Die MICEter der CON:bienale

oder: wie durch Prototyping das Große DINGSDA wird

Im April diesen Jahres habe ich einen blog über unser Projekt mice:lab verfasst. Darin habe ich auch unseren Startschuss zum großen DINGSDA erwähnt.

In diesem blog erzähle ich etwas über die internen Abläufe während der ersten Entwicklungsphase. Über Kommunikation, Vertrauen, Sichtweisen und Scheitern.

Zuerst aber zurück zum Start. Das BodenseeMeeting wollte 2012 einen neuen Weg zur Vermarktung der Bodenseeregion als Tagungslandschaft einschlagen.

Der Denkansatz dazu war folgender:

  • etwas zu finden, was uns von den Mitbewerbern abhebt
  • uns und unsere Branche weiter entwickelt
  • und dadurch Aufmerksamkeit für die Bodenseeregion als Tagungslandschaft generiert.

Die beiden durchgeführten mice:labs brachten viele qualitativ hochwertige Thesen zu Tage, welche sowohl im Kreise der Mitbewerber, aber auch bei Kunden, Verbänden und Fachmedien für Aufsehen sorgten. Wie es sich für eine ernst genommene Entwicklung meiner Meinung nach gehört, haben wir trotz Erfolgs den Inhalt der beiden mice:labs kritisch hinterfragt und kamen zum Ergebnis, uns auch hier wieder weiterentwickeln zu müssen.

Dies war der Startschuss für das “Große DINGSDA”.

Thesen hatten wir unserer Meinung nach (und der Meinung unserer treuen Teilnehmerschaft) ausreichend gesammelt. Quantitativ, vor allem aber auch qualitativ. Wie gelingt es jedoch, aus den erarbeiteten Thesen “Erfahr- und Lernbares” für uns, unsere Mitarbeiter sowie unsere Kunden und Partner zu generieren?

Diese Frage beschäftigt uns mittlerer Weile intensiv. So intensiv, dass wir daraus ein EU — Projekt aufgegleist haben. Mit im Boot: das österreichische Convention Bureau (ACB), das deutsche Convention Bureau (GCB), der Europäische Verband der VeranstaltungsCentren (EVVC) sowie die gesamte deutschsprachige Fachpresse.

Nachdem wir schon bei den mice:labs zur Erkenntnis kamen, dass wir nicht alles selbst machen können, werden wir auch in diesem Projekt mit Menschen zusammen arbeiten, die uns diesbezüglich beratend zur Seite stehen.

Und eben in diesen Tagen beginnt die heiße Phase bzgl. EU-Förderung. Mit den Erkenntnissen aus den letzten 8 Monaten sind wir dabei, die ursprünglich an gefragte Fördersumme verdoppeln zu wollen. Bin schon sehr gespannt, ob uns dies gelingt.

Wenn ja, können wir der Branche definitiv großes Weiterbildungs-Kino bieten. Wenn nicht, müssen wir nochmals in uns gehen und auf Teile des Konzeptes verzichten. Wäre sehr schade, aber der Kopf wird auch deshalb nicht in den Sand gesteckt.

Ich halte Euch auf dem Laufenden!


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