIGENEN Weg zu gehen, DAS erfordert wirklich Mut!

Sie dir diese Schafe genau an: Du musst nicht so sein! Du warst noch nie einer von ihnen! Ruf dir vor Augen, was früher in der Schule auf deinem Federmäppchen stand: “Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom!” Nein, du bist kein Fisch! DU bist ein REBELL, ein MACHER, ein QUERDENKER und DU selbst hast die Kraft dazu, neue Trends zu setzen! Zieh durch, was nicht jeder kann und werde noch in diesem Jahr so schlecht, wie du es dir nie zu erträumen gewagt hast! Ich verspreche dir: Niemand wird dich wiedererkennen!

Du machst sicher intuitiv schon vieles falsch, aber da geht bestimmt noch weniger!

Auf den ersten Blick sieht es vielleicht aus, als könntest du niemals richtig schlecht werden — erfolgreich, fit und sexy sein, ist einfach zu problemlos und bequem -, wenn du aber diese 10 simplen Tipps befolgst, wird es auch dir in Nullkommanichts gelingen, fast gar nichts aus dir raus zu holen!


1. Ernährung ist der Schlüssel zu einem wirklich miserablen Dasein!

Du kannst es bestimmt nicht mehr hören, aber ich muss es noch einmal betonen: Die falsche Ernährung macht mindestens 80% deines Misserfolgs aus! Du kannst soviel Crack rauchen, rumhuren oder prokrastinieren wie du schaffst, ernährst du dich dazu aber noch immer gesund, wirst du niemals richtig schlecht werden. Damit verschenkst du unnötig Potenzial nach unten. Der einzige Weg dir diese körpereigenen Schlechtigkeitsreserven nutzbar zu machen, ist es, Dinge zu essen, die nicht gut für dich sind! Oft ist das leichter gesagt als getan.

Du kennst das doch sicherlich auch: Abends, wenn du gerade Arte schaust, hast du, ganz ohne es zu merken, wieder eine angemessene Portion Nüsse, etwas frisches Gemüse und gesunde Apfelscheibchen ganz gemächlich zu dir genommen. Das ist natürlich unkomplizierter, als eine Familienpackung Kartoffelchips aufzureißen und wegzutrichtern. Willst du aber wirklich schlecht werden, führt kein Weg an Fertigprodukten vorbei: Du musst an dein Limit gehen! Falls dir das schwer fallen sollte, gibt es Apps, mit denen du deine Kalorien tracken kannst. Als Faustregel gilt: Bleib immer knapp 2000 Kalorien über deinem täglichen Energieverbrauch. Mit den richtigen Produkten ist das gar keine Problem!

Lebensmittel, die ohne großen Aufwand zuzubereiten und dabei trotzdem schlecht für dich sind, sind zum Beispiel Pop-Tarts oder Hot Pockets. Dazu solltest du literweise Brause in dich reinschütten, denn das, was du sonst an Wasser trinkst, kannst du auch in Limo-Form zu dir nehmen. Prost!

Und als kleiner Lifehack für Unterwegs: Nimm dir immer eine Marzipanstange mit! Die passt locker in jede Hosentasche und gibt dir die Lähmung für Zwischendurch, wenn du sie benötigst!

2. Bewegung ist dein Feind!

Willst du wirklich so bescheuert grinsen, wie ein Bekloppter aussehen und auf einem grässlichen Stock-Photo enden? Eben!

Deswegen sollte es dein Ziel sein, dich jeden Tag ein bisschen weniger zu bewegen! Um das zu erreichen, gibt es Schrittzähler, die messen, wie aktiv du den Tag über warst. Eine Schrittzahl im niedrigen dreistelligen Bereich nicht zu überbieten, sollte auch für Anfänger machbar sein. Wenn du trotz allem nicht stillsitzen kannst, bieten Fitnesstracker dir auch die Möglichkeit, Freunde zu einem Faulness-Duell herauszufordern. Mit Gleichgesinnten lässt es sich viel leichter schlecht sein und man kann sich immer gegenseitig demotivieren!

Mitgliedschaften in Fitnessstudios sind aber weiterhin ein legitimes Mittel, um dich schlecht zu fühlen. Indem du nicht hingehst, tust du nichts für deinen Körper und kannst gleichzeitig noch enttäuscht von dir sein! Eine Loose-Loose-Situation, wie sie im Buche steht!

