Insides from the path to the future of publishing, communication & media information logistics, since 1986

2017 Digitale Werkzeuge für Publishing & Kommunikation auf Augenhöhe zwischen Kunden und Mitarbeitern nutzbarer machen

Publishing? Inhalte in Form von Bildern, Text und Zahlen passend für die Veröffentlichung via Print und Web bereitstellen.

Kommunikation? Informationen austauschen. Idealweiser für den Moment zufrieden stellend und weiter führend. Nicht nicht kommunizieren geht nicht.

Einige Reisen, am Anfang durch unbekannte Gewässer, verlieren im Laufe der Jahre den Reiz des Unbekannten. Am Anfang nicht vorstellbare Möglicheiten, werden möglich, erkunde Möglicheiten werden durch neue Möglichkeiten verdrängt. Die Reise durch die digitale Kommunikation besticht durch seine Abkürzungen.


2017

Digitale Werkzeuge für Publishing & Kommunikation auf Augenhöhe zwischen Kunden und Mitarbeitern nutzbarer machen.

2016

Besser digital kommunizieren. Dazu gehören auch PDF Datenblätter, die aus einem Pool von Fertigungsinformationen und Produkverfügbarkeiten, dynamisch, vor Bereistellung im Web, web-basiert gesichtet, inhaltlich veredelt, mehrsprachig, publiziert werden.

… Database Publishing ist eine kontinuierliche Verbesserung, 
so wie Design eine Lösung auf Zeit ist …
Jörg Oyen | oyen.de Leverkusen Loft 11.2016

2015 / 2014

… nachhaltige Schnittstellen–Kommunikation zwischen Anwendungen und Daten aufbauen und für Mensch und Medien nutzbar machen … schafft mehr Möglichkeiten
Jörg Oyen | oyen.de 07.2015

Nach 2014 wurde klar das nach reproduzieren, digitalisieren, automatisieren, Database Publishing Macher im #sync Level angekommen sind. Die Kür Inhalte synchron zu halten. Vor und Nach Druck und mit besonderen Blick auf Online Angebote. Digitale Angebote für mobile Endgeräte, stationäre Desktop und Server Anwendungen. Mit Publisher sind nicht nur Verlage adressiert, sonder alle Unternehmungen die über den Abgleich von Inhalten vor Veröffentlichung hinaus, Informationen in gestalteter Form, passend für Druck, SmartPhone und Tablet, offline wie online bereitstellen.

Content Basic der Industrie 4.0 fürMedien, Kommunikation und Publishing

Inhalte passend bereitstellen, ist also nicht mehr einfach das intelligente verknüpfen von Inhalten via Templates für Druckvorlagen und Webdarstellung. Heute ist das synchronisieren das A und O einer zeitgemässen Kommunikation. Wege haben sich massiv verkürzt.


2013

Dienstleistungen ändern sich mit zunehmender digitaler Vernetzung. Remote Publishing Projekte unterstützen, auf Sicht Fehler in komplexen Konfigurationen telefonisch besprechen und gemeinsam mit dem Anwender lösen, dominieren den oyen.de Arbeitsalltag in der http://publishing-sprechstunde.de. Nach Beschreibung der sich wiederholenden Arbeitsschritte, folgen individuelle Programmierungen, die Arbeitsroutinen übernehmen.


2012

2012 spielen, je nach Daten- und Layoutsituation, Vollautomaten, flexible Desktop Anwendungen, Skriptprogrammierungen, wie auch Weblösungen, die Hauptrolle bei der Umsetzung von Medienproduktionen. Technisch geht heute alles, wenn historisch bedingte (Lese)Gewohnheiten, Inhalte formatspezfisch für (Produkt)Kommunikation Massnahmen ausgegeben und alte Zöpfe zugleich abgeschnitten werden. Im Trend von Datenbankgestützt, erstellten Medien liegen dynamische Multitemplates(1), die sowohl eine Produktionsunterstützung zwischen 8:00 und 17:00 an fünf Tagen die Woche (8to5), wie auch 24 Stunden, sieben Tage die Woche kollaborative Publishingdienste (24/7), erlauben. Im Kern sind es die Faktoren Zeit und Verfügbarkeit, die sich hier die Hand geben.


