Hack a Companies (Culture) — oder „From Ideation to Culture“

Dr. Steffen Tomschke
Nov 3 · 3 min read

Digitalisierung ist eine Revolution für die Welt in der wir leben. Die Bedürfnisse unserer Kunden und die Regeln des Wettbewerbs durchleben eine disruptive Transformationen und lassen die Grenzen zwischen Marke, Produkt und Dienstleistung verschwinden. Die treibenden Faktoren sind dabei: Nutzerverständnis, Innovationsfähigkeit und Zeit.

Begriffe wie Wasserfallmodell, PRINCE2, IPMA, PMI, und so weiter sind uns allen aus den klassischen Projektleitungsschulungen bekannt. Methoden welche ganz gut funktionieren und über einen definierten Zeitraum auch funktionieren. Ich selbst habe auch einige davon und das Wissen über diese Methoden.

Vor knapp 10 Jahren kam ich das erste Mal mit Scrum als agile Methode in Berührung und bin bis dato begeistert.

Meine Mission ist es nun alle Stakeholder in diesen agilen Prozess zu involvieren und ein Projekt als Team aus Kunde, Konzepter, Designer, Controlling und Entwickler zu bearbeiten.

Hierzu steht für mich als Ziel den Kunden über den gesamten Prozess von der Idee bis hin zur Etablierung der Idee als Kultur in der Firma zu begleiten.

Wie das geht? Ganz einfach … der Kunde (Mensch) steht im Mittelpunkt und wir orchestrieren alle anderen Teilnehmer (Innovation, Technologie, Wirtschaftlichkeit und Machbarkeit) um ihn herum. Als zweites inspirierendes Element wird der Ansatz “Designification“ als Basis für Innovationsentwicklung, Weiterbildung und Beratung um diese treibenden Faktoren zu bedienen.

Designification bedeutet Design als Kultur, d.h. Design-Prozesse, Design-Methoden und mentale Einstellungen auf Problemstellungen zu übertragen, welche nicht der Disziplin Design entstammen.

Das große Ziel ist es dabei:

„WIR BEFÄHIGEN UNSERE KUNDEN DAZU DIE CHANCEN DER DIGITALISIERUNG ZU ERKENNEN UND DAVON ZU PROFITIEREN.“

Der Prozess von der Idee zur Kultur ist in drei Hauptphasen gegliedert:

1. Design Thinking

2. Service Design

3. Culture Hacking

Was passiert in den einzelnen Phasen?

1. Design Thinking

DT ist eine sehr Nutzer-zentrierte Methode um schnell und konstruktiv komplexe und offene Fragestellungen zu beantworten. DT gilt als der Begleiter und schafft Innovation in unsicheren Gefilden. Teamarbeit und Kundennähe lassen innerhalb kürzester Zeit neue Produkt- und Dienstleistungsideen entstehen, die als Ziel eine maximale Relevanz auf Nutzerseite haben.

IM DT werden dabei verschieden Stages iterativ durchlaufen und das Ziel ist es schnell und Feedback (auch durch Scheitern) zu bekommen.

2. Service Design

Geniale Ideen (und UxD) brauchen Usability — SD ist die Methode um in allen Details ein großartiges Nutzererlebnis zu schaffen. Dabei vereinen sich die Grenzen zwischen Produkten und Services. Wir, als Team, helfen dabei die Interaktionen zwischen allen Ebenen und Stakeholdern gewinnbringend zu gestalten.

SD, wird dabei, in Analogie zum DT, in verschieden Phasen bearbeitet.

3. Culture Hacking

Das große Ziel unseres Ansatz ist „Culture Hacking“ — ein Nachhaltige und innovative Veränderung und Evangelisierung in Organisationen. Auch nach der Entwicklung begleiten wir den Kunden. Im Arbeitsalltag durch kontinuierliche, kleine Schritte unmittelbar die Veränderung zu leben. Dabei liegt für uns der Fokus nicht nur auf digitalen Tools, sondern auch auf Empfehlungen für Räume und Kommunikationsroutinen oder Meetingabläufe.

Culture Hacking ist eine systemische Intervention, mit der das zu hackende System zu einer Veränderung angeregt werden soll. Es geht nicht um eine zielgerichtete Steuerung, sondern um eine Anregung zur Selbstveränderung, z.B. durch Sichtbarmachen von Einschränkungen, Fehlfunktionen und Problemen. Diese Anregung kann sichtbar und provokativ oder verdeckt und unscheinbar sein. Alles, was zur Veränderung anregt, ist erlaubt!

Betrachten wir den gesamten Prozess — Was passiert dabei?

Wir haben in dem gesamten Prozess unseren Kunden und das Entwicklungsteam (alle Stakeholder) in einem Entwicklungszyklus welchen ich als „Fullstack Agile“ bezeichne und erreiche damit eine sehr tiefe (intime) Integration des Kunden.

Was ergibt sich damit für mich und mein Team als Grundsätze für die Arbeit in diesem Stack — Paradigmen, 7 Regeln:

1. Machen (Innovation kommt nicht von allein)

2. Kultur (Innovation ist keine Geschäftsidee)

3. Gestalten (Transformation heute, statt morgen reagieren)

4. Scheitern (ist erlaubt und gewünscht)

5. Recap (Erfahrung sammeln und lernen)

6. Interdisziplinär (verschiedene Einflüsse einbringen)

7. Prototyping (MVPs machen)

Wir lieben es im Team zu arbeiten und Innovation zu schaffen und uns stets selbst zu verbessern.

Dr. Steffen Tomschke

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