trend stories #12

Quelle: KMA .img auf Unsplash

In unserer heutigen Wissensgesellschaft sind die Fachkenntnisse und Fähigkeiten der Angestellten für Unternehmen eine wettbewerbsentscheidende Ressource.

Zugleich verkürzt die Digitalisierung die Zeit, in der einmal erworbenes Wissen obsolet wird und neue Fähigkeiten erlernt werden müssen drastisch.

Wissen aufzubauen, im Unternehmen zu verbreiten und die Belegschaft laufend weiterzubilden, ist sowohl für Unternehmen als auch für die Angestellten von entscheidender Bedeutung.

In dieser Ausgabe der Trendstories stellen wir digitale Lösungen vor, die die wichtige Aufgabe der Wissensvermittlung und -verteilung im Unternehmen unterstützen.

Viel Spaß beim Lesen — und Lernen.

Eine Suchmaschine für Unternehmenswissen

Laut Untersuchungen des Start-ups Dashworks verbringen Mitarbeiter*innen im Durchschnitt 13 Wochen pro Jahr lediglich damit, in den unterschiedlichen Kommunikationskanälen und Ablageorten von Unternehmen Informationen aufzuspüren. Aus diesem Grund entwickelte Dashworks eine Suchmaschine, die das gesamte interne Wissen eines Unternehmens durchsuchbar macht.

Quelle: Noelle Otto auf Pexels

Dashworks integriert zahlreiche digitale Anwendungen wie Asana, Confluence, Dropbox, Gmail, Google Drive, Jira, Notion, Slack, Salesforce oder Trello und findet in diesen das relevanteste Wissen für die jeweilige Suchanfrage. Dabei ist es egal, ob die Informationen in Dokumenten, Folien, Tabellen, Wikis, E-Mails, Chat-Nachrichten, Aufgaben, CRM-Datensätzen, Dashboards, Code oder Pull-Requests liegen. Denn mit seiner semantischen Suchfunktion durchsucht Dashworks nicht nur die Titel, sondern auch den Inhalt und die Metadaten der Dokumente.

Dank Deep-Learning-Algorithmen erlaubt es Dashworks sogar, statt Suchbegriffe menschlich klingende Fragen in die Suchzeile einzugeben.

Zum Unternehmens-Google

Eine App zur Vernetzung von Gedanken

Wir kennen das alle: Jeden Tag stoßen wir auf Informationen, die wir uns merken wollen, und haben zahlreiche Gedanken und Ideen, an die es sich zu erinnern lohnt. Doch mit jedem Tag werden unsere Notizen und Ideensammlungen unübersichtlicher. Die App Weavit will Nutzer*innen dabei unterstützen, ihre Gedanken, Ideen und Informationen auf intuitive und vernetzte Weise zu speichern.

Quelle: Sumaid pal Singh Bakshi auf Unsplash

Jede neue Information wird in Weavit als sogenannte Notiz gespeichert, die wie in einem Newsfeed angezeigt wird. Auch Inhalte anderer Plattformen, wie z.B. Twitter- oder LinkedIn-Posts, lassen sich schnell und unkompliziert an die App senden und dort als Notiz speichern.

Weavit analysiert automatisch den Inhalt der Notizen und verknüpft sie mit anderen, wenn zusammengehörige Begriffe erkannt werden. So werden Ideen um bereits vorhandene Informationen ergänzt. Werden auf einer Notiz Kontakte erwähnt, die sich im Adressbuch befinden, werden auch diese mit der Notiz verknüpft.

Jede Notiz kann zudem als Aufgabe abgespeichert werden, wodurch sich leicht To-Do-Listen erstellen lassen.

Gedanken verweben

Eine Plattform für exklusive Tech-Expertise

Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt und fordert von Mitarbeiter*innen neue Fähigkeiten. Aus diesem Grund ist die gezielte interne Weiterbildung der Angestellten für Unternehmen von enormer Bedeutung.

Quelle: Jason Goodman auf Unsplash

Über die Plattform SPRYNT können Unternehmen ihre Teams zu unterschiedlichen Themen der digitalen Arbeit weiterbilden. Das Besondere dabei ist, dass alle Dozent*innen erfahrene Digitalexpert*innen sind, die sich in renommierten Tech-Unternehmen wie AirBnB, PayPal, Google, Amazon usw. verdient gemacht haben. So lassen sich kurzfristig und nachhaltig Wissen und Methoden im eigenen Team implementieren, die sich für die besten Techfirmen der Welt bewährt haben.

SPRYNT bietet zwei Formate an. Skill Packages statten Teams mit aktuellen und wichtigen Fähigkeiten der digitalen Arbeit wie User Research, Prototyping oder Stakeholder Management aus.

Bei den Learning Journeys geht SPRYNT auf die spezifischen Bedürfnisse des Unternehmens ein und schnürt ein maßgeschneidertes Produkt. Dafür werden die Herausforderungen des Unternehmens identifiziert, die Skill Level der Teammitglieder analysiert und daraufhin individuelle Trainings angeboten.

Tech-Experten mieten

Per KI Kompetenzlücken aufdecken

Das israelische Start-Up retrain.ai nutzt künstliche Intelligenz, um die Kompetenzen, Eigenschaften und Qualifikationen der Angestellten im Unternehmen zu analysieren und diese mit den Fähigkeiten abzugleichen, die das Unternehmen in Zukunft benötigen wird, um in seiner Branche erfolgreich zu bestehen.

Quelle: Suad Kamardeen auf Unsplash

Anhand von Echtzeit-Arbeitsmarktdaten, Markttrends und Wachstumstreibern prognostiziert retrain.ai neu entstehende Jobprofile und identifiziert die Fähigkeiten, in die Unternehmen investieren müssen, um ihre Belegschaft zukunftssicher zu machen.

Passend zu den Analysen bietet retrain.ai Ausbildungskurse von Partnern an, die die notwendigen Fähigkeiten vermitteln.

Bis 2025 sollen so mehr als 10.000.000 Menschen mit Spitzenqualifikationen ausgestattet werden, um für den Wettbewerb im 21. Jahrhundert gerüstet zu sein.

Kompetenzlücken aufdecken

Vielen Dank für euer Interesse. Für Fragen und Feedback, meldet euch gerne bei uns unter hallo@mediaman.de oder schaut bei unserem Instagram oder LinkedIn-Profil rein.

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