Weltenbummler

Die Schulzeit zu beenden ist wie ein Sprung aus dem Fallschirm. Einer der aufregendsten Momente überhaupt. Von nun an ist man frei, unbeschwert. und sorglos.

Frei.

Was heißt das eigentlich? Wie kann man so glücklich und doch beängstigt zugleich sein? Die ganze Welt steht einem offen. Man kann tun und lassen, was man will. Das schüchtert ein, lässt einen zweifeln und grübeln. Alles, was man sich vorstellen kann, was man sich vielleicht schon immer erträumt hat, ist möglich. Die Perspektiven sind schier endlos. Man kann ein Studium beginnen, Blumen pflanzen, sich einen Job suchen, Sprachen lernen, Geld verdienen oder nichts tun. Oder aber man kann raus gehen und die Welt entdecken. Losziehen, fremde Menschen und Kulturen kennen lernen. Sich treiben lassen und herausfordern. Die Zeit genießen, alles andere vergessen. Dem Alltag entfliehen, der einen doch so schnell wieder einholen wird. Exakt dann ist der richtige Zeitpunkt.

Man kann ein Weltenbummler sein.

Dieses eine Jahr ist so immens wichtig. Dieses eine Jahr, in dem man sich selbst noch so viel besser kennen lernen wird. Und das auch muss, um herauszufinden, was man vom späteren Leben erwartet. Welche Träume man verfolgen will, welche Ziele man sich steckt. Wer weiß denn schon mit siebzehn oder achtzehn Jahren, wie der Rest seines Lebens aussehen soll? Man ist doch noch so jung.

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