Mobile-first ist die Chance für BigScreenLandingAreas in 2017

http://katvid.dk

Mobile-fist ist spätestens seit diesem Jahr die Devise und das sicher auch zurecht. Google bewertet mittlerweile den Mobile Traffic > Desktop Traffic von Internetseiten und so muss (Imperativ) eine Seite eben auch perfekt auf diese Devices mit ihren 320px – 414px breiten Bildschirmen (laut http://responsinator.com) zugeschnitten sein. Aber wer denkt an die BigScreens? Waren wir schon fertig? Haben wir Designer schon das bestmögliche aus dieser DisplayGröße herausgeholt? Nun fokussiert sich alles auf das Eine, und vernachlässigt wird womöglich das Andere.


Wie können BigScreen LandingScreenAreas in 2017 aussehen?

Ein sehr interessanter Ansatz könnte sein, den Platz (des Displays) von Startseiten auf großen Screens voll auszuschöpfen. Und die Page Navigation schon beim Betreten der Startseite so einfach und angenehm wie möglich zu gestalten.

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Ein weit, weit, weit verbreiteter Ansatz den StartScreen einer Startseite zu füllen ist der des FullHeightAndWidth LandingScreens, mit zentralem CTA (Call to Action), obwohl dieser (Ansatz) nur für sehr, sehr wenige Internetseiten Sinn macht. Zumindest aus marketingtechnischer Sicht.

Dies kann beispielsweise anders und womöglich besser gelingen, indem die 100vh und vw in windowstypische Kacheln unterteilt werden. Diese stellen dann die Schwerpunkte der jeweiligen Website vor und erlauben dem Besucher nicht nur einen übersichtlichen Einstieg in die Internetseite, sondern eben auch einen gefühlsmäßigen. Das kann redundant erscheinen. Schließlich wird das darzustellende Spektrum schon über das Header-Menu oder die OnePageDesign -Schlauchige- Startseite dargestellt. Aber das ist nur für rein technisch orientierte Webdesigner ein Argument. NutzerOrientierte (UX) Designer könnten in diesem Approach auch eine Chance sehen, Internetseiten besuchbarer zu gestalten. Wie eine gut strukturierte Ladenfläche, die man beim Betreten des Geschäfts sofort überblicken kann.

http://i2solutions.de

Aber wer soll dafür die Media Queries schreiben?

Ganz einfach. Niemand. LandingSection wie diese können beispielsweise ab einer durchschnittlichen TabletBildschirmBreite (768px) wieder verschwinden.

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Und die perfekt auf die Bedürfnisse eines mobilen Besuchers zugeschnittene LandingArea? Darf nun wieder zu sehen sein.

Wo verbergen sich Fallen des BigScreenDesigns?

Webdesign ist zu 95% Typografie, so heisst es überall. Und wenn es zu BigScreenLandingAreas kommt, dann müssen der Textumfang, sowie font-sizes und -weights gut durchdacht sein. Sind diese Attribute nicht ausbalanciert, kann das Design sehr crowded aussehen. Außerdem besteht die Gefahr, des zu viel und des zu durcheinander:

  • zu viele Kacheln
  • zu viele Bilder
  • unterschiedliche Buttons
  • kein einheitliches ColorScheme

Welche Konsequenzen hat diese Strategie für das SEO?

Was sagt der Jurist am liebsten:

Es kommt darauf an.

Conclusion

Sicherlich, BigScreenLandingAreas sind nichts fur jede Internetseite. Und Sie erscheinen zugegebenermaßen auf den ersten Blick redundant. Und Redundanzen wie diese kosten Geld. Aber ganz vielleicht hatte jemand beim Lesen schon die Idee, die Kacheln durch clevere Media Queries so zu coden, dass sie sich in eine smarte Mobile-first Startseite verwandeln können.

Und selbst wenn nicht. Was zählt ist, dass darüber nachgedacht wurde.

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