Warum (s)eine Webseite stiefmütterlich behandeln?!

Heutzutage hat so ziemlich jede Firma oder Unternehmen einen eigenen Internetauftritt. In die Domains und Webserver (Hosting) wird zum Teil viel Geld investiert. Das Surfverhalten hat sich verändert: Viele sind im Internet mit einem mobilen Endgerät unterwegs.

Bei meinen Streifzügen durch die Weiten des WWW laufen mir immer noch viel zu viele Webseiten über den Weg, die dringend ein Update wenn nicht sogar Upgrade nötig haben.

Ende 2015 veröffentlichte der Monitoring-Service pingdom.com interessante Zahlen zu über das Jahr getestete Webseiten. Diese Zahlen bestätigen meine Wahrnehmungen.

Die Durchschnittswebseite 2015 in Zahlen

  • Ladezeit: 5 Sekunden
  • Seitengröße: 3MB
  • Anzahl der Bilder: 42
  • Anzahl Javascripts: 21
  • Anzahl der Requests *: 89

*= z.B. Bilder, CSS und Javascript Dateien etc. einer Webseite

Diese Werte wurden bewusst gewählt, da es Werte sind, auf die man als Webseitenbesitzer Einfluss nehmen kann. Auch viele Webdesigner / Webentwickler beschäftigen sich meiner Meinung nach immer noch viel zu wenig mit den Ursachen für diese hohen Werte. Dabei ist die Lösung kein Hexenwerk.

Was bedeutet das für Ihre Webseite?

Die Bedeutung für Ihren Internetauftritt kann unterschiedlich sein. Haben Sie einen langsamen Webhoster bzw. ist Ihre Webseite mit 20 anderen Hosting-Kunden auf einem Server, kann die Ladezeit bzw. Seitengröße eine enorm wichtige Rolle spielen.

Für Suchmaschinen werden in Zukunft die Ladezeit, die Sicherheit und das responsive Webdesign verstärkte Bewertungskriterien für die Platzierung in den Suchergebnissen sein.

Und was wohl am wichtigsten ist: Wer will seine Webseitenbesucher warten lassen? Dauert in der heutigen, schnelllebigen Zeit der Seitenaufbau zu lange, schaut sich ein vielleicht potenzieller Kunde die schnellere und modernere Webseite Ihres Mitbewerbers an.

Wie kann Ihrer Webseite geholfen werden?

Mit drei kleinen aber effektiven Lösungsansätzen können Sie Ihren Internetauftritt schneller machen:

1. Webhoster / Webserver

Wie oben beschrieben, liegt Ihre Webseite in der meisten Fällen nicht alleine auf einem Webserver. Dabei kosten virtuelle Server heutzutage nicht mehr viel Geld. Beispiel hierfür ist digitalocean. Investieren Sie einmalig in die Einrichtung des Servers und profitieren Sie vom Geschwindigkeitszuwachs.

2. Bilder komprimieren

Viele Webseiteninhaber stellen Bilder und Medien unkomprimiert ins Netz. So kann es passieren, dass die Seitengröße locker auf 20 MB steigt. Trotz schnellere Internetleitungen hat es trotzdem noch Auswirkungen auf die Ladezeit der Webseite und somit wiederum auf die Suchmaschinen-platzierung und Ihre Besucher. Finden Sie also ein gutes Mittelmaß zwischen Komprimierung und Qualität.

3. Assets / Requests minimieren

Je mehr Assets (also Bilder, Javascript zw. CSS Dateien etc.) geladen werden, umso mehr Requests (Anforderungen) muss der Browser an den Server machen. Das wiederum verlangsamt den Seitenaufbau und das Ende vom Lied ist wieder eine höher Ladezeit. Reduzieren Sie also die Anzahl dieser Assets in dem sie CSS Dateien kombinieren und Javascript Code in eine Datei zusammenfassen.

Sie wollen Ihre Webseite updaten und Wettbewerbs-fähig machen?

Super! Ich helfe Ihnen gern und berate Sie individuell für Ihre Webseite. Schreiben Sie an hallo@insel.design — Ich freue mich auf Ihren Kontakt.

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