Emden Digital 2030 – Eine kleine Stadt nutzt die grosse Chance

Ich habe das grosse Glück, dass ich seit über einem Jahr in Projekten arbeiten darf, die sich mit der Zukunft der Stadt beschäftigen. Das sind zumeist sehr komplexe Projekte, die weit über meine eigene Berufswelt hinaus gehen. Sie beschäftigen sich nicht nur mit dem real-digitalen Erlebnisraum „Stadt“ als Plattform für Handel, Tourismus, Kultur und nicht zuletzt Bürgerbeteiligung, ebenso haben sie sich das Thema Smartcity auf die Fahne geschrieben. Das macht durchaus Sinn. Denn die Grundlage einer Smartcity sind Daten und die Grundlage von Daten sind Systeme, die diese aggregieren und auswerten. Auch in der Entwicklung einer Smartsphere (wie man den real-digitalen Erlebnisraum englisch bezeichnen kann), spielen Daten, deren Erfassung und Auswertung, eine entscheidende Rolle. Legt man diese beiden Systeme – Smartcity und Smartsphere – übereinander, erhält man ein mächtiges „Betriebssystem“, welches viele Zukunftsprobleme einer Stadt lösen kann.

Emden hat sich eine „Emden Digital 2030"-Agenda erstellt und geht diese Entwicklung sehr planmässig an. Für den Bereich der Smartsphere arbeite ich mit der Emder Agentur „VON DER SEE“ (www.von-der-see.de) zusammen, die dieses Projekt betreuen und alle Bereiche der. Entwicklung der innovativen App managen wird. Das gesamte Projekt „Emden Digital“ wird begleitet von den Treibern der Stadt aus den Bereichen Handel, Tourismus und Medien und Projektinhaber sind die Stadtwerke Emden.

Heute ging es um die Darstellung der Grundlagen und Beschreibung der Smartsphere-Entwicklung, der zeitlichen entwicklerischen Meilensteine und um die Definition erster individueller Ziele. Als wir damit relativ flott durch waren, stellte „VON DER SEE“ ihre Markenentwicklung für die Smartsphere vor.

Ich bin ein grosser Freund klar definierter, dokumentierter Prozesse. Daher war dieser von „VON DER SEE“ organisierte Tag für mich eine wahre Freude. Vorstellen, diskutieren, entscheiden, Ziele und Aufgaben formulieren. Beinahe verlief dieser Tage nach den Regeln des „Design Thinking“ und auch ähnlich produktiv. Wir gingen nach Hause und hatten einen Plan, der in den kommenden Tagen von „VON DER SEE“ und mir in ein Projektmanagement überführt wird, welches auch die wichtigen Randgebiete dieses digitalen Transformationsprozess einbeziehen wird, so dass wir auch für die Herausforderungen der digitalen Transformation der Partner Antworten und Wege liefern werden. Wir sehen uns als ein digitales Netzwerk, dass für die Stadt Emden eine individuelle, aber dynamisch ausbaubare und agil optimierbare Welt erschaffen wird. Einen real-digitalen Erlebnisraum, der den BürgerInnen und Touristen der Stadt einen neuen, fesselnden und hoch individuell informativen Begleiter durch ihren Alltag und durch ihre Stadt erschaffen wird, der auf die Herausforderungen und Entwicklungen der Zukunft vorbereitet ist.

Sagte ich schon, dass ich meinen Job liebe?

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