2011 | Zwischen welchen Stationen der Publishing Metro Map sind Sie unterwegs? Zeit für ein Treffen?

2011

Nach den Marktübersichten zum Thema Datenbank gestützte automatisierte Medienproduktion aus 2004, war es Zeit mit der http://publishing-metro-map.com für Print / Web / Mobile, Stationen und Wegstrecken, wie auch Anbieter, Lösungen und Ressourcen neu einzuordnen. Die Zahlen sprechen für sich. Einige Bereiche haben sich sehr gut weiterentwickelt, andere staginieren und treten auf der Stelle. Dazu gehört Web2Print, wie auch Database Publishing. Entweder nutzt man diese Angebote oder ist rein digital im B2B E-Commerce unterwegs. Das optisch die Wegstrecke Print länger als die Wegstrecke Web läuft und Mobile kurz nach dem Start schon am Ziel ist, ist Allgegenwärtig.


2010 | Apple dreht an der Publishing Schraube. Was geht / Was geht nicht / Was sind Alternativen.

2010

Apple kommt mit dem iPad. Auf dem iPad ist das Titelbild vom Time Magazin zu sehen. Eine Revolution? Für Verlage ein Lichtblick. Seit der Verbreitung von Nachrichten über Radio, geht es mit den gedruckten Auflagen stetig zurück. Inhalte digital und kostenpflichtig verbreiten ist seit der Einführung vom mobilen Musikabspielgerät iPod, der fast weltweiten Verfügbarkeit der iTunes Store’s in den Webbrowsern der Konsumenten, nicht nur im Westen angekommen.


2009 | Beispiel einer Programmiervorlage für Database Publishing mit der Layout Anwendung Adobe InDesign. Als PDF mit einblendbaren Ebenen eine hilfreiche Sache beim konfigurien und erstellen von Templates.

2009

«good enough data» Probleme an der Wurzel bekämpfen. Zusammen mit Birgit Stolte macht der tiefergehende Blick auf gemeinsame Database Projekte klar, das bei der Überzahl der schwierigen Projekte die unzureichende Datenqualität die Wurzel des Übels ist. Klar, auf Knopdruck automatisch Daten in Seitenlayouts laden, geht. Geht immer einfach wenn Layouts mit wenig Regeln, ohne grosse Bildstrecken, Freitexten, Effekten, individuellen Bildausschnitten, und optischen, wie auch inhaltlichen Varianten sich im Bereich eins bewegen. Eins entspricht dann allem. Ähnlich wie die Erfolgsproduktion des Ford T. Den konnte man in jeder Farbe haben, solange die schwarz war. Database Publishing tickt anderes und dank Modell für ideale Datensätze, durchdachter Programmiervorlage und einem Schuss gesunden Pragmatismus, geht dann auch mehr als eine Farbe / aka Variante.


2008

Manche Database Publishing Aufgabenstellungen sind auch nach den zweiten Blick nicht gänzlich nachvollziehbar. Mit der Hand gesetzter QuarkXPress Katalog soll nach Erfassung aller Inhalte in eine Datenbank, nun automatisiert werden. Automatisiert, also automatischer Seitenauf. Später per Datenwechsel, Sprachwechsel, ohne Seitenneuaufbau erstellen. Alles gut. Bis zur Ansage die vollautomatisch erstellten Seitenstrecken müssen 1:1 mit der manuell erstellten Optik des Vorjahres übereinstimmen. O.k. etwas knifflig. Gut wenn Tools die Kunst der Geometrie Paginierung verstehen und CMS Entwickler passend HTML und Geodaten per Datenexport für InDesign und Plug-In ausspielen.


2006 | Quark XPress Icon für Version 7

2007

Die Creative Suite von Adobe geht in die dritte Runde. Sechs verschiedene Editionen hat der Softwarehersteller entwickelt, jede mit einem anderen Schwerpunkt. Die wesentlichste Neuerung ist sicherlich das enge Zusammenspiel der einzelnen Programme, um medienspezifische Grenzen zu überwinden und Informationen auf allen derzeit möglichen Kanälen zu publizieren — vom umfangreichen Handbuch bis zum Mobiltelefon.

