Klein aber fein: Die Kirche von Salzdahlum

Wiedersehen in Salzdahlum

Braunschweig 2017 – Tag 2

Der Tag begann pünktlich mit einem sehr üppigen Frühstück. Treffen am Bus um 9:30, was sich für so manchen als schwierige Aufgabe heraus stellte. Als dann endlich alle da waren fuhren wir los in die Braunschweiger Innenstadt.

Dort erwarteten uns zwei sehr nette Stadtführer, die uns die Braunschweiger Geschichte näher bringen sollten. Während die Männer einer eher sachlichen Führung, mit einem in seinem Beruf sichtlich aufgehenden Führer zuhören durften, war für die Knaben eine Stadtrallye vorbereitet worden. Wir lernten etwas über den Adel, dessen Burgen und Schlösser, den Einfluss der Briten auf Politik und Architektur und wie die Braunschweiger bereits im Mittelalter den Brandschutz optimierten. Des Weiteren gab es ein sehr buntes und sonderbares Haus des Künstlers James Rizzi zu bestaunen. Nach Abschluss der sehr interessanten Führung durften sich die Knaben auf die volljährigen Männerstimmen aufteilen. In diesen Gruppen ging es dann zum Essen in die Innenstadt oder in die großen Schloss Arkaden.

Vor Schloss Richmond machten wir dann unser erstes Gruppenfoto auf dieser Reise. Dieses Kleinod, erbaut von einer aus England importierten Herzogs-Gemahlin, bot uns einen wunderbaren Blick über die Stadt und einen mit Liebe angelegten Park mit angrenzendem Beach Club. Da hätten wir doch am liebsten die Liegestühle herausgeholt!

Gruppenfoto vor Schloss Richmond – ein bisschen English Feeling in Braunschweig!

Körperlich und informativ gesättigt ging es dann zurück zum Hotel, wo sich alle noch einmal ein Stündchen ausruhen sollten. Nach einem weiteren Stopp in der Fußgängerzone von Wolfenbüttel fuhren wir nach Salzdahlum. Unser heutiger Konzertort. Dort wurden wir ganz herzlich von Pastor Andreas Lichtblau in Empfang genommen. Mit ihm verbindet den Chor eine längere Geschichte: Bereits 2008 waren wir in seiner damaligen Gemeinde Burgdorf zu Gast. Salzdahlum besitzt eine kleine aber gemütliche Kirche, in der wir singen durften. Nach dem sehr gut besuchten Konzert hatten Mitglieder der Gemeinde Hot-Dogs für Sänger und Publikum vorbereitet, sodass es noch zu einem netten Austausch kommen konnte. Nach ein paar netten Unterhaltungen verschwanden die Knaben auf dem nebenan gelegenen Spielplatz, um auch alle restliche Energie loszuwerden.

Müde vom langen aber erfolgreichen Tag ging es dann zurück zum Hotel und — ins Bett. Morgen steht schließlich ein Gottesdienst im Braunschweiger Dom an!