Darmstadt 7:30

Ich wache auf. Es war ein schwieriger Tag gestern. Mel liegt neben mir. Ich stehe auf, mache mir einen Kaffee und ein Butterbrot. Das brauche ich.

Ich gehe ins Bad, mache mich fertig, streiche noch ein Mal durch den Bart und verlasse dann die Wohnung.

Ich steige in den Volvo, fahre in Richtung Redaktion. Als ich angekommen bin, krame ich in meinem Geldbeutel nach meinem Ausweis für das Gebäude.

„Komisch, hab ich ihn zuhause liegen lassen?“, wunderte ich mich. Dann überkommt es mich: „Volker, du arbeitest hier nicht mehr, was machst du hier?“.

Völlig verwirrt und niedergeschlagen gehe ich zurück zum Auto, mache mich auf den Weg nach Hause. Dort angekommen sehe ich, dass Mel schon wach ist:

„Wo warst du?, fragt sie. „Nirgendwo“, antwortet ich, „nirgendwo, nur Zigaretten holen!“

Ich schenke mir noch eine Tasse Kaffee ein, lege mich zurück ins Bett. Es ist 8:30. Stille.

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