Ein ganz normaler Samstag in der schönsten Stadt der Welt.

Es war ein wundervoller Tag. Die Sonne schien, es war warm, ein Tag im Wonnemonat Mai. Meine beste Freundin und ich machten nach einem wundervollen Brunch einen Spaziergang durch Wien. Im 6.Bezirk startend schlenderten wir über die Mariahilferstraße, zum Flohmarkt auf dem Naschmarkt. Ich deckte mich mit leckerem indischen Essen ein, kaufte mir einen wunderschönen Schal und wir beide genossen die milde Sommerluft.

Weiter ging es zum Burggarten. Dieser platzte aus allen Nähten mit Menschen, die den Tag genossen und in der Sonne lagen. Wir gesellten uns dazu und ließen uns die Sonne ins Gesicht scheinen…das heißt ich ließ…meine Freundin bevorzugte mit ihrer milchweißen Haut den Schatten. Nach ein paar Stunden zogen wir weiter. Über den Stephansplatz mit einem kleinen Zwischenstopp beim Zanoni. Ich ließ mir nun das leckere Eis schmecken und weiter ging es über den Schwedenplatz an der Donau entlang. Schließlich kamen wir zur Strandbar Herrmann wo eine Band spielte. Wir beschlossen also für ein paar Minuten zuzuhören und suchten uns einen Sitzplatz. Wie in Österreich und Deutschland üblich war die Hälfte der Plätze besetzt und die andere Hälfte mit Rucksäcken, Jacken und Handtüchern reserviert. Ich hasse das! Wie auch immer, nach einer Weile erspähten wir endlich zwei Sitzplätze, die weder von Menschen noch von Rucksäcken, Jacken oder ähnlichem blockiert waren und setzten uns darauf. Wir genossen für etwa 30 Sekunden die Musik, bis sich die Dame neben mir zu mir drehte und sagte: “Entschuldigung, der Platz ist besetzt” Ich antwortete: “Ähm…ich sehe niemanden”…Sie daraufhin ziemlich aggressiv: “Mein Freund ist Bier holen gegangen, dass wird er wohl noch dürfen.” Ich erwiderte:”Natürlich darf er das, aber im Augenblick ist er nicht hier, oder? Wir wollen ohnehin nicht lange bleiben. Wenn er kommt gehen wir, ok?” Die Dame beruhigte sich ein wenig, cremte sich ihr ohnehin schon knallrotes Gesicht mit Sonnenmilch ein und wendete sich ab.

Wir hörten uns noch ein weiteres Lied an und waren verschwunden vermutlich weit bevor ihr Freund zurückkam. Ich regte mich nicht auf, sondern zückte mein Handy, nahm die Geschichte auf um sie später zu veröffentlichen…and here we are. I love to be a writer!

One clap, two clap, three clap, forty?

By clapping more or less, you can signal to us which stories really stand out.