Lieber Herr Broder
Gerald Hensel
16657

Lieber Herr Hensel,

kurz und bündig: Sie schreiben wie viele von postfaktischem Handeln, in dem Fall von Herrn Broder. Deshalb die Frage: Gab es eine Einflussnahme auf die Firma innogy von Ihrer Seite? Hat diese Firma Ihr Werbebanner auf der Broder-Seite entfernen lassen? Wurde das von Ihnen oder einen Ihrer Anhänger veranlasst? Und eigentlich an beide Seiten: Ich würde empfehlen, diese Nazivergleiche (Judenboykott, Sippenhaft etc.) zu vermeiden. Auch die Assoziation von “давай” zum Gulag halte ich als Mensch mit mittleren Russischkenntnissen für äußerst fragwürdig, das sind mir zu oberflächliche Analogien, die gar keinen Inhalt haben. Vielleicht für Publizisten und Werber unangenehm: Die Wahrheit liegt meist in kleinteiligeren Erkenntnisschritten und Wörtern, die weniger laut, dafür treffend sind.

Freundlich Karlson

One clap, two clap, three clap, forty?

By clapping more or less, you can signal to us which stories really stand out.