Und wie kann Jemand wie Klaus Eck so etwas hervorheben und Medium auf Deutsch empfehlen? Ist das noch #contentstrategie oder schon Schwachsinn?
Falsch, wirr und gefährlich
f_ranft
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Niemand will hierzulande Donald Trump als US-Präsidenten

Einige der Gedankenspiele @thomas.matterne kann ich nachvollziehen. Mit Content-Strategie hat das rein gar nichts zu tun. Es ist vor allem eine Frage, was highlighten bedeutet. Ein politisches Statement ist das nicht. Dann dürfte niemand mehr auf gegnerische politische Positionen oder andere Meinungen verlinken/ verweisen.

Wenn ich etwas in einem Trump-Artikel hervorhebe, heißt es noch lange nicht, dass ich mich mit der Argumentation insgesamt gemein machen will, sondern erst einmal dass den Gedanken bedenkenswert finde. Trotz der Ausfälle und des offensichtlichen Rassismus und der Frauenfeindlichkeit sollte niemand davon ausgehen, dass Donald Trump deshalb nicht gewählt wird.

Ist Trump als nächster Präsident denkbar?

Ich befürchte, dass er in den USA sogar sehr gute Chancen hat, der nächste Präsident zu werden. Immerhin hat er nach einem katastrophalen republikanischen Parteitag in Umfragen zunächst sogar zugelegt, was sich inzwischen glücklicherweise wieder zugunsten von Clinton verändert hat. Obwohl Trump derzeit alles tut, um unwählbar (Baby-Rauswurf, Atomwaffen-Statement, Soldatenschelte etc.) zu sein, stehen anscheinend laut Umfragen immer noch rund 40 Prozent hinter ihm. Es gibt ein Bedürfnis in einem konservativen Bevölkerungsteil in den USA, gegen das System zu sein und sogar dafür den Unsympathen Trump zu wählen. Lieber eine autoritärer Präsident, statt eine Systemlösung wie Hillary Clinton, scheint das zu heißen.

>> Zahlreiche von mir gesammelte Artikel zu Trump: https://refind.com/klauseck?q=trump&sort=latest

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