Stadt Asket

Dies zu definieren finden wir eigentlich langweilig, das uns aber eh schon langweilig ist, schreiben wir es trotzdem auf, dann verweilt die Langeweile ein bisschen.

Oder die eigene Unsicherheit sucht nach Bestätigung durch andere Individuen.

Es fählt uns ja schwer Dinge auf lange Dauer und konstant zu tun. Weil wir die Abwechslung so sehr als Erfrischung benötigen. Somit haben wir die Karriere gewhält alle Materiellen Dinge und Besitzgegenständen abzustossen.

Was soll das Ziel dahinter sein?

Dies wissen wir natürlich erst, wenn wir bei null Dingen angekommen sind. Entweder wir beginnen nackt in der Stadt herumzulaufen oder kaufen uns einen Tesla. Wie wollen wir hier nun materiellen Besitz definieren. Wir haben auch ein Bankkonto, worüber man natürlch debatieren kann. Somit vereinfachen wir uns die Sache und sagen: ‘Zahlungsmittel sind für diese Evaluierung Gegenstandlos.

Somit besitzen wir auch kein zuhause, da wir die Wohnung Mieten. Einfach den Mietvertrag, welcher auf Papier existiert, müssen wir als eine Sache zählen. Ist eigentlich auch blöd. Somit wäre hier die Lösung bei der nächsten Zählung, dieses Stück Papier zu vernichten.

So nun noch zu den Einfach- und Mehrfachzählungen am Beispiel Laptop. Hier besitzen wir den Rechner mit verbundenem Bildschirm, dann eine Kabel-lose-maus, Tastatur und Stromkabel. Dies gilt als eine Sache. So wie Sockenpaare oder das Bett als eine Sachen gelten. Obwohl das eine Bett aus zwei Tatamis, Futon, Leinen-Tuch, Decke und 2 Kissen und dazu Bettwäsche besteht. Jedoch alles was Bettwäscheersatz ist, wird dann einzeln gezählt, weil es zwar bequem ist, für uns aber bereits in die Luxusabteilung gehört.

sockenpaar am fluss

Stadt Asket darf man als Befreiungsversuch anschauen, diese Leichtigkeit zu spüren, eine Form von erarbeiteter Freiheit, die Verteilung der Macht und Last auf viele. Für uns ist es zusätzlich weniger Information in/auf den Geist. Da sich in der Wohnung, wo er sich oft aufhält, mit weniger Dingen auseinandersetzen muss. Wir denken, dass ein Hauptpunkt der obere ist und der Versuch die Selbstdefinition mehr und mehr abzubauen, was natürlich nur die Illusion weiteraufrechthält, jedoch weiter auch nicht schlimm zu sein scheint. Wir nennen uns ja desshalb Mirsind, weil es andere zum nachdenken bringt auf eine leichte, amusante Art und Weise. Warum sollen eigentlich andere zum Nachdenken gebracht werden, was für eine Bescheuerte Betrachtungsweise. Die anderen sollen sich gefälligst amüsieren, zu tode lachen oder einfach langweilen. Und auch hier die detonierung des Ich und den Fokus auf das ‘Wir’ welches ja immer im Moment, in der Begegnung stattfindet. Was natrülich für gewisse Individuen die Begegnung nicht zustande kommen lässt, da eine Erwartung da ist an ein definiertes Ich, um sich selbst abzugrenzen oder verbunden zu fühlen.

Ja dann willkommen, zählen wir mal, was das Null Stern Motel so hergibt.

Wir gehen nach Räumen vor

Raum 1: (19), Raum 2: (61), Raum 3: (11),Raum 4: (5), Raum 5: (2), Raum 6: (3), