Work @ hxi — Warum wir arbeiten, wie wir arbeiten

hxi
hxi
May 21 · 3 min read

Von Hendrik Schäfe, Jens Ungerer und Madeleine Nüßle

Viele Jahre bevor wir gemeinsam mit der hxi gestartet sind, haben wir in verschiedenen Konzernen, Startups und Beratungen gearbeitet. Dabei durften wir mit intelligenten, innovativen und inspirierenden Kollegen zusammenarbeiten und Teil von ambitionierten Teams sein. Wir haben viel voneinander gelernt und eine Menge Projekte erfolgreich bearbeitet. Persönliche Weiterentwicklung, offene Fehlerkultur, Verantwortung bekommen und übernehmen — das waren schon immer prägende Elemente unserer Arbeit.

Arbeiten mit Freunden — bei uns intern aber auch das wertschätzende Verhältnis mit unseren Kunden, steht für uns an erster Stelle.

Da ist es nicht verwunderlich, dass sich die „Starting-Five“ alle schon seit vielen Jahren, teilweise sogar aus dem Sandkasten kennen und zusammen bereits manche Berge und Täler erlebt haben.

Natürlich sollten unsere positiven Erfahrungen auch Säulen unserer hxi-Firmenkultur sein. Darüber hinaus wollten wir noch stärker das Unternehmertum im Unternehmen fördern. Alle Kollegen der hxi sollen von ihrem Einsatz und ihrer Leidenschaft nicht nur direkt profitieren, sondern auch ihre eigene Zukunft, also unsere Ziele und strategische Ausrichtung mitentscheiden können. Daher entscheiden wir auch gemeinsam, wie wir mit unseren Ressourcen umgehen, d.h. welche neuen Kollegen wir einstellen, in welchen Themen wir Projekte machen aber auch wie viel Urlaubstage jeder haben sollte und wie viel Gehalt wir erhalten. Bei uns gibt es keine individuellen sondern nur Sonderzahlungen an das gesamte Team nach eigens definierten Kriterien.

Bisher spüren wir eine nie erlebte Motivation, Innovationsgeist und unternehmerisches Denken & Handeln, was uns glauben lässt, dass wir auf einem guten Weg sind.

„Seid ihr also Self-Managed?“ werden wir oft gefragt. Die Antwort liegt wohl im Auge des Betrachters. Wir bedienen uns einer Menge Self-Managed Ansätze, die sich bei anderen Unternehmen und auch bei uns bewährt haben. Zum Beispiel leben wir bestimmte Prozesse der Entscheidungsfindung, die zum einen die Belange aller Betroffenen berücksichtigen und zum anderen in relativ kurzer Zeit abgeschlossen werden können. Wir reflektieren regelmäßig gelebte Prozesse und Verhaltensweisen. Jede Regel besteht nur so lange, bis sich eine bessere Alternative durchsetzt. Wir leben absolute Eigenverantwortung, d.h. jeder darf sich zu Themen äußern und Missstände adressieren — unser Credo „wenn jemanden einen Schmerz hat, dann ist auch er/sie dafür verantwortlich, eine Verbesserung einzuleiten“ — natürlich mit der Hilfe anderer, sofern notwendig. Das verhindert automatisch, dass einer/eine von uns in die allseits bekannte Jammer-Spirale verfällt. Unannehmlichkeiten relativieren sich somit, wir bleiben fokussiert und spüren jeden Tag, dass wir selbst unseres eigenes Glückes Schmied sind.

Ob wir nun wirklich per Definition Self-Managed sind, daran scheiden sich die Geister aber das ist vielleicht auch gar nicht so wichtig. Was zählt ist: wir kommen mit unserem Ansatz bisher ohne Hierarchien sehr gut aus.

Natürlich hat so eine Struktur auch zur Folge, dass wir sehr viel diskutieren und uns teilweise auch ganz schön „die Köpfe einhaun“ wie man im Norden so schön sagt. Bisher sehen wir hierin allerdings mehr die Vor- als die Nachteile, denn die Möglichkeit zur Diskussion bedeutet auch immer „Du kannst etwas verändern!“. In Sachen Feedback-, Fehlerkultur sowie Konsens herstellen haben wir uns auf jeden Fall die Siebenmeilenstiefel angezogen.

Wir freuen uns auf die Herausforderungen, die unser Unternehmenswachstum bei der Art unserer Zusammenarbeit mit sich bringt.

hxi

Written by

hxi

Prozesse der Energiebranche | Agiles Arbeiten | Systemisches Coaching | Zusammenarbeit | Organisationsentwicklung | München