Bonus-Pro-Tipp-Numero-Uno: Nur Idioten verlassen das Haus! Deine Einkäufe, Drogen und den Escort-Service kannst du auch bequem online bestellen und dir vor die Haustür liefern lassen! Du hast Schlechteres zu tun, als ins Freie zu gehen!

3. Durch Gewohnheiten kannst du dich formen wie Wachs!

Gewohnheiten entscheiden über Erfolg und Misserfolg in deinem Leben. Wenn du immer pünktlich aufstehst und eisern deiner Fitnessroutine nachgehst, dann kann der Tag nur gut anfangen! Schon wenn du wenige richtig schlechte Angewohnheiten hast, haben die guten keine Chance mehr. Sei also weise und nutze die Kraft von Lastern!

Schlechte Verhaltensweisen, die du dir besonders leicht angewöhnen kannst, sind Süchte. Sorge also immer für ein möglichst breitgefächertes Repertoire an Süchten! Online-Glücksspiel, Hahnenkämpfe, Pornos, World Of Warcraft, Candy Crush oder Opium sind gute Einsteigertipps. Vernachlässige aber auch bereits bestehende Abhängigkeiten nicht! Bist du zum Beispiel bereits alkoholkrank, erhöhe langsam aber stetig die Dosierung. Ein Schuss Cognac in den Cornflakes hat schließlich noch niemanden umgebracht!

4. Schlaf kann dir richtig übel schaden — Du musst nur verstehen, ihn zu vermeiden!

Deine Schlafgewohnheiten und Lebensqualität sind eng miteinander verbunden. Wenn du hier an den richtigen Rädchen drehst, kannst du dich ordentlich vermurksen! Also schau dir vor dem Einschlafen zum Beispiel noch 12 Folgen von “Beate & Irene auf Reisen” oder die ersten drei Staffeln von “Lost” an. Dieser simple Trick minimiert deine Schlafdauer und hindert dich gleichzeitig daran, doch noch problemlos einzuschlafen. Aus persönlicher Erfahrung würde ich dir sowieso niemals mehr als 3 Stunden Schlaf empfehlen! Damit bist du bald wirklich hinüber!

Ein weit verbreiteter Irrglaube ist es übrigens auch, dass man zum Schlafen unbedingt ein Bett benötigt — Dein durchgelegenes und vollgesifftes Sofa reicht vollkommen aus! Lass die Masse aus Erdnüssen, Tacos und Käsebällchen deine Decke sein! So riechst du gleichzeitig schon sehr lecker wenn du aufwachst.

5. Menschen aus Fleisch sind Kacke! Meide soziale Interaktion im Real-Life!

Als Mensch bist du darauf gepolt, Zeit mit anderen Menschen zu verbringen: Ein nettes Gespräch, Spiele oder Sport, Zusammenarbeit und so weiter. Soziale Interaktion aktiviert das Belohnungssystem im Gehirn und du fängst an, dich gut zu fühlen. Dein Körper ermutigt dich dazu, ein Mitglied der Gesellschaft zu sein und diesen Umstand kannst du dir zum Nachteil machen! Du musst soziale Interaktionen auf ein Mindestmaß herunterschrauben! Bilder von Menschen auf Monitoren und Displays reichen völlig aus! Durch diese Illusion musst du dich zum Glück nicht mit echten Menschen abgeben, bist aber irgendwie auch nicht völlig allein mit deinem gruseligen Psychopathen-Hirn!

Falls du in der Übergangszeit zur vollkommen Isolation dennoch das Bedürfnis haben solltest, dich der Welt mitzuteilen, dann habe ich hier einige wertvolle Tipps für dich, für die du nicht einmal das Haus verlassen musst:

  • Channele deine gesamte Frustration und deinen Selbsthass und lass ihn einfach in den Kommentaren bei Youtube, Facebook oder im League of Legends Chat raus! Kurzfristig wirst du dich zwar ein bisschen besser fühlen, weil du Leute niedermachen konntest, langfristig wird es dich aber ordentlich runterziehen, weil du irgendwann einsehen musst, was für ein dummes Arschloch du bist!
  • Gib Leuten im Internet ungefragt Tipps und Ratschläge zu allem und jedem! Erstens weißt du es besser und zweitens haben sie alle mal einfach gar keine Checkung!
  • Ein wöchentliches E-Mail-Rundschreiben “Hassbotschaften aus Muttern’s Keller” an Leute die du einmal als Freunde bezeichnet hast, reicht aber auch aus. Gib darin deine Meinung zu Politik, Wirtschaft und Zeitgeschehen kund und schon bald wird absolut niemand mehr mit dir Kontakt haben wollen.

