Die Suche

Nun bin ich also auf der Suche … nach einem Verlag, interessierten Personen, Ideen, die dem Buch zu einem oder mehrerer nächsten Schritten verhelfen.
Vor einigen Wochen gingen einige Briefe zur Post, immer dabei das Konzept und das Manuskript einer Geschichte und etwas Hoffnung, dass der oder die Leser_in Freude daran findet. Bei einigen gabs sogar noch ein Goodie — es gibt nämlich noch ein Nebenprodukt mit ‘Hosensackschätzen’.

Leider ist die Resonanz nicht gross und ich mache mir auch Gedanken über alternative Wege wie z.B. einer Crowd-Founding Aktion oder eines Kleinst- oder Eigenverlages.
Die Idee der Ausbaubarkeit, des Formates mit den kleinen Büchlein im Buch und die Möglichkeiten ganz unterschiedliche Lebensgeschichten abzubilden finde ich immer noch sehr spannend — kann mir aber vorstellen, dass diese (aufwändige?) Art Buch wohl etwas abschreckend wirken kann. Ich bleibe auf jeden Fall dran, auch weil ich mich durch einen kontroversen Artikel zu Kinderbüchern mich in meiner Idee bestärkt fühle, auch wenn ich mit dem Autor eigentlich nicht einig bin.

Und als mein fünjähriger Sohn letztens die Unterhaltung mit meiner Frau mitgehört hat, in welcher ich davon erzählte, dass im Moment niemand das Buch verlegen möchte, hat er sich kurzum in sein Zimmer zurückgezogen und kommt nach einigen Minuten wieder zurück, mit der Bitte, einige A3-Seiten zusammenzuheften, da er jetzt mein Buch zeichne. Gesagt getan. Nach langer Zeit des konzentrierten Arbeitens, dann plötzlich eine Frage wie der Hausmeister denn heisse. Und dann … es ist vollbracht, stolz präsentiert er die ersten Seiten, mit dem Kommentar «er würde das Buch sonst für mich ‘machen’, ich müsse es dann rundherum nur noch ‘lackieren’». Den Illustrator hab ich also nun mal gefunden ….