2007 | Das Adobe Creative Suite 3 Universum und seine Satelliten

Nach der vollständigen Übernahme von Macromedia durch Adobe im Dezember 2005 standen die Entwickler beider Seiten vor einer spannenden Situation. Es muss wohl wie der Besuch im Süßwarenladen gewesen sein. Jeder war versucht, auf die „Leckereien“ des anderen zu stürmen und sie in seine eigenen Entwicklungen zu übernehmen… so ein damaliger Artikeleinstieg in der tekom 4/2007.


2006 | Quark XPress in Version 6 mal jenseits von Print für Webscreen Anwendungen austesten http://www.oyen.de/archiv/tunesia

2006

Mit Desktop Publishing Anwendung, medienneutrale Projekte für Print und Web anlegen…


2005

Im Spätsommer 2005 ging es auf den Gurten bei Bern. Die erste InDesign- Konferenz im deutschen Sprachraum lädt ein eine Übersicht zu geben wie sich Database Publishing Tools, Programme und Systeme in der Ausgabe mit Adobe InDesign CS / CS2 den Aufgabenstellungen strukturierte Seiten, freigestaltete Seiten und Tabellensatz im Testdrive bewähren. In meinen Vortrag, basierend auf einer Datenquelle und einer Handvoll Bilder, ging ich auf die Umsetzung mit der Fortführung der PageMaker Plug-In Pack Komponente DataMerge aka Datenzusammenführung von Adobe, InData in Kombination mit InCatalog von Em Software, EasyCatalog von 65bit.com und Xactuell von Codeware, in 8 Minuten Slots live auf die Umsetzungsansätze ein. Im weiteren Verlauf zeigte Werk II wie iQuest.Comet, InBetween mit InBetween 3, ihre Umsetzung der gleichen Daten. Woodwing mit SmartCatalog und ModeS vertreten, zeigte, wie Jochen Riegg mit Pagino, etwas anderes. 2012 hat 65bit die Entwicklung von SmartCatalog in EasyCatalog übernommen.

2005 | Testdrive Database Publishing mit Tools, Programme und Systeme in der Ausgabe mit Adobe InDesign. Von lins nach rechts die Aufagbenstellungen strukturierter Seitenaufbau, freigestaltete Seiten und Tabellensatz.

Das letzte InBetween Migrationsprojekt war 2005. Andere Lösungen sind in Handhabung und Einrichtung wesentlicher flexibler und einfacher einzusetzen. InBewteen, wie auch andere Mitstreiter mutieren seitdem zu Expertenlösungen mit Hang zur Vollautomatisierung und kollaborativen Groupware Lösung.


2004

Database Publishing mit QuarkXpress, schön und gut. Kennt man, geht. Was ist eigentlich mit Adobe InDesign? Sollte die Version 2.0 nach 5 Jahren Entwicklung nicht ganz ahlmählich Produktionstauglich sein? Und wie fühlt sich der Ansatz an, bei Bedarf um den Programmkern per Plug-In Funktionen anzuflanschen? Was geht mit AppleSkript, JavaSkript und VisualBasic im Bereich der Reduzuierung der sich wiederholenden, lästigen Funktionsaufrufe via Kontextmenu und Tastenkombination? Für die Anworten müssen Marktübersichten her. Erst für den Neuling, dann für den Platzhirschen. Später vorsortiert nach Tools, Programmen und Systemen. Die Geschichte vom Platzhirsch ist im weiteren Verlauf, mit Blick auf den Neuling, eine digitale Fassung von David gegen Goliath. Brand eins fasst die Entwicklung im Artikel «Der übermütige David» in der Ausgabe 09/05 Schwerpunkt: Möglichkeiten erkennen, zusammen.

2004 | zweiter Ausflug in die Welt der digitalen Abstimmung von Satzdokumenten mit PKP 16511

Im Drupa Jahr 2004, war Premiere von PKP 16511. Eine Erweiterung für Adobe Acrobat Pro, das es erlaubt Duden-konforme Korrekturzeichen in einem durchgehenden Arbeits-schritt, ohne viel Rückfragen und wenige roter Farbe über PDF Dokumente digital zu kommunizieren.

Bildrahmen dynamisch anpassen erfolgt über die Werkzeug-Palette in InBetween (01). Danach wird mit gedrückter Umschalttaste (Shift) erst die Bildbox (02) und dann der Textrahmen (03) angeklickt.


