15 Dinge die mich glücklich machen

Heute ist World Mental Health Day. Da ich bereits meine Geschichte dazu erzählt habe, möchte ich stattdessen 15 Dinge auflisten, die mir in dieser schweren Zeit geholfen haben. Denn auch die kleinen Dinge im Leben sollte man wertschätzen.

1. Musik

Wer liebt Musik nicht?! Mit ihr kann man am Besten seiner Stimmung Ausdruck verleihen. Bin ich gut gelaunt, höre ich alles, was gerade in meiner Spotify-Playlist ist. Bin ich wütend, schließe ich meine Kopfhörer an mein Handy an und höre Marilyn Manson oder Halestorm, und das ziemlich laut. Bin ich traurig, mache ich die Deep Dark Indie – Playlist an und versuche nebenbei einzuschlafen.

Musik hat mir bislang immer geholfen. Und bei einer Autofahrt darf sie auch nicht fehlen!

2. Katzen

Wer mich persönlich kennt, der weiß, dass ich eines Tages einmal eine verrückte Katzenoma werde. Immer, wenn ich krank bin, legt sich eine meiner Katzen auf mein Bett und leistet mir Gesellschaft. Such wenn es mir inzwischen schon auf die Nerven geht, dass sie immer nur vor meinen Füßen herumlaufen und ich, der Tollpatsch, fast immer einen halben Salto deswegen mache; meine Katzen waren bislang treuer als so manche Menschen.

3. Reisen

Auch wenn ich es mir nicht immer leisten kann, ich erlebe gerne etwas Neues. Teile der Welt zu erkunden, die ich noch nicht kenne, ist ein unbeschreibliches Erlebnis für mich. Andere Kulturen, andere Landschaften, andere Menschen und ihre Erfahrungen… unheimlich spannend!

Eines Tages werde ich einmal nach Island und Russland reisen. Island, wegen der wunderschönen Landschaft; Russland, wegen der interessanten Kultur. Umd laut meiner Mutter soll St. Petersburg eine wunderschöne Stadt sein.

4. Formel 1

Ein Teil meiner Kindheit – Formel 1 war schon damals mein Lieblingssport. Mein Vater hatte mich damals mit dieser Liebe regelrecht angesteckt. Ich war erst ein Jahr alt; an der Shell-Tankestelle wurde ein originaler Ferrari ausgestellt. Und ich war dabei! Ja, mein Vater war verrückt nach Ferrari, und ich auch. Inzwischen kann ich nicht einmal sagen, wer der beste Fahrer ist; sie sind alle spitze. In letzter Zeit sind die Rennen auch wieder interessanter geworden… danke, Max und Daniel!

Nächstes Jahr geht es zum Hockenheimring. Denn einmal in meinem Leben möchte ich ein Rennen live miterleben.

5. Autos

Bleiben wir gleich einmal bei dem Thema; die Autoliebe habe ich auch von meinem Vater. Mit fünf Jahren konnte ich bereits alle existierenden Automarken auflisten. Heute fahre ich einen Audi 80 – stolze 25 Jahre hat sie schon durchgehalten. Und ja, sie heißt Cecillia.

Ich mag zwar jetzt einen Audi besitzen, aber meine einzig wahre Liebe ist der Mitsubishi Lancer. Selbst mit nur 90PS geht er ab wie eine Rakete. Hätte damals die Werkstatt unseren Lancer nicht geschrottet, würde ichden sogar heute noch fahren, obwohl der inzwischen so alt wie ich wäre…

6. Doctor Who

Einer meiner Lieblingsserien. Angefangen hat alles 2013: Ich hatte bereits Sherlock komplett durchgeschaut und mir wurde anschließend Doctor Who empfohlen. Durch diese Serie haben meine Mutter und ich nun noch mehr Gemeinsamkeiten, und ich habe tolle Leute kennengelernt und neue Freundschaften aufgebaut. Aber nicht nur das; diese Serie hat mich von Anfang an so gefesselt – normalerweise bin ich eigentlich gar nicht so der Serienjunkie. New Who habe ich bereits soweit durch; Classic Who habe ich angefangen. Schade, dass einige Episoden immer noch verschollen sind…

7. Astrologie

Na gut, schuldig. Ich weiß nicht genau, warum ich mich gerade für sowas interessiere. Würde meine Mutter nicht jeden Tag das Morgenhoroskop auf SAT.1 schauen…

Nein, jetzt mal ernsthaft. Auch wenn die meisten Menschen wahrscheinlich nicht an sowas glauben; das Sternzeichen verrät doch viel über eine Person. Und bislang hat auch alles gestimmt.

You may judge me now.

8. Der Eurovision Song Contest

Ein weiter Teil meiner Kindheit – jedes Jahr im Mai sitzen meine Mutter und ich vor dem Fernseher und lästern über andere Länder ab. Natürlich wird auch gewettet, wer gewinnt und wer den letzten Platz belegt. Der Blutdruck steigt dann, wenn Peter Urban die guten Beiträge durch den Kakao zieht und nur Deutschland lobt, obwohl gerade unsere Beiträge in letzter Zeit grausam waren.

Ob wir uns allerdings den nächsten ESC angucken werden… die Ukraine hatte den Sieg nun wirklich nicht verdient, und was gerade mit Russland abgezogen wird, ist einfach unfair!

9. Herbst

Meine absolute Lieblingsjahreszeit. Nein, nicht wegen der Pumpkin Spice Latte bei Starbucks – der ist eklig. Nein, ich meine die kühlere Atmosphäre; der Neben jeden Morgen; die Blätter, die ihre Farbe ändern und von den Bäumen fallen. Manchmal fällt auch schon der erste Schnee. Auch wenn der Herbst ziemlich stürmisch sein kann – es beruhigt mich.

