Still Day One Podcast (Episode 5)

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In dieser Episode unseres Podcasts zeichnen wir das Entstehen der Plattform-Ökonomie nach. Wir beginnen im Jahre 1983 mit dem Film WarGames und diskutieren, wie das Endgame der GAFAs aussehen könnte. Um es konkret zu machen: auf welche Aktien von Google, Apple, Facebook oder Amazon würden wir setzen, wenn wir 1.000 € wetten?

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Mehr zum Thema in unserem neuen Buch Transformationale Produkte.


Still Day One Podcast (Episode 4)

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In dieser Episode unseres Podcasts diskutieren Matthias Schrader und Martin Recke über eine der theoretischen Grundlagen von digitalen Produkten: die Service-dominante Logik (S-DL). Dabei beleuchten sie auch zwei der wesentlichen Konzepte dieser Theorie — “Value-in-Use” und “Co-Creation”. Diese Konzepte stehen in einem Spannungsverhältnis zum klassischen Verständnis über die Bedeutung und die Entwicklung von Marken. Was heisst das für die Praxis?

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Still Day One Podcast (Episode 3)

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In dieser Episode unseres Podcasts unterhalten wir uns über echte transformationale Blockbuster und beleuchten ein paar Beispiele von Apple bis Zalando:

  1. Wie haben es Amazon & Co geschafft, dass Chicken-and-Egg-Problem beim Aufbau ihres Plattformgeschäft zu lösen?
  2. Back to AOL: Werden wir in Zukunft wieder in geschlossenen Systemen leben?
  3. Wie Apple die Mobile Ökonomie gewann, Facebook in die Steigbügel half und nun um den mobilen Screen kämpfen muss.
  4. About You — wer zu spät kommt, bestraft das Leben; wer zu früh kommt auch.

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Mehr zum Thema in meinem neuen Buch Transformationale Produkte.


Still Day One Podcast (Episode 2)

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In dieser Episode unseres Podcasts sprechen wir — im gefühlten Höhepunkt des digitalen Transformations-Hypes — was die Erfolgsverhinderer für radikale Durchbrüche sind:

  1. Digitale Transformation als Methodenmissverständnis,
  2. Prozessicherheit vs Produktunsicherheit und
  3. der inkrementelle Optimierungsfluch.

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Mehr zum Thema in meinem neuen Buch Transformationale Produkte.


Ein Auszug (1/5) aus dem Buch “Transformationale Produkte”

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„As one industry after another looks at itself in the mirror and asks about its future in a digital world, that future is driven almost 100 percent by the ability of that company’s product or services to be rendered in digital form.“
– Nicholas Negroponte, Being Digital (1995)

Dass Bits gegenüber Atomen unglaublich viele Vorteile haben, ist keine neue Erkenntnis. Nicholas Negroponte hat dies schon in „Being Digital“ beschrieben. Bereits damals war der grundlegende Zusammenhang erkannt. Es ist regelmäßig um Größenordnungen günstiger, Bits zu verarbeiten und zu distribuieren als Atome. …


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Wann machen uns Projekte wirklich Spaß? Wann schaffen wir wirklich außergewöhnliche Dinge? Wenn wir darüber nachdenken, lautet die Antwort oft: wenn wir in ebenso außergewöhnlichen Teams arbeiten. Wenn wir uns vertrauen, ergänzen und inspirieren. Warum finden wir das so selten?

Es ist doch so: wir alle wollen in einem festen und funktionierenden Team arbeiten. In der wirklichen Welt, wird das aber selten unterstützt. Zum Beispiel bei Einstellungen. Obwohl wir wissen, dass das Geheimnis erfolgreicher Projekte und Produkte immer Teams sind, finden sich in unseren Jobanzeigen nur einzelne Stellen. Vielleicht ist das nicht sinnvoll: denn wir arbeiten ja nicht alleine. Daher legen wir bei SinnerSchrader viel Aufmerksamkeit auf die Zusammenstellung von guten Teams. Und wir wollen sogar einen Schritt weiter gehen und was wirklich Neues ausprobieren (nun gut, es ist eigentlich nur relativ neu). Unter s2-jobs@accenture.com könnt ihr Euch jetzt auch als komplettes Team bewerben. …


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Früher war alles besser. Das Wetter, die Werbung, und die Wertschätzung der Kunden sowieso. Im Februar diesen Jahres hat Maurice Lévy, Grandseigneur der Werbung und als CEO von Publicis Chef der drittgrößten Werbeholding der Welt, seinem Frust über die heutigen Verhältnisse gegenüber dem britischen Fachdienst CAMPAIGN freien Lauf gelassen. Es war ein seltener und zugleich seltsamer Einblick in die Seele eines Mad Men.

