
7 Schreibtipps, die das Leben erleichtern
Jul 10, 2017 · 3 min read
Nach einem FH-Semester Erfahrung mit meinem Portfolio-Blog verrate ich euch Schreibtipps und -tricks für Blogposts. Themenwahl, Schreibblockade, Korrekturen und Zielgruppen — keine Schwierigkeit mehr, mit den folgenden Empfehlungen.
- Themenfindung in einem Google Doc
Speichert ein Google-Doc ab an einem Speicherort, den ihr rasch findet. Ideen kommen und gehen — schreibt man sie nicht gleich nieder, geraten sie schnell in Vergessenheit. Besonders praktisch: Der Zugriff auf die Google-Doc Themenliste von überall aus, auch am Smartphone lässt sich ein spannendes Thema schnell ins Dokument einfügen. So geht keine Idee mehr verloren und am Ende priorisiert man die Themenliste und hat immer Themen in der Pipeline. Duplikate oder ähnliche Themen können in Themencluster umgewandelt werden. - Bye bye Schreibblockade
Nichts schlimmer als eine Schreibblockade, vor allem unter Zeitdruck. Dann hilft folgendes: Das Gehirn schnellstmöglich in den Schreibmodus bringen!!! Setzt euch an den PC und klopft für fünf Minuten (wenn möglich auch länger!) willkürlich Wörter oder Sätze in die Tastatur. Beginnt allgemein und schreibt alle störenden Gedanken nieder. Ist der Kopf frei, dann ist es Zeit, sich mit dem eigentlichen Thema auseinander zu setzen. Nun ist ein konkreterer Gedankensprint an der Reihe — schreibt alles nieder, was euch in den Sinn kommt zu dem Thema, über das ihr einen Blogpost schreiben wollt. Eines noch, es heißt Sprint, weil es dabei um Schnelligkeit geht. Daher keine Rücksicht auf Tippfehler nehmen. Ziel ist es, möglichst viele Gedanken abzutippen. - Headline fehlt noch unmittelbar vor der Deadline
Schreibt alle Headlines nieder, die euch passend vorkommen. Wichtig ist, dass das Blatt Papier nicht weiß bleibt — ihr nehmt euch den Druck zur perfekten Headline und während dem Niederschreiben finden sich neue Ideen. Alles was am Papier oder im Editor steht, ist schnell wieder gelöscht. Wenn noch Zeit bleibt, könnt ihr eure abgetippten Headlines noch modifizieren. - Flesch-Wert schützt vor Komplexität und Banalität
Der Flesch-Index ist leicht zu messen mit Tools. Ist der Wert zu hoch oder zu niedrig für die Zielgruppe, sollte der Text nochmals redigiert werden — bis der Flesch-Index für die Leserschaft angemessen erscheint. - Vier Augen sehen mehr als zwei Augen
Wenn allerdings niemand Zeit für einen Gegencheck eures Textes hat, legt den Text am besten einen Tag lang zur Seite. Am nächsten Tag hat der Blick auf den Text die notwendige Distanz. Fehler und Unklarheiten sind nach der Wartezeit besser erkennbar als direkt nach dem Schreiben des Textes. - Analytics-Daten sind ein Must-have
Zahlen zur Reichweite und Beliebtheit von Blogs sind aussagekräftig. So seht ihr, was die Leser interessiert, über welche Channels Leser zu den Beiträgen gelangen, welche Content-Arten sie bevorzugen, … Außerdem spannend: die Verweildauer, die Bounce Rate und der Zeitpunkt des Zugriffs. - Dialog mit euren Lesern
Das Feedback der eigenen Zielgruppe ist das Wertvollste. Was hat den Lesern gefallen? Wozu soll es ein Follow up geben?
Was hilft euch beim Bloggen? Geheimtipps in Form von Kommentaren sind erwünscht. ;)
