Days of DayZ: Codewort Regenbogen

Eric
Eric
May 16, 2014 · 2 min read

Wie im letzten Beitrag von Days of DayZ bereits geschrieben, sind wir also gestorben, wurden einfach ohne Ankündigung niedergemetzelt wie das ebenso üblich ist in DayZ.

Meinung zwischendurch:

Inzwischen gefällt mir DayZ wirklich, trotz dessen, dass es sich nach wie vor ein Early Access Game ist. Wie dem auch sei, alleine wird das Spiel recht schnell langweilig… doch in der Gruppe — wuhu. Ihr solltet also prinzipiell nicht alleine spielen, außer ihr seid fett, hässlich und habt weder Freunde noch Hobbys.

Wir waren auf Blut aus, mussten uns jedoch zunächst neu orientieren und einen Treffpunkt ausmachen.

Treffpunkt: Baustelle

Nachdem uns Marco bzw. DerRichter eine Weile lang über TeamSpeak zugehört hat, entschied er sich dafür sich uns erneut anzuschließen. Wir waren also nach kurzer Zeit wieder zu dritt unterwegs und fest entschlossen jemanden für unseren Tod büßen zu lassen.

Es war schwierig eine Richtung auszumachen, wir diskutierten einige Zeit lang wo es hingehen sollte und entschieden uns dann für einen Marsch in Richtung des großen Flugfelds. Einige Zeit ist vergangen, als wir plötzlich stimmen hörten und zwei bewaffnete Überlebende hinter uns standen:

“Wo wollt ihr hin?” fragte einer der beiden und für einen kurzen Augenblick merkte man wie wir innerlich zusammenzuckten. “Ach ja eh hier so lang halt… sind grad frisch gespawnt, brauchen also erst wieder Equip.” antworteten wir im Gedanken daran, dass wir wohl gleich wieder tot sein werden.

“Oh gut, sollen wir zusammen gehen? Zu fünft haben wir bessere Chancen!” — wirklich? Wieso wollen die beiden uns mitnehmen, denn letztendlich waren wir keine große Hilfe ohne Bewaffnung. Andererseits ist es in DayZ eben so wie ich schon geschrieben hatte: Der Einschüchterungsfaktor zählt.

Direkt nachdem die zwei Fremden auf unseren TeamSpeak-Server gekommen sind wunderte ich mich, weil mir die Stimmen irgendwoher bekannt vorkamen. Ich öffnete also das Steam-Overlay und schrieb dem anderen Eric:

“Sind das nicht die beiden vom Flugplatz?!”
“Ja, glaub’s auch…”
“Töten?”
“Töten!”

Ich informierte Marco (ebenfalls über Steam) über unsere Erkenntnis und er war direkt damit einverstanden sie bei einer passenden Gelegenheit um die Ecke zu bringen. Dummerweise konnten wir unsere Vorgehensweise nicht über TeamSpeak besprechen, da sie ja nach wie vor drauf waren.

Wir überlegten uns also ein Codewort, bei dem jeder wusste was zu tun war. “Regenbogen!” sollte also einer von uns einen Satz mit dem Wort “Regenbogen” sagen wie z.B. “Guckt mal da ist ein Regenbogen!” wusste jeder was zu tun war. Leider hatten wir nach wie vor keine Waffen, sodass wir den Pfeifen erstmal freundlich gesinnt gegenübertreten mussten.

Aus den Gesprächen mit den beiden Neuen ging schnell hervor, dass sie wohl schon länger auf Chernarus unterwegs waren und nicht erst seit gestern anderen Spielern auflauern.

In DayZ muss man geduldig sein

Grundvoraussetzungen für DayZ sind Geduld und Ausdauer und in diesen beiden Disziplinen mussten wir uns üben. Wir zogen von einem Kaff zum anderen: Ein bisschen was zum Essen hier, ein bisschen was zum Trinken da — keine Waffen und auch keine besonders gute Ausrüstung, doch der Zeitpunkt unserer Rache rückte immer näher…

Fortsetzung folgt…


Originally published at meska.me.

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Blogger, Modder, Gamer, Träumer und Überlebenskünstler.

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