Nach dem Essen sollst du ruh’n oder 10 Milliarden Schritte tun

Derzeit trage ich meinen vierten Fitness Tracker. Ich weiß, bei mir gibt es keine Fitness zu tracken, eher Trägheit zu messen. (Ich weiß jetzt unheimlich viel über den Schlafbedarf, den ich habe.) Über die Kaltmamsell bin ich auf diesen Eintrag im Techniktagebuch gestolpert:

“Eine aktuelle Studie zu Fitness Trackern „Every Step you Fake‘ von Citizen Lab”

(Via.)

Ich war wohl sehr offline, sonst hätte ich die Studie Anfang Februar auch gesehen — behandelt sie doch Themen, die mich auch interessieren, Wearables und Sicherheit. Und der Titel ist auch toll: Every Step You Fake.

Durch das PDF sollten sich alle an Sicherheit interessierten Träger von Wearables mal durchwühlen. Mit dem Produkt, das ich trage, sieht es mit der Sicherheit nicht so ideal aus:

We sent a request to Jawbone stating that our test user took ten billion steps in a single day.

Da das nicht möglich ist, hätte der Hersteller mit der Schnittstelle einen Plausibilitätscheck implementieren müssen.

Daher teile ich die Einschätzung der Kaltmamsell, dass es für Vergünstigungen bei der Krankenkasse noch zu früh ist — für Hacker von Wearables wäre das sonst ein gutes Geschäft. Man muss sich nur einen Algorithmus für das Erzeugen eines glaubwürdigen Schrittrhythmus’ überlegen..


Originally published at Krautsource.

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