Gehst du links, geh ich rechts — und dann kreuzt sich der Weg?

#ausdemWaldgebloggt

“Oft sind Anfang und Ende der gleiche Punkt
Seit der Geburt das selbe Blut, das durch die Adern pumpt
Wir fangen jedes Jahr
Zur gleichen Zeit an zu frieren
Wir pusten Ringe in die Luft bis der Rauch verweht
Halten uns fest wenn die Erde Pirouetten schlägt
Und wir drehen uns mit wenn die Zeiger rotieren

Ey, wenn sich alles in Kreisen bewegt
Dann gehst du links, dann geh’ ich rechts
Und irgendwann kreuzt sich der Weg
Wenn wir uns wieder sehen”

(Songwriter: Fabian Roemer / Johannes Oerding)


#ausdemWaldgebloggt

Muss ich bei Regen blühen?

Ich bin Teilzeitalleinerziehende. So meine Definition für ein Leben mit einem Partner, der manche Wochen abends „ganz normal“ nach Hause kommt, und in manchen Wochen unterwegs ist, in denen ich ohne ihn planen muss.

Mein WhatsApp läuft über mit Terminänderungen von Fußballspielen der Kinder. Das E-Mail-Konto scheint an Mails mit Doodle-Listen vom Kindergarten zu zerbrechen. Abends beim Elternabend erschlagen mich die nächsten Termine von Sportfest über Klassenausflug und Klassenfamilienwanderung. Auf eine Anfrage schreibe ich, dass der Termin bei mir nicht passen würde, da ich „Strohwitwe“ sei und noch zwei Termine zu der gleichen Zeit hätte.


#ausdemWaldgebloggt

Der Baum mein Freund!

Lustig, langsam treffe ich auf “alte Bekannte” im Wald: Menschen, Hunde, Bäume, Blumen…

Moment… Bäume… „alte Bekannte“… Mir kommt ein Twitter Freund „Schattengrenze“ in den Sinn, der ab und zu von seinen Freunden, den Bäumen, schreibt.

Nachvollziehen kann ich es.

Gleichzeitig denke ich an ein Lied, dass ein Kind von mir vor einiger Zeit in der Schule gelernt hatte. Einige Wochen lang hatte es meinen YouTube-Kanal fest im Griff:


#ausdemWaldgebloggt

Das Ziel zum Greifen nah, doch geht der Weg vorbei.

„Jesus, wir müssen reden!“, mit diesen Worten im Kopf gehe ich heute in den Wald.

Es ist ein anderer Wald, als „meiner“. Den, den ich inzwischen sehr gut kenne. Der Feldweg hier ist sandig und steinig. Die Kiefern vor mir ragen wie Speerspitzen in den Himmel. Blau! Kleine, weiße Wölkchen, Schlieren dort oben.

Meine Füße in den Turnschuhen fühlen sich an wie in einer Badewanne, du kennst das. Ein leichter Wind kühlt wenigstens meinen Kopf. Das Atmen fällt schwer. Ich ersehne den Schatten des Waldes vor mir.


#ausdemWaldgebloggt — bzw. heute vom Meer

Entfliehen! Hinter das Meer?

Im Bett liegen bleiben wollen? Die Decke über den Kopf ziehen bis alles vorbei ist? Aufwachen, wenn alles besser ist? Ich kenne das zu gut. Du auch?

Tim Bendzko hat dieses Gefühl in seinem Lied “Hinter dem Meer“ vertont:


#ausdemWaldgebloggt

Frischer Trieb auf dem Waldboden

Ein saftig grüner, frischer Trieb wächst aus dem Boden — aus einem Stamm auf dem Boden im Wald. Drumherum: Alles braun — tot. Abgeschnitten oder abgebrochen ist der Stamm. Tot, sehe man nicht den Trieb daraus wachsen.

Etwas Neues wächst aus dem… Hässlichen? Wird es zertreten? Hat der Trieb eine Chance? Soll ich an ihn glauben? Oder sehe ich schon seinem Ende entgegen?

Wie ist das eigentlich bei mir? Bin ich neugierig auf das Neue, das gerade kommt? Traue ich ihm etwas zu? Gebe ich ihm eine Chance? Oder möchte ich ihm lieber keinen Raum in meinem Leben geben?

Dem…


Ostern heißt Wunder sehen und entdecken..


Die Menschen, die in Scharen zu dem Schauspiel der Kreuzigung herbeigeströmt waren und das ganze Geschehen miterlebt hatten, schlugen sich an die Brust und kehrten betroffen ´in die Stadt` zurück. (Lukas 23,48)


Es reicht oft schon ein Hügel für eine neue Perspektive.

“39 Dann verließ Jesus die Stadt und ging wie gewohnt zum Ölberg; seine Jünger begleiteten ihn. 40 Als er dort angekommen war, sagte er zu ihnen: »Betet darum, dass ihr nicht in Versuchung geratet!« 41 Hierauf trennte er sich von ihnen. Etwa einen Steinwurf weit entfernt kniete er nieder und betete:” (Die Bibel Lukas 22, 39–41, Neue Genfer Übersetzung)

“Jesus ging wie gewohnt zum Ölberg” Dieser Satz fasziniert mich. Immer wieder wird davon berichtet, dass Jesus auf einen Berg ging und die Nähe zu seinem Vater suchte. In der Natur und weit oben, abseits des Alltags fühlte er sich Gott…


Plötzlich ist der Wald grün! Er hat sich verändert in den letzten fünf Wochen. Erst nur wenig, doch dann in den letzten Tagen gingen die Knospen schlagartig auf:

Heute (5.4.2017)

Heike Webner

Journalistin und Bloggerin unter http://expeditionleben.de Hier mehr persönliches Gekritzel… Viel Spaß! Impressum -> http://expeditionleben.de/impressum/

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