Datenleck enttarnt Mark Zuckerberg als Signal-Nutzer

Die mehr als 500 Millionen Datensätze mit Facebook-Nutzernamen, vollständigen Namen, Telefonnummern, Geburtsdaten, Orten, biografischen Angaben und E-Mail-Adressen waren am Wochenende in einem Forum für Cyberkriminelle entdeckt worden. Enthalten waren Beobachtern zufolge sogar Daten von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg selbst, dessen Telefonnummer ihn als Nutzer des Whatsapp-Rivalen Signal ausgewiesen habe. Inzwischen hat unter anderem die für den Datenschutz bei Facebook in Europa zuständige irische Datenschutzbehörde eine Untersuchung angekündigt. An deren Arbeitseifer gibt es aber schon länger Zweifel.

Via Heise.de — Jüngstes Datenleck: Facebook verwirrt mit Chronologie und Wortklauberei


“Instagram ist eine toxische Umgebung. Man neigt dort dazu, eine traurige Version seiner selbst, die gerade sehr viel Zeit damit vertut, auf ein Handy zu schauen, mit der vorgespielt besten Version anderer Menschen zu vergleichen, einer Fiktion. Es macht nie glücklich, sich mit anderen zu vergleichen, und Instagram fordert einen permanent dazu auf.”


Photo by Kevin Curtis on Unsplash

Gut, wir scheren aus. Normalerweise dreht sich die Sammlung im Wortstoffhof hauptsächlich um Wortkonstrukte aus dem deutschsprachigen Raum. Aber heute bringen wir mal eine anglizistische Weiterentwicklung aufs Tablett, mit der wir — lassen Sie uns das Niveau nicht unnötig anheben — nicht ganz fein damit sind: die Eatery.

Für alle die nicht wissen was sie erwartet, wenn sie demnächst in eine Eatery eingeladen werden sollten: da gibt es was zu essen. …


Eine mögliche Erklärung, woher das mit der Besinnlichkeit und der Liebe, dem füreinander da sein und dem ganzen Zirkus in dieser Jahreszeit herkommt leuchtete mir ein, als ich neulich eine BBC Doku über unseren Planeten sah. Dieses Christending, die Geschichte mit der Herbergssuche und der Geburtstagsparty im Stall, die Reisenden aus dem Morgenland und die Geschenke usw., das ist ja alles schön und recht und sicherlich auch eine ganz tolle Metapher. Aber das ganze Brimborium, das man zu Weihnachten veranstaltet verschleiert meiner Meinung nach den wirklichen Grund, weshalb wir in den letzten Tagen des Jahres doch etwas mehr als sonst…


Photo by Federico Giampieri on Unsplash

Auf diesem wunderbaren Planeten gibt es einige Dinge, vor denen man Angst haben kann. Manche davon sind komplett irrational: Enge, Weite, Günter Netzer, Körperöffnungen. Andere wiederum lassen sich gut nachvollziehen.

In Athen oder Barcelona, in Venedig oder Palma de Mallorca, halt überall dort, wo es in dieser Jahreszeit durchschnittlich zehn Grad wärmer ist als in Resteuropa, schwappt den Touristen anstatt pipiwarmen Mittelmeerwasser eine Protestwelle entgegen. Es regt sich Widerstand gegen die hiesigen Klimaflüchtlinge, die außer Müll und schlechten Gewohnheiten ansonsten nichts Ordentliches zurücklassen. Das Geld, das sie mitbringen verschwindet in den Taschen großer Hotelkettenbesitzer und Airbnb. …


Some thoughts on systemic machinations

“It did what all ads are supposed to do: create an anxiety relievable by purchase.” — David Foster Wallace, Infinite Jest

In all systems there is manipulation. We find signs of manipulation in biological cycles, in military training, in our daily dealings with one another and even on a microscopic level.

No matter if it’s parasites, the military or advertising. Manipulation lives from placeholders, from images and signals that obscure something original and replace it with new signals. Or it retrieves ready-made patterns of behaviour that serve the purpose of the manipulator, but not those of the victim.

“Manipulation is…


Photo by Marielle Amelie

23.11.17, Donnerstag

„Metakognition. Das ist interessant, dass sie das machen. Passiert ihnen das nur hier?“ Frau R. liefert heute bereits sehr früh mein Wort des Tages. Nach der Therapie sitze ich in Pasing, Café Brioche Dorée mit Cappuccino und Croissant und mit Stift und Papier an einem kippeligen Tisch, auf einem kippeligen Stuhl. Selbst das Tablett, auf dem der Kaffee und das Gebäck steht kippelt. Frühe Instabilität. Frau R. und ich haben uns darauf geeinigt, unsere Gespräche nur noch alle drei Wochen stattfinden zu lassen. Ich sitze draussen, es ist windstill und kalt. Die müde Novembersonne steht tief, sie wirft…


Um das Wort „Geschmacksrichtung“ vollumfänglich zu kapieren, muss man vielleicht zwangsläufig in Vektoren denken.

Nehmen wir also einen findigen Lebensmittelchemiker, der an einer neuen Rezeptur für, sagen wir, z.B. Mango–Joghurt tüftelt. Das soll in diesem Beispiel unsere willkürlich veränderliche Stellgröße, die unabhängige Variable sein, in unserem Fall also der geschmackliche Eindruck eines industriell hergestellten Produkts. Und es gibt die Auswirkungen dieser Manipulationen auf eine Messgröße, die abhängige Variable. Also das, was der Konsument bei besagtem Joghurt schmeckt, im Idealfall also Mango.

Starten wir bei null und der Lebensmittelchemiker wirft unüberlegt ein paar Reagenzien in sein Glas, was alles in allem…

Sebastian Herold

Freelance writer, creator, explorer. Occasionally feeling happy.

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