Sicherlich ist dieser Artikel ein Hinweis auf mäßig gute journalistische Arbeit — aber: Glauben…
Kalma
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Fairer Punkt, aber: Wie soll die GEMA wissen, welches Volkslieder gesungen werden? Ausgangspunkt war das hier: „Volksliedersingen im Café im Feld in Fahrdorf um 15:30 Uhr“

Welche Lieder sind das? Walter von der Vogelweide? Heintje? Hubert Goisern? Für mich ist das nicht ersichtlich. Und natürlich muss die GEMA hier tätig werden, das ist ihr Job — ob es aktuell so sinnvoll ist oder nicht, das sei dahin gestellt, aber der Auftrag der Gema ist die korrekte Rechteverwertung sicherzustellen. Und das geht nicht per “Ach, da kommt bestimmt nichts aktuelles”.

Sagen wir so: Wahrscheinlich war die Betreiberin eingeschüchtert. Und möglicherweise war der Sachbearbeiter wenig einfühlsam, genervt oder hatte keine Lust. Aber die verdammte Aufgabe eines Journalisten ist es nicht nur einsitig zu berichten sondern nachzuhaken. Gerade weil das Thema GEMA immer polarisiert — und fast alle “Skandale” in der Vergangenheit heiße Luft waren.

Die shz hätten inzwischen den Artikel aktualisieren können. Wollen sie aber scheinbar nicht.

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