
1 Bild spricht 1.000 Worte (in vielen Sprachen)
Sich „ein Bild zu machen“ von etwas ist schlau. Denn wir Menschen denken nicht in Worten und Zahlen, sondern in Bildern. Das ist wunderbar für die betriebliche Kommunikation.
Hier sind 5 Gründe, wie Sinn-Bilder auch in Ihrem Unternehmen Sinn machen.
1. Kommunikation über Sprachgrenzen hinweg
Eine visuelle Anleitung funkioniert in allen Sprachen. Denken Sie an eine Ikea-Bauanleitung oder an eine Wegskizze. Diese kommen fast ohne Worte aus. Und

egal welche Sprache man spricht, man kann sie sofort verstehen.
Gerade über Sprachgrenzen hinweg tragen Sinn-Bilder auch in Unternehmen zur schnellen Verständigung bei. Ebenso bei Kunden und Mitarbeitern, die aus anderen Sprachkulturen stammen, können einfache Bilder deutlich schneller und nachhaltiger zum Verständnis beitragen.
2. Bilder bleiben im Kopf

Die Gehirnforschung hat vielfach nachgewiesen, dass wir Menschen uns Bilder deutlich rascher und detaillierter merken als Texte und Zahlen. Zudem sind wir viel schneller, Bilder zu erfassen, als Buchstaben.
Dieses Bild wurde am Beginn eines mehrtägigen Workshops vom Workshopleiter verwendet. Es erklärte die Inhalte des gesamten Workshops in wenigen Minuten und die Teilnehmer hatten einen raschen Überblick, den sie die ganze Zeit behielten. Bei der Prüfung wurde das Bild von der Wand genommen. Der Workshopleiter erzählte, dass die Teilnehmer beim Nachdenken immer auf die Stelle schauten, wo das Bild hing.
3. Den „roten Faden“ finden — und behalten
Gerade bei komplexeren Themen, bei denen mehrere Sitzungen notwendig sind, findet man gemeinsam in kürzester Zeit wieder Anschluß und kann sich leicht erinnern, was besprochen wurde. Ein Sinn-Bild ist wie ein Pfad durch eine mitunter auch sehr große Summe an Informationen, die aber unter einem Bild zugänglich sind.
4. Konsistenz
Sinn-Bilder geben auch Sicherheit, dass ein Narrativ beibehalten wird. Bei Prozessen, bei denen es auf Genauigkeit ankommt oder auf bestimmte Abläufe, kann ein Sinnbild wesentlich sein (z.B. Notfalls-Pläne). Oder auch, wenn die Inhalte eines Bildes von Dritte weitererzählt werden und es wichtig ist, dass alle Aspekte vermittelt werden (z.B. in Verkaufssituationen).
5. Reduktion von Komplexität

Sinn-Bilder sollten so einfach sein, dass auch Kinder sie verstehen und wiedergeben können. Das heißt nicht, dass sie deswegen banal sind. Ganz im Gegenteil ist es eine große Herausforderung, ein Sinn-Bild einfach verständich zu halten und zugleich konsistent in Form und Inhalt. Sinn-Bilder haben die Aufgabe, leicht zugänglich zu sein, um Menschen nicht vor der dahinterliegenden Komplexität abzuschrecken, sondern die Tür zu öffnen. Besonders starke Sinn-Bilder werden nicht fixfertig weitergegeben, sondern direkt vor den Augen des Publikums gezeichnet. Das erhöht die Spannung und unterstützt das Merkvermögen besonders stark.
Zusammenfassung
Sinn-Bilder sind ein starkes Tool in der Kommunikation und in der Wissens-Vermittlung. In unserer multikulturellen und multilingualen (Business-)Welt können sie einen wertvollen Beitrag zur Verständigung und Effizienz leisten. | MG

