Digital vs. Health Care – Rahmenbedingungen, Chancen und Herausforderungen

Digitalisierung des Gesundheitsmarktes — aber bitte mit Bedacht!

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Photo by rawpixel & Christopher Burns

Digitalisierung und Digitale Transformation — zwei Begriffe, die uns heute täglich und in nahezu jedem Kontext begegnen: Industrie 4.0, Cloud based Micro Services, Augmented Reality … [das könnte ein lange Aufzählung werden ;-)]

Denkt man hingegen an den den heutigen Gesundheitsmarkt, an die Kommunikation mit Ärzten, Krankenkassen und an Prozesse im gesamten Gesundheitsapparat liegen diese Befrifflichkeiten in der Regel fern. Die Digitalisierung scheint noch keinen so starken Einzug erhalten zu haben, wie dies heute bereits in anderen Bereichen des täglichen Lebens und Arbeitens der Fall ist.

Doch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels ist es entscheidend, dass überzeugende Lösungen für eine Verbesserung der Effizienz des Gesundheitssystems gefunden werden. Geschieht dies nicht, wird ein immer größerer Teil des Bruttosozialproduktes für Gesundheitsausgaben sowie ein immer größerer Anteil an Humanressourcen aufgewendet werden müssen. Die aktuellen Kontroversen zum Pflegenotstand machen es auch für die Politik zunehmend schwerer die nahenden Herausforderungen ledigleich stiefmütterlich zu thematisieren, bzw. adequate Maßnahmen einzuleiten.

Lösungen durch Digital Health Care?

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Photo by Crew

Hemmnisse und Herausforderungen

Ein weiteres Hemmnis in der Digitalisierung des Gesundheitswesens stellt heutzutage auch die Schwierigkeit dar, technische Lösungen über die Pflegesätze oder Leistungen der Krankenkassen subventionieren oder finanzieren zu lassen. Oftmals haben diese technischen Neuerungen noch keinen Einzu in das Hilfsmittelverzeichnis des GKV-Spitzenverbandes gefunden Der GKV-Spitzenverband erstellt gemäß § 139 SGB V ein Hilfsmittelverzeichnis, in dem die von der Leistungspflicht der Kranken- und Pflegekassen umfassten Hilfsmittel aufgeführt sind. Der überwiegende Teil moderner technischer Lösungen ist in diesem Verzeichnis heute noch nicht erfasst und kann somit nicht subventioniert werden. Ein Lichtblick stellt das Pflegeneuausrichtungsgesetzt von 2015 dar — es tut sich was. Demnach sollen die Versicherten zwischen mehreren aufzahlungsfreien Hilfsmitteln wählen können. Zudem soll das Hilfsmittelverzeichnis regelmäßig überarbeitet und der Preis der Produkte nicht mehr das alleinige Kriterium bei Ausschreibungen sein.

Die richtigen Rahmenbedingungen schaffen

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Freelance Marketing & Digital Strategy Consultant — Creating meaningful brands — www.kontik.de

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