6. Liebe, Sex und Partnerschaft — Wege zum Höhepunkt der Frustration

Lebst du in einer Beziehung -wie auch immer du das geschafft hast-, dann wird das Vermeiden sozialer Kontakte zwar schwieriger, aber wenn du es falsch anstellst, kannst du deine Partnerschaft zu einem Schwarzen Loch werden lassen, dass dir jegliches Licht und alle Freude entzieht!

  • Rede möglichst überhaupt nicht mit deinem Partner! Lasse Probleme ungeklärt im Raum stehen, damit sie sich immer weiter vergrößern und euch beide innerlich zerfressen.
  • Der Körper hat ein spezielles Bindungsprogramm, das durch Körperkontakt aktiviert wird und welches dich deinem Partner näher kommen lässt. Vermeide deswegen alle Berührungen - So kann erst gar keine Verbindung entstehen! Du und dein Partner werden sich schon bald schlechter verstehen, als du es für möglich gehalten hast! Sex ist tabu! Wenn es unbedingt sein muss, achte darauf, dass es kurz, mechanisch und möglichst unbefriedigend für euch beide ist. So schnell werdet ihr es nicht mehr versuchen!

Dein Partner ist erwachsen (hoffentlich!) und kommt alleine klar — lass ihn deshalb also auch in Ruhe! Deine Sexualität solltest du am besten solo ausleben! Nur du allein weißt, bei welchem kranken Scheiß dir einer abgeht!

Bist du ein Mann, empfiehlt es sich täglich mindestens 3–4 Mal zu masturbieren und das möglichst zu japanischem Lolli-Hentai. Bist du nach stundenlangem “5-gegen-Willie” endlich fertig und völlig angeekelt von dir selbst, dann gib deinen Samen in eine sogenannte Cum-Box! Das ist ein ganz normaler Pappkarton, der als Aufbewahrungsstätte deiner verlorenen Männlichkeit dient und dich immer daran erinnern soll, wie pathetisch du bist. Diesen Karton kannst du natürlich nach Herzenslust mit Buntstiften und Stickern dekorieren.

Sehnst du dich einmal nach Abwechslung, entwickel einen widerwärtigen Fetisch! Bastel dir einen Sexualpartner aus Mett, kauf dir eine Melkmaschine oder beglücke unschuldige Menschen auf Video-Chat-Plattformen mit dem Anblick deiner grotesken Genitalien! Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

7. Deine Umgebung beeinflusst direkt dein Wohlbefinden — Huldige dem Chaos!

Du kennst sicherlich die alte mongolische Weisheit “Deine Umgebung beeinflusst direkt dein Wohlbefinden — Huldige dem Chaos!”, aber hältst du dich auch daran? Um deinen Geist in eine unbrauchbare und stinkende Kloake zu verwandeln, musst du auch deinen Haushalt nach dieser Maxime führen! Deshalb:

Krümme Zuhause keinen Finger und wirf nichts weg!

Bald schon wird in deiner Bude eine unüberblickbare Unordnung herrschen und du kriegst das Gefühl, vom Chaos erschlagen zu werden. Gleichzeitig lädst du durch den ganzen Dreck noch Krankheitserreger und Ungeziefer ein — starke Partner, wenn es um körperliches Elend geht!

Der ganze angesammelte Kladderadatsch hat aber noch weitere Vorteile: Die zahllosen Plastikflaschen und Behälter kannst du prima als mobile Toilette fürs Sofa nutzen! Außerdem weißt du nie, ob du die letzten 7 Jahrgänge aller Werbeprospekte nicht doch noch irgendwann benötigst.