2003

Die Vorläufer von Web-To-Print planen und prototypisch umsetzen …

In Kunden Projekten per Interview Verfahren und Lifetesting Abstimmen wie Adobe InDesign, QuarkXPress, Adobe FrameMaker und Microsoft Word, technische Dokumentation mit Lokalisierungen und individuellen Layoutanpassungen unterstützen.

Eine Musterrechnung zeigt Einsparungspotentiale durch Einsatz von PDF Katalogen …

… Glaubt man der aktuellen Microsoft*- Fernsehwerbung werden Bestellaktionen nur noch über das Internet abgewickelt — natürlich unter Verwendung des XML-Formats. Doch die Realität sieht anders aus: noch immer ist der gute alte Papierkatalog Verkaufsinstrument Nummer Eins. Die Erstellung eines umfangreichen Print-Kataloges kostet jedoch richtig Geld. Eine preiswerte Alternative — oder auch Ergänzung — ist ein digitaler Katalog, der auf PDF-Dateien basiert

*2003 war PDF noch nicht in der Masse angekommen. Such und Bestellsysteme für Windows Systeme mit CD-ROM Laufwerk führten ein erfolgreiches Schattendasein. Erfolgreich für Unternehmen die so den Bestellvorgang massiv vereinfachen konnten.


2002

Unterwegs in angewandter Medienproduktion und Beratung.

Sehen was XML und QuarkXPress 5 im Zusammenspiel Daten <-> XML <-> Layout für Print und Web drauf hat. Beobachten und analysieren wie sich QuarkXPress und Adobe InDesign aufstellen mit XML Medienproduktionen auf den nächsten Level zu heben …


2001

InBetween 2.03 Text und Bildrahmen dynamisch anpassen erfolgt über die Werkzeug-Palette in InBetween (01). Danach wird mit gedrückter Umschalttaste (Shift) erst die Bildbox (02) und dann der Textrahmen (03) angeklickt.

Der praktizierte Ansatz aus dem Jahr 2001, Formateinstellungen aus QuarkXPress 4.11 in einen separaten Editor laden. Dort wurden die Einstellungen für Absätze, Zeichen, Farben mit sogenannten Satzaufbauten, Inhalts-, Rahmenregeln und Inhalten aus einem Datenstrom, wie CSV, SQL Query, verheiratet. Der eigentliche Seitenaufbau erfolgte in der Layoutanwendung vollautomatisch und bescherte zur Laufzeit die eine oder andere, manchmal auch längere, Kaffeepause. Inhaltliche Aktualisierungen, wie Preise, Sprache, etc. übernahm das Deltaupdate. Damit war es möglich, aus drei Sichtweisen, inhaltliche Änderungen, manuell selektiv auf Sicht im Layout, Daten-Aktulisierungen, sowie Löschungen im Layout und Daten nachzuvollziehen. Bis aus die Löschungen, konnten per Stapelverarbeitung, Großteile der Änderungen automatisch abgearbeitet werden.

Regeln zum Steuern von Rahmenabrüchen, Filtern von Texten und Darstellen von Absatzlinie nach Tabellenende hinterlegt. Die Regeln können über den InBetween Menüpunkt Regeltest überprüft werden.

Meine Rolle damals Datenbank Spezialisten, mit den für Database Publishing notwendigen Layout und Produktions-KnowHow der Gestalter und Reinzeichner, vertraut zu machen — und umgekehrt das “lesen”, auswerten und verarbeiten von strukturierten Daten, Layoutorientiert und Produktionsnah zu vermitteln. Heute sagt man eher Beteiligte passend synchronisieren. Eine Arbeit, die im Kern durch “dolmetschen”, praktisches Übersetzen und Umsetzen die Softwarelösung InBetween für alle Beteiligten, auch ohne gesonderte Vorkenntnisse, in weniger als einen Tag, trotz der Komplexität von Publishing Arbeitsabläufen, bedienbar machte.

