Das Italien Niedersachsens

Braunschweig 2017 – Tag 1

Wir trafen uns an der Hebbelschule in Kiel, wie immer hochmotiviert für die bevorstehende Reise! Als alle im Bus waren und sich verabschiedet hatten, musste ein bestimmter VIP noch von seiner Privatresidenz abgeholt werden – etwa verschlafen?!

Als es endlich wirklich los ging, sorgte Finns eigens zusammengestellte Retro-Playlist aus den letzten 15 Jahren der Chorgeschichte für entspannte Klänge. Die Fahrt war dieses Jahr mit etwa drei Stunden recht moderat und locker zu bewältigen. Aufgrund der frühen Uhrzeit, wurde der traditionelle Macarena-Tanz auf später verschoben. Zum Mittag hielten wir Zum gemütlichen Plattkopp. Da der Wirt niemanden gehen lassen würde, der nicht auch wirklich, wirklich satt sei, gab es Schnitzel und Pommes en masse. Zudem wurde die Atmosphäre durch moderne und nicht so moderne Schlager-Mukke aus der hauseigenen Disco-Anlage unterstützt.

Wolfenbüttel wird erkundet

Im Hotel angekommen, wurden sogleich die Zimmer bezogen. Danach ging es zu unserem heutigen Konzert-Ort Wolfenbüttel, wo wir die historische Fußgängerzone besichtigen durften. Hier wurde dann auch die Möglichkeit genutzt, um noch fehlende Konzert-Flip-Flops zu shoppen. Sehenswert war auch der recht malerische Blick auf eine kleine Gracht, genannt Klein-Venedig. Italien in Niedersachsen!

In der sehr schönen Kirche St. Trinitatis angekommen, starteten wir mit dem Einsingen, welches mit einer recht Pizza-haltigen Nachbesprechung im Gemeindehaus endete. Das übliche Käse-Wurst-Brot mit Ketchup durfte natürlich auch nicht fehlen.

Der Kieler Knabenchor in der St. Trinitatis Kirche Wolfenbüttel

Anschließend folgte das erste Konzert der Reise, dass vom aufmerksamen Publikum mit üppigem Applaus beendet wurde. In den Zwischenspielen durften wir eine Sonate in A-Dur hören, gespielt von Jan Szymanski, ein alter Bekannter des Chores, auf der Blockflöte und begleitet auf der Orgel von dem hiesigen Kantor Kuno Galter.

Zurück im Hotel sollte früh schlafen gegangen werden, da für uns ein erfolgreicher und langer Tag zu Ende ging und die erste Nacht bekanntlich die wichtigste ist. Der Tag war ein guter Start in die diesjährige Konzertreise und wir freuen uns schon auf die nächsten Tage und Auftritte.