Genug.Gelaber


Oft denkt man es ist nicht genug,

Nicht genug Essen, nicht genug Geld.

Nichts genügt, niemals genug.

Die Wirtschaft schreit es donnernd raus, Wachstum!

Wachst über euch selbst hinaus!

Aber was soll das bitte bedeuten?

Bin keine Schlange, kann mich nicht häuten.

Und demnach auch nicht schlagartig wachsen ins endlose Leer,

Ich habe Grenzen, fühle mich deswegen schwer.

Wachsstumsliebe, selbst wenn nur Unkraut

Aus den ausgebrannten Massen schießt.

Wer sagt uns all das und warum beschließt

Jemand uns so leer zu saugen?

So viele traurige, unruhige Augen.

Eilen und rennen von hier nach dort.

Bist du angekommen stürmen die, die du liebst fort.

Zusammen kann man selten sein in dieser arglos rasenden Welt.

Wer kennt dich noch? Sind wir allein

Unter diesem Sternenzelt?

Der Zauber und die Magie schlummern ihren Winterschlaf

Und während man aufs gute Leben wartet,

Steht neben uns der edle Wolf im Pelz aus Schaf.

Er redet selig lächelnd weiter,

Beruhigt uns mit “heute vielleicht mies, doch morgen wird wieder heiter.”

Ist uns niemals aufgefallen, dass wir morgen nie erleben?

Ein Leben lang sind wir im Heute,

Du kannst dich hegen, aufsparen, pflegen.

Doch was soll dir das bitte bringen?

Wann hör ich dich spontan laut singen?

Seh dich nie in der Sonne stehn, Augen geschlossen,

Vollkommen genossen,

Den Moment.

Den fast jeder verpennt, denn jeder rennt

Dem Morgen nach und kommt so niemals an im Hier,

Verbietet sich das Feierabendbier.

Keinen hab ich je gesehen der so glücklich wurde.

Alles nur echt im Hier und Jetzt,

Ohne Planung, ohne Stress.

Glück war nicht gestern und kommt sicher nicht morgen,

Hör auf dich über Probleme zu sorgen,

Die in der entfernten Zukunft schweben,

Du sollst JETZ, HIER, HEUTE dein Leben leben!

Sorgen halten dich davon ab,

Menschen erzählen dir oft moralischen Müll.

Und geben dir einen Takt vor, der nicht mit dir hamonisiert.

Und so ist es schon wieder passiert!
Du rennst und rennst und stolperst stetig,

Wegen einem Beat

Der niemals hätte werden sollen, zu deinem Lebenslied.

Deswegen sag ich dir lass los,

Hör auf dich selbst und fühle tief

In dir, das dein genug-sein fetzt

Das du bereits all deine Wünsche kennst, die niemand außer dir in deinen Schädel rief

Denn nicht zuletzt

Geht es im Leben darum ob’s für dich lief.

Also sei nicht so dumm und renn anderen hinterher,

Was du bist und willst ist genug. Und geil. Und zwar sehr!