Nachrichten im Wandel

Medien im digitalen Zeitalter

Nachrichtendienste setzen nicht mehr nur auf Zeitungen und Fernsehsender. Plattformen wie Twitter und Co. werden immer wichtiger um “Eilmeldungen” in die Welt zu schicken.

Das liegt aber nicht nur daran, dass Tablet, Smartphone, etc. die Zeitungen ersetzen, und ständig mitgeschleppt werden, wir haben auch weniger Zeit in Ruhe Nachrichten zu lesen oder anzuschauen. Lieber informieren wir uns über “das wichtigste” im Netz. Und das am besten in kurzer, knackiger Twitter Fassung. Da kann man nichts verpassen. Außer eventuell tiefgreifendere Hintergründe des Geschehens.

Doch neben oberflächlicher Nachrichtenerstattung, haben es Journalisten auch so in ihrem Beruf immer schwerer. Durch diverse Blogs streben mehr und mehr Pseudo-Journalisten empor um ihre Meinung kund zu tun, oder sie nehmen die Rolle eines “Eilreporters” ein, da sie, sozusagen, zur “richtigen” Zeit am “richtigen” Ort waren. Schnell wird über ein Geschehen getwittert, oder über Facebook gepostet.

Auch wenn Blogs und Posts über Social Media spannend und unterhaltsam sind, stehe ich dem kritisch gegenüber wenn es um Nachrichten geht. Woher will man wissen das der Post der Wahrheit entspricht, wenn nicht explizit Quellen angegeben werden? Offene Meinung ist gut, aber wo sind die Grenzen? Auch wenn Nachrichten immer mehr über digitale Medien laufen, hoffe ich, dass sich Journalisten weiterhin Zeit nehmen und gute Recherche betreiben, bevor sie einen Artikel, oder Twitter-Post, produzieren. Besserung und strengere Richtlinien erhoffe ich mir von Plattformen wie Facebook, damit keine falschen Nachrichten den Umlauf machen.