Hinter dem Meer

#ausdemWaldgebloggt — bzw. heute vom Meer

Entfliehen! Hinter das Meer?

Im Bett liegen bleiben wollen? Die Decke über den Kopf ziehen bis alles vorbei ist? Aufwachen, wenn alles besser ist? Ich kenne das zu gut. Du auch?

Tim Bendzko hat dieses Gefühl in seinem Lied “Hinter dem Meer“ vertont:

Meine Koffer sind gepackt . zumindest
 weiß ich wo alles steht
 Ich wäre
 Jeder Zeit bereit auf eine
 lange Reise zu geh’n ich hab den
 ganzen Stress hier so satt ich muss mein
 Leben ausbalancieren Ich könnte
 viel zufriedener sein
 ließe ich das alles hinter mir
 Und wenn du mich suchst
 bin ich irgendwo
 Hinter dem Meer
 Immer wenn ich keinen Ausweg finde
 komme ich wieder hierher
 Blende die Sorgen aus und
 Stell mir vor wie’s dort wär
 Hinter dem Meer
 Hinter dem Meer
 Hinter dem Meer
(https://youtu.be/EvASLQHPkzo)

Ich kann ihm gut nachfühlen. Ich glaube, es gibt nur wenige Menschen, wenn gar keinen, die das nicht könnten.

Wohin mit meinen Gedanken? Wohin mit meinen Gefühlen? Wer hilft mir auf, wenn ich zu schwach bin, es alleine zu tun?

Wo ist der geliebte Mensch, bei dem wir uns ausheulen können? Der mit uns leidet?

Halt! „Der mit uns leidet“? Habe ich das nicht irgendwo schon mal gehört? “…da ist einer der mit euch leiden kann…” Aber wo?

Mir fällt es ein: Ein Bibelvers! - Aber wo steht er?


Hebräerbrief Kapitel 4 Vers 15:

“Doch er gehört nicht zu denen, die unsere Schwächen nicht verstehen und zu keinem Mitleiden fähig sind. Jesus Christus musste mit denselben Versuchungen kämpfen wie wir, doch im Gegensatz zu uns hat er nie gesündigt.”


Deine Heike