Masterarbeit: Fünf Tipps gegen die Hitze

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht: Aber aus meiner Sicht gibt es bessere Jahreszeiten als den Sommer, um an seiner Masterarbeit zu schreiben. Die Hitze stellt meine Produktivität vor eine große Herausforderung. Insbesondere dann, wenn auch in der eigenen Wohnung tropische Temperaturen vorherrschen und keine Klimaanlage installiert ist.

Doch egal ob 30, 35 oder 40 Grad: Ich habe eingesehen, dass der Abgabetermin auf sommerliche Temperaturen keine Rücksicht nimmt. Daher will ich mich nicht lange beschweren, sondern stattdessen 5 Tipps vorstellen, wie man auch im Hochsommer motiviert und produktiv bleibt.

  1. Öfter mal eine Abkühlung gönnen

Kennt ihr das Gefühl, wenn man beim Marathon schon einige Kilometer zurückgelegt hat, die kraftvolle Sonne unentwegt auf das Haupt scheint und man freiwillig auf sämtliche andere Wünsche verzichten würde, um endlich einen Becher Wasser in die Hand gedrückt zu bekommen? Dann wisst ihr ja, wovon ich rede. Warum kühlen wir uns zwischendurch nicht einfach öfter ab? Die zurückzulegende Strecke zum nächsten Wasserhahn ist gewiss überschaubar.

Abkühlung © giphy.com

2. Deine Helfer im Sommer: Jalousien, Klimaanlage, Ventilator und Fächer

Ich habe das Glück, dass bereits meine Vormieterin Außenjalousien gekauft hat — bei Stadtwohnungen keine Selbstverständlichkeit, wie ich Dorfkind schon bald feststellen musste. Natürlich bringen Jalousien alleine nur wenig, wenn das Hitzeproblem primär an einer schlechten Isolierung des Gebäudes liegt oder man vergisst, in der Früh und nachts ausreichend zu lüften.

Schnelle Abhilfe schaffen auch eine Klimaanlage oder ein Ventilator. Bei Frauen sind Fächer beliebt. Nachteil: Man hat nur eine Hand frei und braucht wahrscheinlich doppelt solange für einen Absatz.

Der Ventilator sollte natürlich nicht von der Arbeit ablenken © giphy.com

3. Die Bibliothek aufsuchen

Wer zunächst auf solche Investitionen verzichten will, kann stattdessen eine Bibliothek aufsuchen. Hier sind Altbauten zu favorisieren, da in neueren Bibliotheken aus meiner Erfahrung auch nicht unbedingt mit kühleren Temperaturen zu rechnen ist. Schöner Nebeneffekt: Das Ablenkungspotential ist deutlich geringer. Leider beginnen gerade die verkürzten Sommeröffnungszeiten.

Masterarbeit in der Bibliothek schreiben © giphy.com

4. Wäsche waschen: Prokrastination positiv ausgelegt

Putzen statt lernen: Die bei vielen Studierenden eigentlich unbeliebte Tätigkeit wird komischerweise vor Prüfungsterminen vermehrt durchgeführt. Doch dank Tipp Nummer 4 erweist sich Prokrastination nun als kluge Strategie. Denn wer statt bei Hitze zu schreiben lieber zunächst seine schmutzige Kleidung wäscht und diese im Arbeitszimmer zum Trocknen aufhängt, fördert indirekt seine Produktivität: Feuchte Wäsche senkt das Raumklima.

Prokrastination: Kleidung waschen © giphy.com

5. Wenn alles nicht hilft: Baden gehen

Ihr denkt, dass diese vier Tipps nichts bringen, banal sind oder das Hauptproblem ohnehin nicht an der Hitze, sondern der mangelnden Motivation liegt. Dann kann ich euch diesen Artikel empfehlen oder einfach nur raten, baden zu gehen; beziehungsweise zu warten, bis es endlich mal regnet. ;-)

Baden: Einfach mal eine Auszeit gönnen © giphy.com