Relevante Entwicklungen zur Begegnung der Komplexität im Marketing

Mit diesen 7 Marketing-Ansätzen den Digitalen-(Marketing)-Wandel meistern

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Kontik — Relevante Entwicklungen zur Begegnung der Komplexität im Marketing – Photo by eggbank
  1. Digitale Transformation: Top 7 Auswirkungen auf ökonomische und gesellschaftliche Systeme
  2. Marketing: Eine Kurzgeschichte in drei Akten

1. Digitale Plattformen und Smarte Produkte als omnipräsente Begleiter

Die Revolution des Internets brachte digitale Plattformen mit bis dato neuartigen Geschäftsmodellen hervor. Diese digitalen Geschäftsmodelle basieren auf Produkten mit Distributions- und Transaktionskosten, die im Internet gegen nahezu Null tendieren. Ist ein digitales Produkt einmal hergestellt, lässt sich dieses zu sehr geringen Kosten beliebig oft reproduzieren — vice versa unterliegen digitale Produkte nicht den Gesetzmäßigkeiten der Knappheit.

Schlussfolgernd entwickelt sich das eigentliche Produkt immer mehr zum Trägermodul für Softwareanwendungen zur Datengenerierung.

Der physische Aspekt verkommt in vielen Produktklassen somit immer mehr zur Hülle beziehungsweise zum Träger des eigentlichen Produktkerns — der smarten, intelligenten Software.

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Kontik — Digitale Plattformen und Smarte Produkte als omnipräsente Begleiter — Photo by Josh Withers
  1. Die Bewertung, Adaption und Integration der wachsenden Zahl an Kanälen und Services in die strategische sowie operative Marketingplanung sowie die technische Implementierung dieser in bestehende Systeme.

2. Big Data als Grundlage des Data-Driven Marketing

Im Zuge digitaler Geschäftsmodelle ist das Big Data Konzept ein wesentlicher Bestandteil des Marketings geworden. In der Interaktion mit digitalen Plattformen und Services entstehen Daten über persönliche Zusammenhänge, Nutzerverhalten und Kommunikation.

  1. Variety
  2. Velocity
  3. Veracity
  4. Value
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Charakteristika von Big Data
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Kontik — Big Data als Grundlage des Data-Driven Marketing — Photo by Lava Lavanda

3. Der Customer Centricity Ansatz und die steigende Relevanz der Customer Experience

Einen weiteren relevanten Ansatz im Marketing stellt Customer Centricity nach Peter Fader dar. Customer Centricity zielt darauf ab, alle Unternehmensbereiche, Produkte und Services auf gegenwärtige sowie zukünftige Bedürfnisse, Anforderungen und Verhaltensweisen ausgewählter Kunden auszurichten, mit dem Ziel, den Wert dieser Kunden für das Unternehmen langfristig zu maximieren. Es geht dabei darum, die Interaktionen für wertvolle Kunden besonders angenehm zu gestalten. Die für ein Unternehmen wertvollen Kunden werden in den meisten Fällen aufgrund der Höhe ihrer Rentabilität bestimmt.

Fader beschreibt die Customer Centricity als entscheidende Strategie, um als Unternehmen eine langfristige Profitabilität sicherstellen zu können.

An dieser Stelle sei erwähnt, dass das Konzept der Customer Centricity bisher nur durch wenige Unternehmen — wie beispielsweise Amazon, IBM, Tesco oder Netflix — umgesetzt wird. Dieser Umstand ist zum einen auf die signifikanten und notwendigen Änderungen des Organisationsdesigns, der Leistungskennzahlen sowie der Mitarbeiter- und Vertriebsstrukturen zurückzuführen, welche viele Unternehmen nicht ohne Weiteres gewährleisten können. Zum anderen sind fehlende Dateninfrastrukturen sowie Analysefähigkeiten der Unternehmen zusätzliche Gründe für die geringe Verbreitung des Customer Centricity Ansatzes. Als einer der Vorreiter in diesem Sektor ist Amazon zu nennen. Amazons CEO Jeff Bezos erklärt:

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Kontik — Der Customer Centricity Ansatz und die steigende Relevanz der Customer Experience — Photo by USGS

Eine excellente User Experience stellt für Unternehmen somit einen wesentlichen und nachhaltigen Wettbewerbsvorteil dar — denn um Daten aggregieren zu können, benötigen Unternehmen in erster Linie Nutzer, die mit ihren Produkten und Services interagieren.

Marken müssen ihre Produkte und Services so gestalten, dass sie den Nutzern einen simplen und intuitiven Zugang ermöglichen, damit diese sich auf den Plattformen langfristig bewegen sowie interagieren.

4. One to One Marketing-Ansatz

Im Zeitalter von Donald Draper befand sich das One to Many Marketing auf seinem Höhepunkt. Heute wird dieser Ansatz zunehmend vom One to One Marketing-Ansatz abgelöst. Über die letzten Jahrzehnte des 20. und 21. Jahrhunderts haben sich vor allem die Werbebotschaften aus den Massenmedien, insbesondere über die Möglichkeiten des Internets, zunehmend granuliert — sprich es ist wieder möglich geworden (wie damals im Krämersladen), Kunden gezielt und individuell mit spezifischen Botschaften und Triggern anzusprechen.

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Kontik — One to One Marketing-Ansatz — Photo by Nick Fewings

Herausforderungen und Probleme des Marketings in der digitalen Transformation

Für das Marketing als Werkzeug der Unternehmensführung lassen sich die folgenden Kern-Herausforderungen und -Probleme im Kontext der digitalen Transformation identifizieren.

Written by

Freelance Marketing & Digital Strategy Consultant — Creating meaningful brands — www.kontik.de

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