Lungenkrebs -Bronchialkarzinom

Dr. Jafar Sangari
Jul 20, 2017 · 4 min read

Krebs ist bei Männern in Dutschland die zweit- und bei Frauen die dritthäufigste Krebserkrankung.Es gibt jährlich 50.000 Neuerkrankungen und davon 40.000 Todesfälle.

Was macht eigentlich die Lunge?Und wie ist sie aufgebaut?

Die Lunge stellt den Austausch von Sauerstoff(O2) und Kohlenstoffdioxid (Co2) im Körper sicher.Die Lunge(lat. Pulmo) hat zwei Lungenflügel. Jede Körperhälfte hat einen Lungenflügel.Dementsprechend : rechter Lungeflügel = rechte Lunge (Pulmo dexter) linker Lungenflügel =linke Lunge (Pulmo sinister) . Jeder Lungenflügel ist in mehrer Lungenlappen (Lobi) unterteilt. Der rechte Lungenflügel besteht aus 3 Lungenlappen ,der linke aus 2 Lungenlappen. Die Lungenlappen werden in Lungensegmente unterteilt.

Rechter Lungenflügel:

  • Lubos superior pulmonis dextri (rechter Lungenoberlappen )
  • Lobus medius pulmonis dextri (rechter Lungenmittellappen)
  • Lobus inferior pulmonis dextri (rechter Lungenunterlappen)

Linker Lungenflügel:

  • Lobus superior pulmonis sinistri (linker Lungenoberlappen)
  • Lobus inferior pulmonis sinistri (linker Lungenunterlappen)

Ursachen und Risikofaktoren von Lungenkrebs:

Rauchen ist der Hauptrisikofaktor. Sowohl aktives Rauchen als auch passives Rauchen kann zu einem Bronchialkarzinom führen. Die Umgebung und die Arbeit sind auch Risikofaktoren. Radonbelastung , Kraftfahrzeug-Abgase aus Dieselfahrzeugen , die Atmosphäre beim Bergbau , Bau , Metallverarbeitung ,genetische Faktoren etc. spielen auch eine Große Rolle.

Symptome von Lungenkrebs :

  • Husten , welches länger als 3 Wochen anhält und keine richtigen Ursachen hat
  • Raucherhusten mit Blut
  • Unklare Fieberschübe
  • Atemnot
  • Brustschmerzen
  • Abgeschlageheit , Leistungsminderung , Gewichtsverlust
  • Heiserkeit und Schluckbeschwerden
  • Kmochenschmerzen
  • Lymphknotenschwellungen

Lungenkrebs zeigt in frühen Stadien keine Beschwerden , da es in der Lunge keine Schmerzfasern gibt und der Patient nichts spürt ,bis sich Metastasen in anderen Organen gebildet haben , welche Schmerzfasern haben. Also treten die oben genannte Symptome erst dann auf ,wenn die Erkrankung bereits fortgeschritten ist. Kleine Tumoren,also Tumoren in frühen Stadien, werden nur zufällig entdeckt , etwa wenn die Lunge aus anderen Gründen geröngt wird. Zudem sind die Beschwerden meist nicht eindeutig Lungenkrebs zuzuordnen , sondern können auch auf andere Krankheiten hinweisen.

Der verdacht bei Lungenkrebs wird geweckt bei :

  • Älteren Rauchern
  • Patienten mit chronischer Brchitis
  • Menschen mit einer frühen Krebserkrankung
  • Menschen , in denen Familie bereits Krebserkrankungen gab
  • Menschen, die durch Schadstoffe am Arbeitsplatz belastet werden

Diagnose:

Wie stellen Ärzte Lungekrebs fest?

Zeigt ein Patient die obigen Symptome , muss der Arzt einige Untersuchungen in die Wege leiten. Ziel ist es Verdacht zu bestätigen oder auszuräumen.

  • Anamnese (Bild vom Gesundheitszustand)
  • Röntaufnahmen in der Lunge (Lage und Größe)

Schnittbilduntersuchungen :

  • CT (Computertomographie)
  • MRT (Magnetresonanztomographie)
  • Bronchoskopie (Lungenspieglung)

→Dabei wird ein flexibler Schlauch -bestattet mit Licht + Optik +Zange- in die Atemwege geführt.

