Kolumne: WordPress, CMS, Blogs— Ich will doch einfach nur schreiben

Hinsetzen, Schreiben, Speichern, Link erstellen und auf Twitter teilen, das waren meine Vorgaben an ein Online Schreibprogramm (ach stimmt es heißt ja jetzt “WebApp”) dass nichts mit Google, Office 365 oder sonst etwas zutun hat. Ich wollte dafür auch keinen Blog erstellen, mir einen erstellen lassen oder mir auch nur im entferntesten darüber Gedanken machen.

Ich will doch einfach nur schreiben!

Versteht mich bitte nicht falsch, ich bin der absolute Nerd wenn es um Blogs, Hosting, Performance, Analytics, Google Rankings etc. geht, aber manchmal möchte ich mir darüber keine Gedanken machen und möchte einfach mal über ein Thema schreiben. Fern von Datenbank Backups, Hosting Kosten und ssh Sessions möchte ich es mir mit einer Flasche Wein gemütlich machen und meinen (manchmal abstrusen) Gedanken freien lauf lassen und dies auf das sprichtwörtliche, virtuelle Papier bringen.

Ich möchte damit kein Geld verdienen, denn die Texte werden wahrscheinlich eh nicht gelesen. Aber ich fühle mich danach einfach freier. Auch ich habe meinen Senf zu etwas gegeben und selbst wenn es jetzt keiner liest, dann habe ich vielleicht eine tolle Anekdote für meine Enkel! Naja, oder auch nicht, ich hab ja keine Kinder. Wieder so ein Thema, aber ich schweife ab.

Wo war ich jetzt? Genau, die Plattform finden auf der ich einfach schreiben kann. Für einen kurzen Moment hatte ich Brackets schon offen und wollte das Ding selbst basteln. Ich sah mich schon in meinem neuen Startup Büro mit einem Team von Entwicklern über Minimalismus philosophieren. Dann fand ich medium.com und musste feststellen, genau das was ich mir erdachte gibt es schon. Also die Startup Idee über den Haufen geworfen möchte ich euch mit diesem unerklärlich langen Text die Homepage bzw. den Editor von medium.com vorstellen.

Einen dank an all diejenigen, die bis hierher gekommen sind. Ihr gehört tatsächlich zu der Gattung die so ziemlich alles lesen. Unsere Jugend soll ja nach Forschungsergebnissen die Texte nur noch überfliegen (was man durchaus auch an der PISA Studie sieht), gehört ihr zu einer ganz anderen Spezies. Ich schweife schon wieder ab.

Es soll ja Leute geben, die lieber Screenshots anschauen, als sich Texte durchzulesen. Also hier ein Screenshot vom Editor, man sieht sogar noch die Anfänge dieses Artikels. Ich Schelm!

Praxisbeispiel: Medium Editor Bild einfügen

Wie ihr an diesem durchaus praxisnahen Beispiel sehen könnt, könnt ihr sogar Bilder in eure Texte einfügen.

Wenn ich an diesem Editor etwas zu meckern hätte, dann das man die obere Statusleiste ausblenden oder ein wenig transparenter machen könnte. Vielleicht geht das sogar und ich hab die Einstellungen dazu nur noch nicht gefunden. Ich nutze das Teil ja immerhin zum ersten mal und hab Angst, dass wenn ich jetzt auf Einstellungen klicke, das mein Text wieder weg ist. Ja Entschuldigung, so bin ich eben. Ein Obernerd wird jetzt denken mach doch nen Texteditor auf Copy & Paste das in die Zwischenablage und alles ist in Butter, aber möp! das will ich nicht, so! Hab es doch gemacht, bin ja exzentrisch aber nicht bescheuert.

Zusätzlich dazu habt ihr die klassischen Texteditor Features wie Fett, kursiv zur Verfügung wenn ihr ein Wort, mehrere Wörter, einen Satz, Absatz oder was auch immer markiert.

Bei jedem neuen Absatz seht ihr an der linken Seite des Editors ein Plus. Dieses dient dazu Medien wie Foto, Video oder eingebettete Inhalte einzufügen.

Auf der rechten Seite ist ein Kommentar Symbol, bei dem ich mir jetzt nicht sicher bin, ob diese nach Veröffentlichung immer noch vorhanden sind, oder nur als interne Notizen gelten.

Über die Option “Share draft” könnt ihr euren Artikel vor der Veröffentlichung noch weiteren Personen zum Korrekturlesen zur Verfügung stellen.

“Preview / Publish” sollte selbsterklärend sein, für alle Walldorf Schüler, das ist so etwas wie öffentliches tanzen.

Hinweis: Meine Texte sind manchmal zynisch, verletzend, unverständlich, manchem bereiten sie Unbehagen oder eine Völlegefühl. Weiterhin sind meine Texte „Frei nach Schnauze“ geschrieben. Sollte ich eure Zeit verschwendet haben, dann ist das jetzt so. Ich kann es nicht mehr ändern, was klickt ihr auch meine Text an. Irgendwo gibt es sicher ein niedliches Katzenbild das ihr hättet in dieser Zeit anschauen können. Schämt euch

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