Seit 14 Jahren bietet die Sächsische Zeitung ihren Lesern Online-Auktionen an. Vom Auto über Konzertkarten bis hin zur Waschmaschine — auf all das darf gewöhnlich zehn Tage lang geboten werden. Die letzte Leser-Auktion der SZ erzielte vergangenen Sonntag mit mehr als 3.100 verkauften Artikeln einen Anzeigenerlös von über 420.000 Euro. Das ist neuer Rekord unter den bisherigen Frühjahrsauktionen. Worauf Verlagshäuser bei einer Online-Auktion achten sollten, um ähnliche Ergebnisse zu erzielen, haben wir hier für Sie zusammengefasst.

· Von Kassenschlagern und Ladenhütern

Die Rubrik Reisen gehört unserer Erfahrung nach zu den beliebtesten Rubriken einer Auktion. Bei der SZ-Frühjahrsauktion konnte eine 6-tägige…


6 Tipps für journalistische Newsletter

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Werden Sie sich über Ihre Zielgruppe bewusst

Wer ist eigentlich der Adressat meines Mailings? Das ist eine der ersten Fragen, die Sie sich stellen sollten. Von der Antwort hängen unter anderem Ansprache, Themenauswahl, Vertriebskanäle und vieles mehr ab. Werden Sie sich bewusst, wem Sie da eigentlich schreiben und entwerfen Sie, wenn möglich, eine Art Persona, deren Interessen und Fragen Ihnen bei Themenplanung und Recherche den Weg weisen. Kleinster gemeinsamer Nenner sollte immer die Region und die Perspektive Ihres hiesigen Lesers sein.

Bleiben Sie im Gespräch und sichtbar

Machen Sie immer wieder auf Ihren Newsletter aufmerksam…


Wie Regionalzeitungen mit Newslettern punkten können

Newsletter mit kuratierten Inhalten aus der Redaktion gehören vor allem bei überregionalen Tageszeitungen zum guten Ton. Die Zeit bietet ihrer Community mittlerweile 25 verschiedene Newsletter an. Auf faz.net können 20 Newsletter abonniert werden und die Süddeutsche Zeitung verschickt 18 verschiedene Exemplare. Ob Familie, Politik, (Hochschul-)Bildung, Eilmeldungen oder Kochrezepte – die Inhalte der jeweiligen Newsletter sind vielfältig und sprechen ganz unterschiedliche Zielgruppen und deren „Special Interests“ an.

Auch Regionalzeitungen sind auf den Geschmack gekommen und verschicken längst nicht mehr nur Service-Newsletter mit aktuellen Angeboten und Preisvorteilen an ihre Abonnenten. Denn Newsletter sind nicht nur als…


Diese Newsletter regionaler Zeitungen können sich sehen lassen

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Wir haben uns auf den Online-Portalen verschiedener Regionalzeitungen umgeschaut und sind dabei auf 4 Newsletter-Angebote gestoßen, die wir für besonders gelungen halten. Lesen Sie hier, warum.

Neue Osnabrücker Zeitung: „Große Auswahl, schnell gefunden“

Die Newsletter der NOZ

Die Neue Osnabrücker Zeitung bietet auf ihrer Homepage 13 verschiedene Newsletter an. Das liegt unter anderem daran, dass die Frühstücks- und Eilmeldungs-Newsletter für die Regionen Osnabrück/Osnabrücker Land, Emsland und Delmenhorst lokalisiert erscheinen. Zudem ist das Angebot der Themen-Newsletter recht groß. Da geht es zum Beispiel um die digitale Welt, die regionale Wirtschaft oder den VfL Osnabrück. …


Darum lohnen sich Podcasts auch für Regionalzeitungen

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Laut der aktuellen Podcast-Studie der AS&S (ARD-Werbung Sales & Service GmbH) hören 15 Prozent der Deutschen ab 14 mindestens einmal pro Woche Podcasts. Die Hörer sind tendenziell jünger und haben ein höheres Einkommen. Sie entscheiden sich bewusst für Audioinhalte und sind aus diesem Grund sehr loyale Zuhörer. Diese spitze Zielgruppe ist nur ein Grund, warum sich Podcasts auch für Regionalzeitungen lohnen können. Wir haben noch mehr Argumente gesammelt:

Stichwort: alltagstauglich

Haben Sie sich schon mal in Straßenbahn, Zug, Bus oder Fußgängerzone umgeschaut? Meist ist die Hälfte der Leute um Sie herum mit dem Smartphone beschäftigt. …


Das brauchen Sie, um einen Podcast zu starten

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1. Das Know-how: Bauen Sie Wissen auf

Sie wissen nicht, wie Podcasting geht? Dann sollten Sie sich gut informieren. Für den Anfang hält das Internet allerhand Podcast-Wissen bereit. Online ist beispielsweise die BBC Academy eine sehr wertvolle Hilfe. Die britische Rundfunkanstalt teilt ihre Learnings ganz bewusst im Netz. Denn Podcasting lebt von der Community. Neben dem BBC Academy Podcast informiert auch ein Guide über das Audio-Genre.