Und bitte, keine andere Jahreszeit würde zu Halloween passen.

10. Perücken

Ja, na endlich! Wie konnte ich gerade das so lange zurückhalten?! Jetzt mal ohne Spaß; Perücken haben mein Leben verändert. Seitdem ich meine Chestnut von Lush Wigs besitze, fühle ich mich viel wohler in meiner Haut. Ich muss meine Haare nicht mehr ständig färben, denn die Angst, dass sie mir eines Tages ausfallen könnten, ist groß.

Meine Perückenliebe habe ich erst vor ein paar Monaten entdeckt. Es begann mit der Frage: „Würde mir blond stehen?“ – Inzwischen weiß ich, dass ich mit blonden Haaren ziemlich bescheuert aussehe. Seitdem kann ich aber verschiedene Farben und Styles ausprobieren, ohne meine Haare zu schädigen.

Sollte diese Liebe allerdings doch einmal erlöschen, werde ich mich von ihnen trennen. Für einen guten Zweck. Denn es gibt Menschen, die dringend eine Perücke brauchen, es sich aber nicht leisten können. Und jeder sollte sich wohl in seiner Haut fühlen!

11. Träumen

Wer tut es nicht?! Jeder hat Träume, aber erst möchte ich über die Träume sprechen, die wir erleben, wenn wir schlafen.

Manche Träume wirken sehr realistisch, manche ganz schön absurd. Trotzdem sagen Träume viel über eine Person aus. In letzter Zeit kam immer wieder eine bestimmte Person in meinen Träumen vor. Es war bzw. ist mein Vater. Es ist zwar jetzt schon ein Jahr her seitdem ich ihn das letzte Mal gesehen habe; ich sehe ihn immer in meinen Träumen wieder. Als würde er mit mir so Kontakt aufnehmen wollen, motiviert er mich und lässt seinen Macken freien Lauf. Auf diese Weise soll ich ihn niemals vergessen – was er für mich getan hat.

Zu den anderen Träumen: jeder möchte das im Leben erreichen, was er sich vorgenommen hat. Sei es einmal eine berühmte Person kennenzulernen oder einen Rekord aufzustellen; es ist etwas, wofür man kämpfen muss. Der Weg zum Ziel mag steinig und schwer sein, aber wenn man am Ball bleibt und niemals aufgibt, wird man es eines Tages schaffen!

12. Twitter

Sechs Jahre voller peinlicher Tweets und Leuten, die schlimmer sind als ich. Ja, Twitter war eines der ersten Sozialen Netzwerke, die ich regelmäßig besuchte und heute sogar noch benutze. Zwar war diese Website einer der Gründe, warum ich ständig Selbstzweifel hatte; ich bereue es bis heute kein bisschen. Ich habe viel gelernt; ein paar Dinge sogar auf die harte Tour. Twitter ist einer der Gründe, warum ich so bin wie ich bin. Ich verhalte mich vielleicht in der Öffentlichkeit nicht so wie im Internet (in Wirklichkeit kann ich nämlich sehr schüchtern sein), aber mein Selbstbewusstsein hat es trotzdem gestärkt.

13. Alles, was man heute als „Retro“ bezeichnen würde

VHS-Kasetten, Schallplatten, generell alte Aufnahmen. Viele dieser Dinge durfte ich sogar als Kind noch miterleben. Meine Mutter nahm mich immer mit ihrer alten Videokamera auf, wenn ich vor dem Fernseher zu ABBA getanzt habe. Und jeden Abend hören wir uns ihre alten Kasetten an, die sie einmal aufgenommen hatte. Manchmal schaue ich mir auch alte Fotos an – sei es von der Zeit vor mir oder meiner Kindheit.

Wie sehr sich doch alles verändert hat…

14. Fotografie

Apropos Fotos, inzwischen halte auch ich jeden Moment fest. Einen Sonnenaufgang, einen Ausflug, oder generell ein besonderes Ereignis. Ich blicke gerne auf vergangene Momente zurück; manchmal bringt es sogar alte Gefühle hoch. Es macht mir einfach Spaß.

15. Meine Freunde

Zu guter Letzt; das, was mich zurzeit am meisten glücklich macht. Nicht viele Menschen würden es freiwillig so lange mit mir aushalten wollen.

Jeder braucht mindestens einen Menschen im Leben, der mit dir durch die Hölle gehen würde; der dich versteht und deine Macken akzeptiert.

Manchmal hat man allerdings Pech. Nicht jeder setzt sich so für seine Freunde sein. Es gibt Menschen, die deine gute Seite für ihre eigenen Zwecke ausnutzen. Diese Erfahrung musste auch ich machen, mehrmals. Dadurch habe ich aber viel gelernt.

Die Leute, die dich trotz deiner Durchhänger immer wieder aufbauen, sind die, die es wirklich ernst meinen. Sie mögen dich, weil du so bist wie du bist. Sie mögen deine Anwesenheit und würden sogar beim Weltuntergang einen Kasten Bier und ein paar Liegestühle mitbringen; inklusiver Wette, wer als Erstes stirbt.

Heute kann ich sagen, dass ich froh bin, dass mich immerhin eine Person wieder auf die richtige Spur gebracht hat. Meinen Dank kann ich gar nicht in Worte fassen; und ob ich jemals in der Lage sein werde mich dafür zu revanchieren…

Es bedeutet mir einfach sehr viel, was manche Menschen schon für mich getan haben. Und wären sie nicht gewesen, wäre ich heute wahrscheinlich nicht hier.

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