Ein paar Mausklicks statt nerviger Behördengänge? Klingt zunächst sehr gut. Die Realität scheint jedoch wesentlich komplexer zu sein. Nach der Studie „E-Government-Monitor 2018“ ist die Zahl der Bürger*innen, die digitale Verwaltungsleistungen nutzen, sogar zurückgegangen. Diese Entwicklung ist ein Alarmsignal für die Verwaltung. Obwohl der Lebens- und Arbeitsalltag der Menschen längst digital geprägt ist, werden die Online-Angebote der Verwaltung offenbar nicht akzeptiert.

Vier Paradigmen für die nutzerzentrierte OZG-Umsetzung

Die Ursache für dieses Phänomen ist denkbar einfach: Die Erwartungen der Menschen werden nicht erfüllt. Wer im digitalen Zeitalter bestehen will, muss Services anbieten, die maximal benutzerfreundlich sind und ein positives Nutzungserlebnis (User Experience) ermöglichen. Das ist der Erfolgsschlüssel…


Vielfalt ist die Voraussetzung für Empathie und Innovation. Empathie und Innovation schaffen die Grundlage für die Gestaltung der Digitalisierung. Kanada macht es vor.

Als Justin Trudeau im Jahr 2015 zum Premierminister Kanadas gewählt wurde, stellte er ein bunt durchmischtes Kabinett zusammen. Er besetzte seine Regierung paritätisch mit Frauen und Männern. Und er ging sogar noch einen Schritt weiter: Zu seinen Ministerinnen und Ministern gehören unter anderem eine Angehörige der indigenen Völker Kanadas, ein Inuit, vier Sikhs, eine Zugewanderte aus Afghanistan, ein Homosexueller, eine blinde Frau, ein querschnittsgelähmter Eishockeyspieler und ein Astronaut. Und warum das Ganze? …

John Meister

Consultant. Dozent. Trainer. Politologe. // @politikmeister / meister.sh / linkedin.meister.sh / xing.meister.sh / facebook.meister.sh / insta.meister.sh

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