Das Ende der Social Media Redakteure

… wurde schon oft beschworen. Dabei ist social für viele Redaktionen und Unternehmen weiterhin einer der Wachstumsbereiche sondergleichen. Mit beachtlicher Manpower (und nicht zu verachtendem Spielgeld) wird vielerorts versucht, große Fan- und Followerzahlen zu generieren, respektive Reichweite und Klicks zu produzieren. Durchaus legitim, keine Frage.

Die Sache mit den Social Media Redakteuren hat aber dennoch einen Haken: Während es bis vor einiger Zeit noch Generalisten brauchte, die täglich alles auf Facebook und Twitter ( RIP Google+) möglichst Klick-optimiert raushauten, sind heute echte Plattform-Manager gefragt, die den redaktionellen Output für das jeweilige soziale Netzwerk in der Rolle eines Blattmachers planen.

Sowohl Facebook, Twitter als auch Snapchat haben ihre eigenen Ideen kultiviert, wie Inhalte dort jeweils konsumiert werden wollen. Es reicht also nicht mehr, nur Inhalte Kanal-gerecht zu verpacken. Vielmehr muss direkt bei der Produktion des Artikels oder Videos an den jeweiligen Ausspielweg gedacht werden.

Aber keine Panik: Soweit sind die meisten noch lange nicht.


Hi, mein Name ist Martin Giesler. Ich blogge über Social Media, Journalismus, Technologie und Gesellschaft. Wer mag, folgt mir auf Twitter oder abonniert meinen Newsletter. Danke fürs Vorbeischauen!

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