Mein Praktikum bei Hoffnungsträger

Ich, Finja, 14 Jahre alt, habe mein Betriebspraktikum im Hoffnungsträgerbüro in Bochum absolviert. Drei spannende Wochen, in denen ich viel erlebt und gelernt habe.

Ich während der Arbeit

An meinem 1. Tag war ich natürlich etwas aufgeregt. Irgendwo neu sein ist ja immer nicht so einfach und dann auch noch bei einer Praktikumsstelle! Die Aufregung verflog aber sofort. Ich wurde direkt super freundlich ins Team aufgenommen und mir wurden diverse Programme, Arbeitsbereiche und Projekte vorgestellt.

Mein eigener Schreibtisch im Büro

Mein großes Projekt: Pinterest

Ich durfte für Hoffnungsträger einen eigenen Pinterest Account erstellen. Das war das größte und aufwendigste, was ich während meines Praktikums hier gemacht habe. Zuerst habe ich Ideen gesammelt, wie man die Inhalte von Hoffnungsträger in passende Pinterestbeiträge umsetzen kann. Dies habe ich dann auch umgesetzt und nach und nach sehr viele Pins und Pinnwände erstellt. Keine unbedingt schwierige, aber definitiv langwierige Arbeit. Sobald alles hochgeladen war, habe ich Überschriften, Pinnwandnamen und Pinunterschriften mit möglichst vielen Keywords versehen, so dass Hoffnungsträger auf Pinterest schneller gefunden werden kann.

Ein paar der Pinnwände

Instagram und Facebook

Etwas, was mir sehr viel Spaß gemacht hat, war das Arbeiten mit Facebook und Instagram. Ich habe viele Beiträge entworfen und gepostet, außerdem Kommentare beantwortet und auf Facebook Nutzer eingeladen. Es war ziemlich spannend zu sehen, welche Inhalte gut ankommen und welche Reaktionen es gibt. Interessant fand ich mal zu sehen, wie unterschiedlich die Nutzung von Social Media bei Privatpersonen (wie mir voher) und Unternehmen/Stiftungen (wie eben Hoffnungsträger) ist. Es gibt echt viel, worauf man nicht achtet, wenn man privat ein Foto postet; z.B. welche Hashtags man nutzt oder wie genau der Text formuliert wird.

Ein Facebook Post, den Ich entworfen und selbst gepostet habe

Neue Hoffnungssprüche

Zusammen mit meinen Kollegen haben wir uns neue Hoffnungssprüche ausgedacht. Ich fand es sehr cool zu sehen, wie die bekannten Hoffnungssprüche von Hoffnungsträger entstehen. Besonders schön war es natürlich die selbstausgedachten Sprüche nun fertig designt zu sehen und diese dann auch zu teilen.

Einer der neuen Hoffnungssprüche

Hoffnungsträger Blog

Ich habe außerdem Blogartikel für diesen Blog designt und hochgeladen. Unter anderem den Blogartikel zu den FSJlerinnen im Hoffnungshaus oder der Patenbrief von Jasmin an ihr Patenkind Pha Neng. Dabei hat mir besonders gefallen, dass Arbeit am Layout und inhaltliche Arbeit miteinander verknüpft waren. Somit hatte ich noch ein bisschen redaktionelle Arbeit, welche mir sehr viel Spaß gemacht hat.

Ein tolles Praktikum

Ich bin mit meinem Praktikum unglaublich zufrieden. Ich durfte richtig viel selbstständig machen und konnte sehr kreativ arbeiten. Auch bei Meetings, sowohl per Video, als auch in echt dabei sein zu dürfen, hat mir sehr viel Spaß gemacht. Durch mein Praktikum weiß ich jetzt, dass ich in meinem späteren Berufsleben etwas in die Richtung Redaktion/Marketing machen will und sehe deswegen mein Praktikum als vollen Erfolg und enorm wichtige Erfahrung an. Ich habe die Arbeit von Hoffnungsträger und die Menschen dahinter sehr schätzen gelernt und bin nun echt traurig, dass meine Zeit hier vorbei ist.

Text: Finja Wendland, Fotos: Marietta Steinhöfel


Finja Wendland (14 Jahre) hat ihr dreiwöchiges Betriebspraktikum bei Hoffnungsträger gemacht. Mit vielen neuen Erfahrungen kehrt sie nun voller Hoffnung in ihren Schulalltag zurück.