Hoffnung 2017: Was wir mit euch verändern konnten!

Menschen brauchen Hoffnung wie die Luft zum Atmen. Deshalb unterstützt Hoffnungsträger gemeinsam mit Vielen weltweit in ganz unterschiedlichen Bereichen Menschen. Wir sagen DANKE an alle Hoffnungsträger. Zahlen und Fakten aus unseren drei Kernbereichen im Überblick.

Das Patenschaftsprogramm: Hoffnung für 3.134 Kinder

Niemand ist so schutzlos und gefährdet wie Kinder, deren Eltern im Gefängnis sind. Hoffnungsträger Patenkind kümmert sich deshalb in Armutsländern genau um diese Kinder. Derzeit ist Hoffnungsträger in Kolumbien, Kambodscha, Indien und Sambia aktiv.
Das Patenprogramm verbessert die schwierigen Lebensumstände von Kindern und ihren Familien, bei denen ein Elternteil beziehungsweise Ehepartner im Gefängnis sitzt.

3.134 Kindern konnte im Jahr 2017 durch das Patenprogramm geholfen werden.

Von ihnen leben 937 in Kambodscha, 687 in Kolumbien, 1.053 in Indien und 457 in Sambia.

In Kambodscha wurden 1.507 Hausbesuche gemacht.*

Sozialarbeiter erkundigen sich bei den Erziehungsberechtigten und Kindern nach ihrem Wohlbefinden und bieten Hilfestellung an, wo es Probleme oder Fragen gibt.

35 Kinder in Kolumbien wurden in einem ärztlichen Notfall versorgt.*

Die medizinische Versorgung ist gerade in den ländlichen Wohnorten der Kinder keine Selbstverständlichkeit.

In Indien haben alle schulpflichtigen Kinder regelmäßig die Schule besucht.*

Die Schulbildung ist für alle Kinder wichtig, besonders gilt das für Mädchen in Indien. Als Töchter von inhaftierten Vätern haben sie in dem traditionellen Land kaum eine Chance auf einen Ehepartner, der ihre Zukunft sichert. Bildung macht sie stark und unabhängig.

90 % der Patenfamilien in Sambia konnten mit einem dauerhaft imprägnierten Moskitonetz ausgestattet werden.*

Am internationalen Malaria-Tag 2017 wurde von der Regierung in Sambia ein Plan festgelegt, um bis 2021 Malaria-frei zu sein.

*Stand: Oktober 2017


Flucht und Integration: Hoffnungshäuser

Viele geflüchtete Menschen suchen in Deutschland Schutz und ein würdiges Leben. Hoffnungsträger möchte mit dem Hoffnungshaus beides bieten: Ein sicheres Zuhause und eine langfristige Perspektive. Hoffnungshäuser sind an fünf Standorten in Baden-Württemberg bereits entstanden und noch im Entstehen: Leonberg, Esslingen, Bad Liebenzell, Sinsheim und Schwäbisch Gmünd.
Weil Lachen und Lernen sich nicht ausschließen. Teilnehmer am Deutsch-Sprachkurs in Leonberg.

75 geflüchtete Menschen haben ein neues Zuhause gefunden.

In den bislang drei eröffneten Hoffnungshäusern in Leonberg und Esslingen leben geflüchtete Frauen, Männer und Kinder mit einheimischen Bewohnern zusammen.

2 neue Hoffnungshäuser wurden eröffnet.

In 2017 haben in der Flandernstraße und im Rohrackerweg in Esslingen, Baden-Württemberg, zwei integrative Wohnhäuser ihre Türen geöffnet.

2 weitere Hoffnungshäuser werden bezugsfertig.

In Bad Liebenzell wurde der Bau fertiggestellt. 32 Personen, darunter 19 Geflüchtete, beginnen hier einen gemeinsamen Lebensabschnitt.

Erster Spatenstich und Baugenehmigung für noch mehr Hoffnung.

Beim Hoffnungshaus in Sinsheim fand der erste Spatenstich statt. Die Baugenehmigung für weitere Häuser in Schwäbisch Gmünd wurden erteilt. Der Bau ist für 140 Bewohner ausgelegt.

Veranstaltungsangebote werden fleißig genutzt.

An den im Hoffnungshaus Leonberg durchgeführten Sprachkursen nahmen durchschnittlich 30 Personen teil. 359 Frauen und Männer besuchten Veranstaltungen zum Thema Arbeitsmarktintegration.

Eine kluge Architektur: Die charakteristischen „runden Ecken“ des Gebäudes erinnern an die Wölbung von zwei Händen, die sich schützend um das das Haus und die Bewohner legen.
“Jedes bestehende und zukünftige Hoffnungshaus bietet Geflüchteten und Einheimischen einen geschützten Raum und praktische Unterstützung für ein gutes Zusammenleben: selbstbestimmt, eigenständig, gemeinschaftlich.”

Alternativer Strafvollzug und Projekte zur Förderung von Frieden und Versöhnung: Restorative Justice

Hoffnungsträger setzt sich für “Restorative Justice” ein. Bei diesem ganzheitlichen Ansatz des alternativen Strafvollzugs steht nicht die Strafe im Vordergrund, sondern auch der Schaden, der für Opfer und Gesellschaft durch die Straftat entstanden ist. Dadurch wird die Perspektive der Opfer in den Mittelpunkt gerückt. Projekte hierzu gibt es in Deutschland, Kolumbien und Rwanda.

Förderung Neubau Seehaus Leipzig

Nun kann eine zweite Wohngemeinschaft für straffällige junge Männer eröffnet werden. Insgesamt 14 von ihnen können nun aufgenommen werden.

Versöhnungsprojekte in Kolumbien

In sechs Versöhnungsprojekten mit mehreren hundert Teilnehmern wird sich um die Aussöhnung zwischen ehemaligen Guerilla-Kämpfern und Opfern des bewaffneten Konflikts auf Seiten der Zivilbevölkerung bemüht.

Arbeit in den Gefängnissen Bellavista und Pedregal

In der Strafanstalt Bellavista kümmerten sich die Mitarbeitenden im Jahr 2017 um 450 Insassen. Alle wurden psychologisch betreut. 350 erhielten zusätzliche medizinische Versorgung. 50 Familien (darunter 225 Kinder) von Insassen wurden betreut. 269 Gefangenen wurde juristischer Beistand vermittelt. 128 Gefangene beteiligten sich an berufsbildenden Maßnahmen.

Wir setzen uns mit gezielten Projekten für den Wiederaufbau des Friedens in Kolumbien ein.

Verdopplungsaktion:

Alle bis zum 16. März 2018 getätigten Einzelspenden werden von einem Großspender verdoppelt! Mehr dazu.


Über Hoffnungsträger

Hoffnungsträger ist eine gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Leonberg, Baden-Württemberg. Sie steht Menschen zur Seite, die auf der Suche nach Schutz und guten Perspektiven für ihr Leben sind. Hoffnungsträger setzt sich für die Integration von Geflüchteten und ihre Teilhabe an der Gesellschaft ein. Darüber hinaus unterstützt sie weltweit Kinder, deren Väter oder Mütter im Gefängnis sitzen, durch eine Patenschaft und fördert weitere ausgewählte Programme im In- und Ausland.

www.hoffnungsträger.de

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