2. Die Experten: Suchen Sie sich Unterstützung

Wenn nach der Recherche im Netz noch viele Fragen offen bleiben, sollten Sie sich Verbündete suchen. Dabei lohnt sich zuerst der Blick in die eigenen Reihen. Gibt…


(Foto: DDV Media)

Ein Szenario, das viele Mediaberater kennen dürften: Um an aktuelle Verkaufszahlen zu kommen, muss man diese erst beim Controlling anfragen oder auf den wöchentlichen Bericht warten. Das ist wenig dynamisch und zeitraubend obendrein – für beide Seiten wohlgemerkt.

Der Vermarkter DDV Media, das Verkaufsteam u. a. der Sächsischen Zeitung in Dresden, arbeitet seit diesem Jahr nicht nur deshalb an einer smarteren Lösung. Die da heißt: Umsatz-Dashboard. Auf großen Bildschirmen zeigt es – in Echtzeit – die wichtigsten Kennzahlen für die Abteilung in Form eingängiger Diagramme: den Ist-Zustand aller Umsätze, aktuelle Tagestrends sowie Vergleiche zum Vormonat und zum Vorjahr.

Wir haben…


Martin Mai ist Datenanalyst bei den Mehrwertmachern. Er befasst sich mit den großen Datenmengen, die das Dresdner Start-up in unterschiedlichsten Projekten für Verlage in ganz Deutschland auswertet. Die Zahlen und Werte werden von ihm in Datenbanken betreut, systematisch verarbeitet und untersucht. So liefert er zum Beispiel die Lesewert-Analysen, durch die Zeitungsredakteure ihre Leser kennenlernen, und hilft Verlagen, nüchterne Zahlen in motivierende Dashboards zu verwandeln.

Martin Mai ist ein kreativer Kopf, der als Statistiker aber auch das nüchterne Bilanzieren beherrscht. Fragt man ihn, wie er die Branche in Bezug auf ihre Arbeit mit Daten einschätzt, sagt er klar und deutlich:

„Verlage…


Symbolbild (Foto: www.pixabay.com)

Auf der Suche nach Top-Beispielen in Sachen Daten sind uns zwei Dinge bewusst geworden. Erstens: Wenn Verlage überhaupt mit Daten experimentieren , dann vor allem im redaktionellen Bereich. Datenjournalismus ist in aller Munde und bringt in überregionalen Häusern bereits erstaunliche Arbeiten zum Vorschein. Das zeigen unsere ersten beiden Top-Beispiele.

Und zweitens: Die Verlagsbranche hat das Potential von Daten erkannt und ist auf der Suche nach differenzierteren Analyse-Methoden. Die Entwicklung entsprechender Tools kostet allerdings Zeit, Geld und Ressourcen. Innovatoren wie die Schwäbische Zeitung entwickeln dennoch ihr eigenes Analyse-Tool.

Beispiel 1: Wie das Interaktiv-Team von Funke große Datenmengen smart verpackt


Illustration: Anke Krakow

Der Lokaljournalismus steht für die einen vor einer rosigen Zukunft, für die anderen gefährlich nah am Abgrund. Irgendwie scheint an beiden Positionen etwas dran zu sein. Das ist zumindest unser Gefühl nach einem Gespräch mit Paul-Josef Raue. Lokalredakteure müssen vor allem ihre Leser respektieren und sich selbst hinterfragen, sagt der ehemalige Chefredakteur mehrerer Tageszeitungen und erklärt uns, was wir in Deutschland von skandinavischen Verlagen lernen können.

Herr Raue, Ihrer Meinung nach wird die Provinz im Journalismus oft nicht ernst genug genommen. Warum, glauben Sie, ist das so?

Das ist ein Zeitungs-Phänomen: In der sozialen Hierarchie waren die Redakteure bedeutend, die…

Die Mehrwertmacher

Die Mehrwertmacher GmbH develops a head start for publishers. We think content in a new way - relevant and with high quality. www.diemehrwertmacher.de

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