Die gnadenlose innere Uhr und die 4 C-Flow Genies

Lass mich dir heute vier Genies vorstellen. Genies aus dem Grund, weil du wenn du im entsprechenden C-Flow (Chronotyp-Flow) bist, einen großen Schritt weiter in Richtung deines vollen Leistungspotenzials bist und damit dein Genie entfalten kannst.

Es ist das Genie des Morgensterns (“der Sonnenaufgang ist heute aber spät dran”), des Windes (“immer geschmeidig, flexibel und wachsam bleiben”), des Silbermonds (“die Nacht ist mein Freund”) und des Feuers (“der Tag ist mein Freund”).

Was haben die vier gemeinsam? Außer ihrer gnadenlosen und genetische fest gelegten inneren Uhr nicht sonderlich viel.

Bevor ich dir die vier aber genauer erkläre, erinnerst du dich vielleicht an dieübliche Information zu Chronotypen (Schlaftypen), die man im Netz findet.

Hierbei wird traditionell in Lärchen (Frühaufsteher), Kolibris (weder Früh- noch Spätaufsteher) und Eulen (nachtaktive Spätaufsteher) aufgeteilt. Das entspricht dem aktuellen Standard.

Um diese Chronotypen festzustellen, verwenden Psychologen und Schlafmediziner oft den von James A. Horne und Olov Östberg im Jahre 1976 entwickelten Fragebogen mit dem Namen “Morningness-Eveningness Questionnaire”. (MEQ, in Deutschland der D-MEQ)

Es scheint aber, als hätten immer mehr Psychologen und Schlafmediziner ein Problem mit diesem standardisierten Fragebogen. Dazu zählt auch Dr. Breus.

Da der Fragebogen nicht beide wichtigen Merkmale für Schlaf untersucht (die”Wach-Präferenz” und den “Schlaf-Antrieb” zusammen), ist er nicht vollständig und beleuchtet mit der Untersuchung der Wach-Präferenz die Situation nur einseitig.

Zudem nimmt er keine Rücksicht auf die jeweilige Persönlichkeit.

Persönlichkeit ist aber besonders wichtig, um dein individuelles C-Flow Genie festzustellen.

So achten Morgen-Typen stärker auf ihre Gesundheit (*wink* ich bin einer…aus dem Grund gibt’s wohl auch diese Seite). Der Abend-Typ ist oft impulsiv und die “Weder-Noch” Typen sind eher locker drauf.

Der in dem Standardtest vernachlässigte “Schlaf-Antrieb” ist genetisch über das PER3-Gen vorgegeben.

Jene mit einem langen PER3-Gen benötigen mindestens 7 Stunden Tief-Schlaf, um bei Tag optimal funktionieren zu können und nicht mit Zombies verwechselt zu werden.

Für jene mit einem kurzen PER3-Gen ist eine leichte oder mittlere Schlafdauer in Ordnung.

Breus hat durch seine langjährige Praxis einen 4.Chronotypen ausgemacht, der durch den unvollständigen Standard-Test zu kurz kommt.

Etwa 10% der weltweiten Bevölkerung können als “Schlaflose” Chronotypenbezeichnet werden.

Es gibt zwar auch schlechte Schläfer unter den anderen drei. Die chronisch schlechten Schläfer sollten aber laut Breus als vierter eigenständiger Chronotyp geführt werden.

Kommen wir zu den 4 C-Flow Genies.

Du findest dich vielleicht schon gleich in der Beschreibung wieder.

Wenn nicht, ist das auch nicht schlimm. In ein paar Wochen stelle ich dir auf meiner Seite einen kostenlosen Test zur Verfügung, mit dem du das genauer herausfinden kannst.

Die 4 C-Flow Genies

Wind-Genie

Ein C-Flow Genie mit der Energie des Windes hat meist einen leichten Schlaf und hat daher den Eindruck nie wirklich tief zu schlafen.

Seine Situation ist ein wenig mit einem Sniper (Scharfschützen) zu vergleichen. Dieser muss oft eine lange Zeit auf einer wichtigen strategischen Position unentdeckt ausharren, um im richtigen Moment zuschlagen zu können.

In der Zeit bis er sein Ziel perfekt im Visier hat, muss er besonders wachsam bleiben und Dinge simultan tun.

Er kann nicht einfach tief schlafen und die Welt um sich herum komplett vergessen, sondern muss zumindest mit einem Teil seines Gehirns immer wachsam bleiben.

Zu frühen Zeiten des Menschen, war diese Eigenschaft wichtig, um zu jedem Zeitpunkt die Gruppe bei ungewöhnlichen Geräuschen oder Lichteinflüssen alarmieren zu können.

