Wie ich als Koch durchgestartet bin und wohin es mich geführt hat

Ich ging den klassischen Weg eines jungen motivierten Koch Aufsteigers. Gleich nach meiner Ausbildung in Deutschland machte ich mich auf, um Erfahrung und Wissen in anderen Betrieben und Ländern zu sammeln. Meine Begeisterung für meinen Beruf war ungebrochen und ich wollte mich die Karriereleiter in der Branche hochschlagen. Erfahrung kann man nur von erfahrenen Kollegen sammeln. Deshalb ging ich in die besten Unternehmen und die besten Küchen, um dort das Wissen aufzusaugen und mir eine Reputation zu erarbeiten.

Schritt für Schritt zum Stern

Mein Weg war von Qualitätsdenken und Perfektionismus geprägt. Das war mir von Anfang an wichtig und diese Eigenschaften begleiten mich bis heute. Viele Stunde, unzählige Tage und Wochen voller harter Arbeit brachten mich Schritt für Schritt weiter und brachten mich zu einem meiner Karrierehöhepunkte. Als Sous Chef konnte ich gemeinsam mit meinem Küchenchef einen Stern erkochen.

Trotz der harten Arbeit — die zweifelsohne nötig ist — liebe ich die Branche immer noch, aber ich kam zu dem Punkt, an dem ich die operative Küche verlassen wollte. Klar Gastro sollte es bleiben aber mit ein wenig Abstand zur Alltäglichen Hitze des Gefechts. Da ich schon länger Fan des Gronda Blogs bin, habe ich mich direkt auf der Gronda Plattform registriert. Da stand “Aktiv Angebote erhalten” und ich dachte mir, mal sehen, was da so kommt und welche Möglichkeiten ich habe. Danach ging es Schlag auf Schlag. Obwohl die Plattform zu diesem Zeitpunkt noch neu und in der Beta-Phase war, erhielt ich nach 2 Wochen mein erstes Jobangebot. Mein jetziger Job, mein Traumjob als Leiter mehrere Restaurants einer Restaurantkette. Ich war begeistert.

Diesmal lief für mich alles anders. Nicht ich habe mich auf den Job beworben, sondern Unternehmen sind aktiv auf mich zugekommen und haben um mich gebuhlt. Auch kein schlechtes Gefühl, wenn der Spieß mal umgedreht wird. Außerdem sieht man direkt, ob sich ein Unternehmen um deren Mitarbeiter bemüht oder auch nicht.

Plötzlich war es soweit

Tatsächlich. Gleich darauf erhielt ich eine Mail von meinem potentiellen neuen Arbeitgeber. Natürlich war ich nicht der einzige potentielle Kandidat für diese Stelle und ich musste in einem Bewerbungsgespräch noch einmal zeigen, was ich drauf habe. Ich konnte mich auf meine Erfahrungen und mein Know-How verlassen und ich konnte mich gegen die anderen Bewerber durchsetzten. Was für ein geiles Gefühl.

Jetzt ist es soweit. Heute leite ich über 10 Restaurants im Süden von Deutschland und geh sicher, dass dort die Qualität und Sauberkeit stimmt. So viele Dinge, die ich auf meinem Weg gelernt habe, kann ich jetzt weitergeben. Gemeinsam mit den Restaurantleitern löse ich alle Probleme die tagtäglich von neuem auftauchen.

Neue Wege

Ich fands einfach super, dass sich diesmal Unternehmen um mich bemühen mussten. Eigentlich ist das die höchste Form persönlicher Wertschätzung. Wertschätzung gegenüber den harten Weg, den ich hinter mich gebracht habe, die viele Arbeit und die Erfahrung, die ich mir in all den Jahren angeeignet habe. Auf diesem Wege einen großen Dank an Gronda.

Ich habe den perfekten Job für mich gefunden indem ich all meine Erfahrungen jetzt weitergeben kann und nebenbei noch als werdender Vater die Flexibilität erhalte, um meine Frau zu unterstützen.

Euer,

Julian

Wenn ihr euch für Gronda interessiert, hier der Link: http://gronda.eu

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