An alle #WhyISaidNothing Hater und Hateretten

milchhonig
Dec 20, 2015 · 1 min read
  1. Ich rede mit meinen Freunden darüber.
  2. Ich rede mit meinem Therapeuten darüber.
  3. Ich verarbeite am besten durch Schreiben.
  4. Ich twittere darüber.
  5. Ja, ich will Aufmerksamkeit.
  6. Weil mich diese Ereignisse subjektiv verletzen.
  7. Und ich dem kategorischen Imperativ folgend davon überzeugt bin, dass sie auf einer objektiven Ebene verletzend sind für alle.
  8. Gewalt und Grenzüberschreitungen jeglicher Form sind Verletzungen gegen das Mensch-sein an sich und das betrifft jeden Menschen, selbst wenn er solche Erfahrungen nicht persönlich gemacht hat.
  9. Dafür will ich sensibilisieren.
  10. Das kann ich nur aus einem subjektiven Moment heraus, in dem ich z.B. über mich spreche.
  11. Weil ich will, dass niemandem Leid angetan wird.
  12. Weil ich will, dass sich etwas ändert.
  13. Weil ich kein Opfer bin aber auch kein Objekt.
  14. Weil ich anderen gerne zuhöre, wenn sie ihre Geschichte erzählen.
  15. Zuhören halte ich sowieso für eine der besten Qualitäten des Menschen.
  16. Weil echte Menschen echte Einblicke geben — das ist wertvoll.
  17. Weil ich Männer mag und Sex mag und gerne innerhalb meiner gesetzten Grenzen sehr viel Spaß haben will.
  18. Weil ich genau das lange Zeit nicht konnte und teilweise immer noch nicht kann.
  19. Weil Kommunikation die einzige Möglichkeit ist, unsere Grenzen zu überwinden — damit meine ich die innere Grenze, die jeden Menschen zu einem Individuum macht.
  20. Jetzt los — hass mich.

    milchhonig

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    Ich wollte niemals Mensch sein. Figur reicht völlig. www.milchhonig.net

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