Praktischer Rollentausch zwei dynamische Templates aus CSV-Datenstrom von grundauf im Layout aufbauen, gestalten, Formate anlegen und mit Database Publishing Tool automatisiert im Rahmen eines sechsstündigen InBetween 2.03 Trainings neu aufbauen lassen und Datenänderungen per Knopfdruck im QuarkXPress 4.11 (Mac OS 9) Layout aktualisieren. // Folie 2012 Deutsche Publishing Konferenz München

Je nach Aufgabenstellung und Wechsel vom produzierenden Gewerbe in Richtung Dienstleister, gab es den einen oder anderen Rollentausch. Kurz: Kreativen das Abarbeiten von strukturierten Inhalten (Daten) ermöglichen und für Programmierer die Grenzen von Gestaltung und Papier logisch beschreiben. Auf eine Aufgabenstellung fokussiert, gelangen so im Rahmen von sechsstündigen Trainingseinheiten, trotzt Rollen- und Personentausch im jeweiligen Daten- und Layoutteam, vollständige Umsetzungen. Anders formuliert, aus Spezialisten aus den Bereichen Datenbank, Layout und Publishing Produktions — Database Publishing Generalisten rekrutieren.


1999

Daten sind in QuarkXPress 4.1 via InBetween seit einiger Jahren sicher angekommen. Inhalte für Erlebniswelten auf gestalteten Doppelseiten lassen sich zügig vorplazieren, auf Sicht Bildausschnitte bestimmen, Textfluss, Zeilenfall anpassen. Auf Preis Änderungen wird per Update der platzierten Inhalte reagiert. Alles gut solange formatierte Texte nicht über viele Seiten “fliessen” und Wunschplatzierungen von Anzeigen mit sich tragen. So der Fall bei Gelbe Seiten und Telefonbüchern. Zeit HTML Auszeichnungsmethoden von Text mit den Möglichkeiten von XPressmarken, Absatz- und Zeichenformaten und den Erkenntnissen von InBetween — was passiert auf einer gestalteten Seite — passend für Mengensatz zu kombinieren. Eine Vorstufe zu medienneutralen Produktionsverfahren ist erreicht. Die InTime Xtension’s sind geboren. Tabellarische Darstellungen profitieren von den automatisch vorausgezeichneten Inhalten. Text mit Tab und XPressmarken erlaubt in Kombi mit den InBetween Automaten, mehrsprachige Produktion von Geschäftsberichten in Minutentakt.


1998

Zeit den Dinosaurier des Database Publishings «InBetween» general zu überholen. Zeit über Daten- und Layoutsituationen im Delta Bereich nachzudenken. Stille Post in Arbeitsabläufen einzuführen, besser wenn die linke Hand weiss, was die rechte meinte. Anmerkungen und Korrekturen digital ausführen und mit der digitalen Post weiterschicken.


1997

Silberner Datendrehscheiben. Vor dem schnellen Internet kam das Thema der Datenspeicherung auf CD-ROM in Mode. Statt in gedruckten Katalogen blättern und Bestellformulare vor Faxversand ausfüllen, die PDF Druckdaten zweitverwenden. Umfangreiche PDF Dokumente, zusammenhängend durch suchbar machen und Suchtreffer und Ergebnisse für Bestellvorgänge verwenden. In vorausgefüllten Warenkörben, hinterlegte Rabatte von unterschiedlichen Benutzergruppen anwenden. Per Datenlink, Preisänderungen kommunizieren, Bestellungen übernehmen.

Was mit Artikelnummern geht, geht auch mit Teilelisten und Explosionszeichnungen. Warum nicht Präsenstationsfolien für Adobe Acrobat Reader vorproduzieren und mit einfachen Userinterface individuelle Abspielfolgen definieren.


1996

Schweinebauch. Bild und Text automatisch auf Seite bringen. Bild erst proportional verkleinert. Text passend formatiert um das Bild gestellt. Das ganze 12 mal auf einer Seite. Und fertig ist Grundaufbau eine «FlyOut» Zeitungsbeileger Seite. Jetzt Bilder aufziehen. Mehr Bilder platzieren. Flächen zuziehen. Textefluss und Ausrichtung trimmen. Daten neu laden… Und Schwupp wird über Nacht aus einem kleinen Laden ein größere Laden. Aus einer kleinen Präsentation einer Tochter, eine Konzernsache. Zeit zum umziehen und wachsen.