So forderte Maurice Lévy vor allen Dingen eine radikale Abkehr von der aktuellen Abrechnungspraxis für Agenturleistungen. Dieses Modell würdige nicht annähernd den Wertbeitrag von Agenturen für Marken. Agenturen müssten der Falle des Stundenbetriebs entfliehen und wieder Beziehungspartner auf Augenhöhe werden. Schließlich verdienten die Agenturen entschieden zu wenig, die Qualität sei gefährdet und am Ende würden daran die Kunden selbst am meisten leiden. Es sei Zeit für ein neues Modell. Leidenschaftlich plädiere er für eine Basis-Fee mit zusätzlichen Lizenzgebühren, die den Wert des kreativen Outputs widerspiegle.

In welchem Paralleluniversum lebt eigentlich der gute Mann?

Zunächst das Offensichtliche: Publicis verdient prächtig. Unter dem Strich liefert die Holding stabil eine zweistellige Rendite auf einem Umsatzvolumen von knapp 10 Milliarden Euro. Von diesen Kennziffern können die meisten Kunden von Publicis nur träumen. Mit welcher Chuzpe fordert ein Dienstleister, deutlich profitabler als die Mehrzahl seiner Kunden sein zu wollen? Nebenbei: Lévy selbst bezog in den letzten fünf Jahren eine Gesamtvergütung von über 30 Millionen Euro — was ihn nicht unbedingt zur Idealbesetzung für eine Round-Table-Runde über prekäre Agenturvergütungen macht. Zudem gehört Publicis zu den aggressivsten Akquisiteuren am Markt: Allein im letzten Jahr addierten die Franzosen rund 3 Milliarden Euro Umsatz in ihre Bücher. …


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Anfang Februar schrieb Thomas Strerath in der W&V (online hier nachzulesen) über Content Marketing. Klug, in gewohnt pointierten Sätzen, wenn gleich mit einem matten Sound: der Heilige Gral der Marketingzunft sei mitnichten gefunden, zu viel werde versprochen, noch weniger gehalten. Unterm Strich: Entwarnung für alle, die weder Haus noch Hof auf das Hypethema verwettet hätten. Jenen, die es doch taten, war man nach Lektüre des Artikels geneigt, viel Glück zu wünschen, da die Aufmerksamkeit für das Thema nun gewiss abstürzen werde wie die Börsenkurse in den ersten Wochen des neuen Jahres.

Es fällt leicht, Streraths Befund zu teilen. …


Was wird aus Pitches, wenn der Einkauf zukünftig eine noch stärkere Rolle im Agenturauswahlprozess bekommt? Nichts Gutes, befürchte ich. Daher aus gegebenen Anlass eine Ode an den guten, alten Pitch — oft in der Kritik, aber wir haben nichts besseres.

Wir erleben gegenwärtig in vielen Pitches einen bemerkenswerten Widerspruch. Einerseits setzt sich in den Unternehmen die Erkenntnis durch, dass die Digitalisierung den Konsumenten zum aktiven Teil der Wertschöpfungskette adelt. Nicht mehr inside-out ist die Stoßrichtung sondern outside-in: Radikale Konsumentenzentrierung wird zum neuen Mantra und erschüttert die sorgsam abgesteckten Abteilungssilos. Eine der unheilvollsten Entwicklungen im Marketing der letzten Jahrzehnte — die zentrale Steuerung von Produkt, Preis, Platzierung und Promotion organisatorisch aufzuschnüren — könnte elegant rückabgewickelt werden. Die Digitalisierung erzwingt alle Marketingdimensionen im Sinne einer ganzheitlichen Nutzererfahrung wieder zusammen zu denken und zu führen. …


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The media agency’s business model is broken. This predicament has been the talk of the agency sector since the beginning of the year. The debate has also been fuelled by the brutal analysis of former Mediacom CEO Jon Mandel.

The narrative surrounding the debate is fairly exhausted at this stage. In the future advertising will be booked programmatically, with algorithms replacing consultants and planners. Indeed, Search and Social is already predominantly programmatic, and Display is in quick pursuit. Granted, here in Germany we’re about 15% behind the pace — in other countries the share of programmatic is already a dominant one. Before we’ve hung up our boots, even TV will have become programmatic (next generation TV, i.e. youtube, already is). …

About

Matthias Schrader

Co-founder & CEO of SinnerSchrader, now Part of Accenture Interactive. Founder & Host of NEXTConf. Live & work in Hamburg.

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