→Man kann dadurch dadurch die Bronchien sehen und Biopsien entnehmen , Art von Krebs fetsstellen.

→Falls die verdächtige Stelle in einem Bereich liegt , der mit Bronchoskop nicht erreichbar ist, wird die Probenentnahme mittels einer Nadelbiosie durchgeführt.

Stadien-Einteilung:

Nch dem es festgestellt wurde, dass jemand Lungenkarzinom hat ist es wichtig zu wissen ,ob es ein kleinzelliges oder ein nicht kleinzelliges Lungenkrenbs ist , und in welchem Ausbereitungsstadium sich die Erkrankung befindet.Der Tumor wird anhand von Gewebproben betsimmt.

Es gibt ein TNM-Schema:

  • T bezeichnet die Größe des Tumors
  • N steht für den Ausmaß des Lymphknotenbefalls
  • M bezeichnet das Vorhandensein von Fernmetastasen

Es gibt vier Stadien :

  • STADIUM I :

-begrenzter Tumor ohne Lymphknotenbefall und Fernmetastasen

  • STADIUM II UND III :

-Tumor mit großer Ausbereitung ,unterschiedlich geprägten Lymphknotenbefall

  • STADIUM IV :
  • Fernmetastasen sind bereits vorhanden

Therapie: Wie wird Lungenkrebs behandelt ?

Operativ: Bei manchen Patienten ist der Tumor auf einen Lungenlappen begrenzt ,weshalb man dann nur einen Lungenlappen entfernt.Ist der Tumor allerdings über einem Lungenlappen gewachsen , wird ein ganzer Lungenflügel entfernt. Außerdem gehört zu jeder Operation die Entfernung vom Lymphknoten.

Chemotherapie: Bei der Chemotherapie werden Substanze eingesetzt ,die die Zellteilung hemmen und sie zum Absterben bringen (Zystika). Chemotherapeutika wirken vor allem auf Zellen , die sich stark teilen und einen regen Stoffwechsel haben. Krebszellen sind daher mehr betroffen , als gesunde Zellen.

►Allerdings hat diese Methode auch seine Nebenwirkungen :

  • Erniedrigung der Zahl bestimmter Blutzellen
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Magen-Darm-Störungen
  • Apetitslosigkeit
  • Fatigue (chronische Müdigkeit)
  • Haarausfall
  • anfälliger für Infektionen

→Eine Kombination aus Strahlen- und Chemotherapie kann sinnvoll sein , um bessere Ergebnisse zu erzielen .Die Methoden können entweder nacheinander (in der Regel erst Chemotherapie und dann Strahlentherapie) oder gleichzeitig durchgeführt werden. Letzteres erhöht die Heilungschancen , alledings auch die Nebenwirkungen.

Strahelentherapie: Bei der Strahlentherapie werden gezielt energiereiche Strahlen freigesetzt , welche die Erbsubstanz (DNS) schädigebn, wodurch die Zellen ihre Teilungsfähigkeiten und Funktionsfähigkeiten verlieren und absterben.

Oft befindet sich die Strahlenquelle außerhalb der Körpers. Strahlendosis ,Eindringtiefe der Strahlen und die Größe des zu bestrahlenden Areals-damit die Zellstörung möglichst auf dem Tumor beschränkt bleibt- bestimmt der zuständige Arzt.

Rehabilation: Bei der Rehabilation wird dem Patienten bei der Rückkehr in den beruflichen und familiären Alltag geholfen.

Nachuntersuchung: Nachuntersuchung dient dazu ein erneutes Auftreten der Krankheit möglichst frühzeitig zu erkennen.

→Für jeden Patienten soll ein individueller Nachsorgeplan erstellt werden

  1. Untersuchung :vier bis sechs Wochen nach Anschluss der Behandlung
  • dannach alle ersten beide Jahre etwa alle 3 Monate
  • 3 jahre lang : alle 6 Monate und dann nur noch ein mal im Jahr

Mohaddeseh S

)

    Written by

    Welcome to a place where words matter. On Medium, smart voices and original ideas take center stage - with no ads in sight. Watch
    Follow all the topics you care about, and we’ll deliver the best stories for you to your homepage and inbox. Explore
    Get unlimited access to the best stories on Medium — and support writers while you’re at it. Just $5/month. Upgrade