“electroboy” Film Evolution

2008

Das Front Magazin (Berlin) veröffentlicht einen langen Artikel über mein Leben

Condor Filmproduktion (Zürich, heute C-Films) liest den Artikel und kommt mit der Idee auf mich zu, mein Leben als Grundlage für einen Kinospielfilm zu benutzen

Der in Berlin wohnende Schweizer Regisseur Oliver Rihs wird als Regisseur beigezogen

Hermann Kalteis kommt als Autor dazu und Beat Solèr alias Seelenluft ist bereit, den Soundtrack beizusteuern

Langsam wird ersichtlich, dass alle Beteiligten andere Schwerpunkte setzen. Der Produktion ist die Geschichte zu schwul, der Regisseur will einen Mord und der Autor möchte eine Komödie schreiben

2009

Ich treffe Jutta Doberstein von Zero One Filmproduktion (Berlin). Sie überzeugt mich, dass ein Dokumentarfilm fürs Kino dem Stoff mehr entsprechen würde

Anne-Catherine Lang von Lang Film (Zürich) meldet Interesse an einer Co-Produktion an. Auch sie sieht in dem Stoff mehr einen Dokumentarfilm

2010

Lang Film übernimmt die Produktionsleitung. Jutta Doberstein bleibt als Entwicklerin tätig und zieht den Dramaturgen Herbert Schwarze hinzu

Der ebenfalls in Berlin lebende Schweizer Marcel Gisler ist interessiert, die Regie zu übernehmen

Mitarbeiter in Berlin wie auch in Zürich übernehmen die Recherchen

2011

Das Entwicklungsgeld wird zugesprochen (vom Bundesamt für Kultur und der Zürcher Filmstiftung)

Marcel Gisler erarbeitet ein ausführliches Konzept und führt Vorgespräche mit vielen potenziellen Protagonisten

2012

Marcel Gisler stellt sein Kamera- und Ton-Team zusammen

Das Umsetzungsgeld wird zur Verfügung gestellt (vom Bundesamt für Kultur, dem Schweizer Fernsehen, der Zürcher Filmstiftung, der Filmstiftung St. Gallen u.a.)

2013

Lang Film entscheidet, auf Deutschland als Koproduktionsland zu verzichten, da das Fördergeld aus Deutschland an zu viele Bedingungen geknüpft wäre. So wird der Film eine reine Schweizer Produktion

Zwischen April und Juli findet der Dreh in der Schweiz, Deutschland, Indien und den USA statt

Anschliessend beginnt für Marcel Gisler und Cutter Thomas Bachmann die Arbeit am Schnitt

2014

Der Film wird Mitte Juli fertiggestellt und im August am Filmfestival Locarno uraufgeführt