1995

Ein Jahr zuvor. Ein Telefonat mit Andreas Pfeiffer, damals Redaktion MacWelt Frankreich macht klar wohin die Reise von Database Publishing mit Aldus PageMaker und einen Tool wie InBetween gehen muss. Reiseziel QuarkXPress. Marktanteil Frankreich 99 %. Nach knappen drei Monaten Entwicklung wird in Frankfurt auf einer der letzten großen deutschen Apple Messen eine lauffähige InBetween Version für Quark XPress 3.31 gezeigt und gewinnt Anwender vom Stand aus.


2002*–1994

*mit InBetween Publishing Arbeitsabläufe automatisieren. Computer, Anwendungen und Daten vernetzen. Aus der Zeit als Computerverkäufer haben sich viele Kontakte ergeben. Kontakte zu Agenturen, Marketing- und Werbebeauftragte, sowie Kontakte zu Mitstreitern. Mitstreiter, die mit der Fragestellungen «Was kann welches Programm besser? Wie lassen sich Inhalte von einem Programm in das andere Programm überführen? Wie lassen sich die Anzahl der Arbeitsschritte und Klicks reduzieren? Wie geht die Übertragung von analog zu digital, von digital zu digital, über verschiedene Geräte hinweg?» beschäftigten. Unter MS-DOS Startbildschirme mit Batch Befehlen zum automatischen Starten von Anwendungen aufzuwerten, erübrigte sich mit dem Siegeszuges der grafischen Benutzeroberflächen. Dafür stieg im gleichen Zeitraum die Anzahl der Mausklicks und Wege die ein Mauszeiger auf einen Bildschirm zurückzulegen hatte, in bis dahin unbekannte Größenordnungen.

… Sag Hallo zu ScriptRunner 1.0 — wenn das zusammenlegen von Mausklicks auf Finderebene geht und die ganze Einrichtung von Arbeitsabläufen einfacher als das Schreiben von Codezeilen in Applescript geht, geht auch InBetween beim automatischen anwenden von Formatvorlagen, Seitenaufbau und übergabe von Inhalten aus Datenquellen in einen dynamischen Seitenumbruch …

InBetween war bis einschliesslich Version 2.03 eines meiner Softwarekinder. 1994 Begonnen als Individualprogrammierung. Aufgabenstellung: aus der Datenbankanwendung FileMaker Textauszeichnungen wie Schriftart,-größe,- stil und -farbe, per AppleSkript an Aldus PageMaker zu übergeben, dort in Kombination mit Bildern, die jeweils aktuellen, lieferbaren Buchtitel, mit gültigen Preisen, in Katalogform wenige Tage nach der Frankfurter Buchmesse in den Druck geben zu können. 1994 ein gangbarer Weg.


1993

Unterwegs zwischen Baustellen im Holz und Bautenschutz Sektor, in Seitentälern der Rhône, Höhe Montélimar. Im Wochenwechsel Tageweise zu Publishing Schulungen nach Deutschland pendeln. IBM Computern mehr Farbe auf Bildschirmen und in Farbausdrucken per Eingriff in diverse *.ini Dateien beibringen. Magazin und Newsletter Umsetzung mit PageMaker vertiefen. Vergleiche Flaschenetikett Abwicklung mit CorelDraw und Illustrator anstellen. Anzeigen absetzen. Wäsche wechseln. In den Süden fahren. In frischen Apple DTP-Abteilungen Urlaubsvertetung machen und staunen was mit wenigen Befehlen und FreeHand 3.0 und Mac OS 7 möglich ist.

1993 | Wenn Ihnen das gefällt… bin beim Motiv mit der Tastatur geblieben. Adé Holz & Bautenschutz. Welcome Publishing. Text & Artdirection Richard Clever, heute brandsclever.de

1992 | Ausflug in die Plastikchip Branche mit einem CorelDraw Entwurf Funktionsweise EIKA CHIP

1992

Nach kleinen, freien Artworks, ein Buch. Wenn Buchproduktionen dauern. Sonntagsmorgens dem Autor seine Nacharbeit retten. Per Telefon und ohne das Bett zu verlassen, quasi blind, per zu gesprochene MS Dos Befehle, Sicherungskopien von Word 5.5 ausfinden und für die weitere Bearbeitung wieder sichtbar machen. Die Sache mit Seitenverkehrt belichteten Filmen und einer heissen Fahrt von Köln nach Fulda zu Druckerei, um Maschinen Stillstand und Anschlusstermine der Buchweiterverarbeitung nicht zu gefährden, war bei weiten planbarer.