8. Arbeit und Beruf — Nicht mit dir!

Um richtig schlecht zu werden, ist für einen Beruf keine Zeit! Außer dein Job ist die Hölle auf Erden, zerätzt alles wofür du stehst und treibt dich Tag für den Tag in den sicheren Burnout. Dann ist klar: Natürlich musst du diesen Job behalten! Ansonsten gilt: Ab sofort ist “Schlechter-werden” deine Arbeit! “Nichts-werden” kommt schließlich nicht von Nichts!

9. Geld und Finanzen — Fast Obdachlos und trotzdem liquide!

Lol, ich mache was mit Finanzen^^

Auch als Schlechter-Werder musst du dir Gedanken über deine finanzielle Zukunft machen. Für maximale Schlechtheit empfehle ich, dein Einkommen aus diesen vier Quellen zu beziehen:

  • Lasse dir vom Staat geben, was dir zusteht! Die anderen machen es doch genauso und du hast schließlich schon irgendwas vielleicht mal gemacht, was dein Gewissen damit klarkommen lässt, den anderen auf der Tasche zu liegen. Und wenn nicht: Scheiß drauf: Nimm das Geld, du willst schließlich schlechter werden, und dabei sollte Moral das Letzte sein, was dich interessiert!
  • Leihe dir möglichst viel Geld von deiner Familie, deinen Freunden und allen, die du dazu bequatschen kannst! Das verschlechtert gleichzeitig deine Beziehungen zu ihnen für immer!
  • Schaffe dir verschiedene Kreditkarten an und nutze die maximale Rückzahlungszeit! Damit stellst du sicher, dass du möglichst wenig von dem Geld hast, richtig viel unnötiger Scheiß bei dir rumsteht und du dich auf Ewig verschuldest. Dein Ziel ist es, auf lange Zeit schlecht zu werden! Jeder Tag an dem du nichts Gutes für dich machst, bringt dich dem ein Stückchen näher!
  • Um dir ein paar Rücklagen zu schaffen, investiere in Pfandflaschen. Oettinger oder Zwergenbräu sollen dafür nicht verkehrt sein. Aber aufgepasst: Auf Korn ist kein Pfand!

Bonus-Banking-Bringer-Trick: Dein Dispo gehört dir! Nutze ihn also auch!

10. Verwirrung ist die Devise — Lass deinen Wahnsinn auf die Pauke schlagen!

So wie du deinen Körper mit keinerlei Bewegung schwächst, musst du auch deinen Geist durch bestimmte Übungen kaputt bekommen! Uralte indische Yogi-Schriften vergleichen den Geist mit trüben, von Wellen hin und her gerissenen Wasser. Mache einen Schlamm-Tsunami aus deinen Gedanken! Gönne deinem Bewusstsein ganz bewusst keine freie Sekunde. Verliere dich — egal wo du gerade bist und was du tust -, in wilden Tagträumen. Fülle deinen Kopf soweit es geht mit Negativität: Bereue alles was du jemals getan hast und fürchte dich vor dem, was noch kommen wird. Sei mit deinen Gedanken völlig woanders, nur nicht im hier und jetzt! Hier und jetzt ist es sowieso öde und langweilig. Gib die Kontrolle ab: Lasse deine Gedanken bestimmen, wie du dich fühlst: Lass es dir richtig schön dreckig gehen!

Fazit

Wenn du dich an diese 10 einfachen Tipps hältst, wirst du sehen: Schon nach wenigen Tagen bist du ein bedauernswertes Wrack und in der schlechtesten Verfassung deines Lebens!

Und dann: Lach dir ins Fäustchen über all diese blöden Fitness-Heinis und Weltverbesserer! Du hast dein Leben noch selbst in der Hand und lässt dich von keinen Trends mehr mitreißen! Du gehst deinen eigenen unabhängigen Weg! Du zelebrierst die alternativen Lebensweisen! Dein Ziel ist immer klar: Jeden Tag ein bisschen schlechter!


Wenn du jetzt denkst, dass auch andere Leute schlechter werden sollten, dann klick bitte auf den Button unterhalb dieses Artikels!

Wenn Sönke Dentz nicht gerade schlecht ist, schreibt er auf Maschinenschrott.com mehr oder minder lustige, experimentelle oder merkwürdige Texte zu den Themen Musik, Literatur und Leben (genau^^). Alle Jubeljahre findet man ihn auch mit Unfug bei Twitter, Facebook oder mit Krach bei Soundcloud.

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