Bis das Feuer-Genie (siehe weiter unten) aufgewacht wäre, hätte das ganze Dorf schon in Schutt und Asche liegen können.

Das bedeutet, dass sich das Wind-Genie nie komplett abschalten kann. Das Gehirn muss auch im Schlaf zur Hälfte aktiv bleiben. Man nennt diesen Chronotypen daher einseitige Schläfer.

Damit habe ich dir auch bereits den vierten Chronotypen nach Dr. Breus vorgestellt — den Schlaflosen. Er ist meist intelligent, neurotisch oder mit neurotischen Tendenzen und besitzt einen geringen Schlaf-Antrieb.

Etwa 10% der Gesellschaft sind Wind-Genies.

Morgenstern-Genie

Wie du dir vom Namen her bereits denken kannst, ist dieses C-Flow Genie der absolute Morgen-Typ.

Um im Kontext von Kriegern wie oben zu bleiben, kann dieses Genie besonders gut für Missionen im Morgengrauen eingesetzt werden und das Silbermond-Genie nach seiner Nachtwache ablösen.

Er ist zu dieser Zeit hell wach und besonders für analytische Aufgaben die viel “Gehirnschmalz” benötigen zu gebrauchen.

Dieser Chronotyp ist stark morgenorientiert, besonders optimistisch und besitzt einen mittleren Schlaf-Antrieb.

Dieses C-Flow Genie verteilt sich zu 15–20% in unserer Gesellschaft und ist Abends zu später Stunde ein Zombie.

Feuer-Genie

Die innere Uhr des Feuer-Genies ist besonders auf die Tageszeit abgestimmt. Er ist ein guter Schläfer und kann als Krieger für Missionen zu jeder Tageszeit eingesetzt werden (der Fokus liegt auf “Tageszeit”).

Er besitzt meist eine kontakfreudige und lebenslustige Persönlichkeit und bevorzugt deutlich Uhrzeiten bei Tageslicht. Er besitzt außerdem einen hohen Schlaf-Antrieb.

Feuer-Genies kommen zu 50% in unserer Gesellschaft vor und gehören zu der Mehrheit.

Aus diesem Grund richten sich auch die meisten Dinge nach seinem biologischem Ryhtmus, an den sich die anderen drei Genies wohl oder übel anpassen müssen.

Eine solche zwanghafte Anpassung führt meist zum so genannten “Social Jetlag” (wenn durch äußere Zwänge nicht auf den individuellen Chronotypen Rücksicht genommen werden kann) und bringt die anderen Genies dann in eine nachteilige Situation bezüglich ihrer Leistungsfähigkeit.

Silbermond-Genie

Als Krieger ist das Silbermond-Genie besonders gut bei nächtlichen Missionen einzusetzen oder bei Nachtwachen einzuteilen.

Auch wenn dieses Genie die Nacht bevorzugt und zu später Stunde besonders leistungsfähig ist, bedeutet es keineswegs, dass es den Kontakt zu anderen Menschen scheut.

Ein Silbermond Genie ist kreativ, impulsiv und besitzt einen mittleren Schlaf-Antrieb.
In der Gesllschaft kommt es wie der Morgenstern zu 15–20% vor.

Gründe für die unterschiedlichen Chronotypen

Wie ich mit der Krieger-Metapher bereits angedeutet habe, kannst du dir evtl. schon denken, warum die Menschen genetisch in solch unterschiedliche Chronotypen eingeteilt werden können.

Es ist eine von der Natur vorgesehene Überlebensstrategie.

Stell’ dir vor, wenn es in früheren Zeiten der Jäger und Sammler nur Feuer-Genies mit einem hohen Schlaf-Antrieb gegeben hätte und diese alle zur gleichen Zeit hätten schlafen müssen.

Diese Zeilen würde ich heute wahrscheinlich nicht schreiben können, da es die Menschheit bis heute nicht überlebt hätte.

Durch die unterschiedlichen Chronotypen konnte sich ein Stamm nahezu 24/7 selbst beschützen.

Tagsüber waren die Feuer-Genies mit der Bewachung dran, dann später Abends wurden sie von den Silbermond-Genies abgelöst und ganz früh morgens von Morgenstern-Genies.

Um allgemeine Schwachstellen in der Bewachung zu kompensieren wurden alle vom Wind-Genie unterstützt, das immer ein Auge halb offen hatte.

Findest du dich in einem der 4 wieder?

Wenn nein, kann es auch helfen, wenn du nur einen deiner Elternteile darin wiederfindest. Das Ganze ist nämlich strickt genetisch vorgegeben.

Ganz genau kannst du es herausfinden, wenn du als VIP bei Smartes Biohacking den Online-Test machst.

Ursprünglich veröffentlich auf smartesbiohacking

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