1992 | Schutzumschlag Abwicklung auf bewährter Pappe und passenden Decker.

1991

Neue Freiheit. Handyscanner 256 Graustufen (Logitech ScanMan Model 256 Handheld Scanner). Wechselplattenlaufwerk 44MB. PostScriptlaser. Katalogproduktionen mit á Konto Zahlkungen machen Produktionserleichternde Investionen möglich. Einen Windows PC mit SCSI Kontrollern erlaubt die Speicherkapazität der 3,5" HD Disketten mit 1,44 MB um das 30,5 Fache per SyQuest Backup- und Datenaustauschtechnik, zu erhöhen. Erstes BackUp vom System klappt super. BackUp der Produktionsdaten auch. Für das Geld einer Catridge fliegt man Jahre später eine Woche nach Mallorca. 1991 in Summe preiswerter einfacher zu handeln als die aktuell festverbauten Festplatten. Daher auch der Name. Also was macht man(n) mit dem gewonnen, flexiblen Speicher? Die Idee ein Spiel auf der Datensicherung zu installieren war kurzweilig. Das Spiel, eine Flugsimulation, wie auch der Tag danach. Beim Morgenritual erst Kaffeemaschine mit Direktwasseranschluss und eingebauter Kaffeemühle, dann Workstation einschalten, ertönen nach wenigen Minuten metallische Geräusche. Der Gedanke «welcher Blödmann hat Schrauben in den Bohnenbehälter getan» wird von der traurigen Wahrheit «Diskheadcrash» Festplatte schnell überholt. Gut das wenn schnelle Technik und Arbeitsvorbereitung dann hilft den Datenverlust zügig wieder wettzumachen. Inhalte, ganz losgelöst vom Layout in Form von tabelarischen MS Works Dateien, per Copy und Paste, in Aldus PageMaker übernehmen und dort mit zuvor definierten Formaten auszeichnen, macht das ganze einfacher. Die Sache mit dem «eee» via Kaffee auf Tastatur in der heissen Phase der Katalog Korrekturen, ist eine andere Geschichte.

1991 | digitale Bildbearbeitung 0.0.256 — nicht mehr als 256 Graustufen bei gefühlten Pseudo 8Bit Auflösung

1989 | Stellenanzeige kurz nach Wende für gewitzte Bewerber.

1990

miep, miep, miep Kataloge brauchen ihre Zeit. Zeit um per Restore einen Stapel 1,44 HD Disketten mit ScanSoftware auf einen 286er zu beamen. Mit dem nächsten Restore die Vektorisierungsanwendung zu laden. Mit dem nächsten, genau, Restore das Layoutprogramm laden. Vektor in Seitenlayout platzieren. Später PostScript Datei schreiben. GhostScript starten. Druckdatei, ohne Bilder, nur Text plus Vektorzeichnungen auf Epson 24 Nadeldrucker LQ-550, über die verlängerte Mittagspause, ausgeben. Ausdruck bei geschlossener Türe wegen miepiger Geräuschkulisse versteht sich. Nachmittag. In fünffacher Ausfertigung Korrekturabzüge auf dem Kopierer erstellen geht wesentlich schneller. Korrekturen einsammeln, abgleichen — wer hat was angestrichen, ergänzt, durchgestrichen, doch wieder als erste Fassung war richtig vermerkt — im Layout digital und später per Filmschnipsel Korrektur vor Druck ausführen. Farbbilder per Litho einklinken lassen. Geht. 21 Tage. Ausreichend Zeit für 96 Seiten Katalog vor Druck bei einer 5 Tage Woche vor Ort fertig zu stellen.

