TABULARAZA auf der FinTech Week Hamburg 2017 — mit Mut und Leidenschaft in die digitale Zukunft!

Innovationen, Trends und die Zukunft des Finanzsektors standen Anfang November auf der Agenda der FinTech Week in Hamburg. Mit dem TABULARAZA Team haben wir unsere neuen Räumlichkeiten eingeweiht und mit mehr als 120 Teilnehmern an zwei Tagen einen mutigen Blick in die Zukunft von Banken und Versicherungen geworfen.

TABULARAZA by zeb — mutig in die digitale Zukunft!

Gleich Montag Abend stand im Rahmen des Hamburger Bots Meet Up im Beta Haus die Frage im Raum, „Können Chatbots & Voice Assistants die User Experience in der Finanzbranche revolutionieren?“.

Auf der von Laurent Burdin moderierten Panel Diskussion mit Patrick von knowhere media, Marcus von Haspa Next, Norman von Nijuko und mir herrschte Einigkeit, dass die neuen „conversational interfaces“ die Beziehung zum Kunden nachhaltig beeinflussen und die Beziehung zu Produkten und Dienstleistungen auch im Finanzbereich verändern können.

Allerdings reichen die aktuellen Fähigkeiten von Alexa & Co. noch nicht aus, um eine Revolution auszulösen. Insbesondere im Bereich Transaktion gibt es in Deutschland derzeit keine relevanten Use Cases. So kommt man zwar mit einem Alexa Skill aktuell recht schnell ins Manager Magazin, eine Aktie kann man aber trotzdem noch nicht kaufen.

Marketing KPI: erreicht, Kundenmehrwert: überschaubar. 
Die Revolution muss also (noch) warten.
Panel Diskussion beim Bots Meet Up im Beta Haus

Dienstag stieß dann ein neues Teammitglied zu TABULARAZA: direkt aus Italien, La Linea Classic Flat Black von La Marzocco, ciao bella!!! In den kommenden zwei Tagen bescherte Sie uns und unseren Gästen zahllose Americano und Espressi. 4 Kilo Kaffee gingen durch ihre Siebträger.

La Marzocco, prego!
Ein ehrlicher Kaffee für die digitale Transformation…
…wird von Kollegen und Gästen geschätzt.

Ab Mittwoch standen dann wieder die Inhalte im Vordergrund. Am Vormittag fragte Andre Ehlerding, Partner und Director bei zeb, “Wie digital sind Europas Banken?”

Das Ergebnis auf Basis der zeb Studie Digital Pulse Check: leider nicht allzu sehr. Es gibt keine „digital leader“, bis zu 80% des Budgets wird durch Run-the-Bank (RTB) Projekte verschlungen und so kommen Innovationen und dringend notwendige neue Geschäftsmodelle zu kurz. So ist es kein Wunder, wenn oftmals immer noch der Drucker in der Bank anspringt nachdem der Konsument online einen Auftrag erteilt hat.

Andre Ehlerding, Partner & Director zeb on stage

Am Nachmittag drehte sich dann alles um die notwendigen Innovationen und neuen Geschäftsmodelle. Max und Sebastian stellten das zeb TrendScouting vor. Anhand der Dimensionen Retail Banking und Versicherung konnten die Teilnehmer aus Ihrer Sicht zentrale Trends bewerten und selbst entscheiden, ob sie als CEO lieber zuschauen würden, oder aktiv in einen neuen Trend investieren.

In der Diskussion stellte sich schnell heraus, dass eine qualitative Einschätzung der Innovationen und Geschäftsmodellerweiterungen zentral ist. Nur einen Roboadvisor zu haben reicht bei weitem nicht, er muss die Kunden auch überzeugen und echte Mehrwerte bieten!

Max zum Thema Trends im InsurTech Bereich
Trends auf der Bühne, Sebastian und Max mit dem zeb TrendScouting

Abends ging es dann noch zum FinTech Meet Up in den Räumlichkeiten des S-Hub — TABULARAZA take over ;-)

Sebastian, Max und Martin im S-Hub beim FinTech Meet Up

Am Donnerstag Vormittag stand die Entwicklung moderner, digitaler Finanzprodukte im Fokus des Workshops „Think different!“. Gemeinsam mit mir erarbeiteten mehr als 40 Teilnehmer Leitlinien, Ideen und Ansätze für die Finanzprodukte der Zukunft. Echte Kunden und ihre Bedürfnisse spielen dabei die zentrale Rolle. Herausfordernd für alle Banken und Versicherungen wird es, diese angemessen zu adressieren und mit den digitalen Champions aus dem Silicon Valley mitzuhalten. Die Leidenschaft und Energie der Workshop Teilnehmer macht Mut, dass dies gelingen kann!

Kein Workshop ohne TimeTimer ;-)
Angeregte Diskussionen…
Zentrale Leitlinien für die Produktentwicklung

Am Nachmittag diskutierten wir dann unter der Moderation von Sarah, Christian und Tobias die Dimensionen Kunde, Produkte und Organisation im Jahr 2025. Auf Basis der Eigenland Methode gaben alle Teilnehmer ihre Meinung zu Thesen entlang der genannten Dimensionen ab. Dort wo es hohe Uneinigkeit in der Gruppe gab, herrschte offensichtlich Diskussionsbedarf.

Die Zukunft der Organisation wird agiler, die Produkte einfacher und der Kunde immer anspruchsvoller — darin Bestand Einigkeit. 
Und auch Banken wird es in acht Jahren noch geben.

Die Zukunft des Finanzsektors: das ist (k)ein Spiel!

Mein persönliches Fazit der FinTech Week:

Ich habe viel Leidenschaft für die digitale Zukunft erlebt.
Es gibt den Mut neue Wege zu gehen.
Und wir alle wollen einfache, gute, mehrwertige, digital fokussierte Finanzprodukte. Auf geht`s!

Auch interessiert an der Zukunft des Finanzsektors? 
Dann schreib uns eine Mail:
tabularaza@zeb.de
 Wir freuen uns auf dich!

TABULARAZA Impressionen

Raum mit Ausblick über Hamburg
Let`s go!
TABULARAZA by zeb: Leidenschaft für die digitale Zukunft.
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