
Wann schlagen Einbrecher am häufigsten zu?
Einbrecher haben ihre Hochzeit in den Monaten November und Dezember. Bei 1.300 befragten Einbruchsopfern fanden 16,9 Prozent der Plünderungen im Dezember statt. 11,4 Prozent der Schädigungen fielen in den Monat November. Zwischen Januar und Februar fanden 8,6 Prozent Angriffe auf das Eigentum in fremden Wohnungen statt. In den verbleibenden Monaten pendelten sich die Einbrüche zwischen 6,3 und 8,2 Prozent ein. Dabei erwiesen sich die Großstädte als Einbruchshochburgen.
Die Wohnungseinbrüche in den Bundesländern im Jahre 2015
Bundesland Zahl der Einbrüche Veränderung zu 2014
Nordrhein-Westfalen: 62.362–18,1 % plus
Niedersachsen: 16.575–13,1 % plus
Baden-Württemberg: 12.255–9,1 % minus
Berlin: 11.815–2,8 & minus
Hessen: 11.595–5,6 % plus
Hamburg: 9.006–20,2 % plus
Schleswig-Holstein: 8.456–12,3 % plus
Bayern: 7.480–8,9 % minus
Rheinland-Pfalz: 7.125–22,4 % plus
Brandenburg: 4.436–11,2 % plus
Thüringen: 1.477–50,9 % plus
Sachsen Anhalt: 2.795–7,6 % plus
Sachsen: 4,257–10,0 % plus
Mecklenburg Vorpommern: 1.521–0,6 % minus
Bremen: 3.544–0,3 % minus
Saarland: 2.437–1,9 % minus
Im Jahre 2015 gab es insgesamt 167.136, bei der Polizei angezeigte Einbrüche in Wohnungen oder Eigenheime, verteilt auf die Bundesländer. Das bedeutet ein Plus von 9,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Davon war es der Polizei möglich 15,2 Prozent der Delikte aufzuklären. 84,8 Prozent der Einbrüche konnten nicht geklärt werden. In manchen Bundesländern ist wahrscheinlich auch der Druck durch die Polizei zu gering. Wahrscheinlich ist auch der träge Behördenapparat nicht in der Lage, mit den Diebesbanden mitzuhalten.
Eine überdurchschnittliche Zunahme an Einbrüchen in manchen Bundesländern
Es scheint, als ob der Einbruchskriminalität nicht beizukommen ist. Die Zunahme der Übergriffe auf das Eigentum bei Einbruchsdiebbstählen ist deutlich gestiegen. Besonders hoch waren die Wohnungseinbrüche im Jahre 2015 in Hamburg, dort gab es ein Plus von 20,2 Prozent. Thüringen kann auch mit einem Negativ-Beispiel aufwarten, dort wurde sogar eine Zunahme von 50, 9 Prozent registriert. Diese Eingriffe in die Privatsphäre der Menschen versetzt viele Opfer in eine große Anspannung. Sie leiden teilweise sogar nach Jahren noch unter Schlafstörungen.
Fazit: Zusammenfassend wird festgestellt, dass davon auszugehen ist, dass die Banden gewisse Regionen öfter heimsuchen, da dort das Entdeckungsrisiko für sie kleiner zu sein scheint. In den nördlichen und westlichen Bundesländern schlagen die Einbrecher häufiger zu als in den südlichen und östlichen Regionen.
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