1990 | erst Airbrush dann Logo für Geschäftspapier Abwicklung digitalisieren
1990 | Ohne Netz und doppelten Boden — Druckdaten per Kurier auf Disketten 30 Kilometer weiterschicken und hoffen…

Ohne Netz und doppelten Boden. Folienschnitt, Airbrush und eine ruhige Hand helfen bei ungewöhnlichen Visualisierungen. Auch bei Logoentwürfen. Erlaubt ist was, auf dem Träger, hält. Die anschliessende Digitalisierung ist mit den grobmotorischen Eingabe Geräten Geduldssache. Zoom In. Zoom Out. Punkt(e) aktivieren. Zoom Out. Verkleinern. Die Grenzen von 17" VGA Monitoren waren endlich. Die Auflösungen in Richtung 1024 Pixel sehr Rechen. und Zeitintensiv. Das kopieren der finalen Druckdaten auf Disketten per intelligenten Backup für den Kurierdienst, beruhigend. Beruhigender der Anruf vom 30 Kilometer entfernten Belichtungsstudio.


1989 | Erster Ausdruck auf einen PostScript Laser-drucker.
Danke an Vincent Rincón für seiner Geduld meine Daten zum Druck zu übernehmen.

1989

Auf du und du mit IBM, Aldus PageMaker und HP PostScript Laserdrucker. Schon klasse wenn sich Arbeitspeicher zum Auslagern von Programmen adressieren lässt — schlecht wenn diese kurz nach Auslagerung mit einer unverständlichen Fehlermeldung ungesicherte Layoutarbeiten mit sich in das digitale Vergessen reissen.


1988

Im Verkauf. Wenn Apple schon nicht bezahlbar war, warum also nicht von der anderen Seite, als Verkäufer, die Möglichkeiten der alternativ Hardware und Software, praktisch durchdringen? Atari Calamus, Amiga Animation, PC, IBM, HP irgendwo zwischen Büro, Verwaltung, weniger im Bereich Gestaltung angesiedelt. Dafür breit aufgestellt. Und alle paar Monate spannende Entwicklungen… mehr Farbe, mehr Leistung, mehr Programme mit denen auch digitale Gestaltung geht.

Verkehrte Welt. In den frühen Morgenstunden im alten Wartesaal Speisekarten für den laufenden Tag machen. Auf Atari XT Computern mit Ventura Publisher (später Corel Ventura) und GEM. Dann Platz machen für die Lichtplanung der Veranstaltungen mit AutoCAD.


1986

Sommer 1986 am Tag der offenen Tür einer berufsbildenden Schule, zwischen den Metropolen Düsseldorf, Köln und der Grenzstadt Aachen. Ein Mann mit grauen Bart aus Düsseldorf sitzt vor einen grünlich schimmerten Bildschirm. Rechts davon legt er eine schwarzweiß Fotografie auf eine Glasplatte mit flexibler Abdeckung. Zeile für Zeile baut sich ein Bild auf dem Monitor auf. Er setzt Schrift in Times New Roman um das Graustufen Bild. Macht einige Wörter größer. Ändert Zeilenfall und Abstand, im Dialog mit der Anwendung, ohne Einsatz von Formatvorlagen. Hält inne. Nach einem Mauseklick fängt Sekunden später, links ein weiteres Gerät an Geräusche von sich zu geben und gibt ein bedrucktes Blatt Papier von sich. In einer Qualität, die Druckreif ist. Form, Bild, Schrift, Inhalt, fertig als Vorlage für Reproduktionen übertragen.

Lange bevor Möglichkeiten geschaffen wurden, gestaltete Inhalte in einer Druckvorlage mit externen Daten zu aktualisieren und, noch eleganter, mit den eventuell bei Befarf zu änderden Inhalten zu verknüpfen. Dennoch der erste Blick auf Aldus PageMaker war eine Sternstunde und hat über Jahrzente mein berufliche Entwicklung beeinflusst. Schriften konstruieren, Fotos reproduzieren, Logo Entwürfe entwickeln, Anzeigentexte mit Anreibebuchstaben umsetzen… meine Handwerkzeuge Werkzeuge war anfänglich überwiegend analog — der Laserkopierer im Copyshop ein bezahlbarer Fortschritt. Saubere Schwarzweiss Kopien waren Luxus und die Farbstifte zum colorieren viel zu schnell aufgebraucht.

(unsorted … Disk Die Zeit von DOS — Disk Operating System, sind seit der massentauglichkeit von Flashspeichern, Geschichte. Drehende Festplatten sind seitdem sehr preiswert geworden. …)


Autor Jörg Oyen, Jahrgang 1967, Content Design Coach, Developer und Media Information Logistic Architekt.

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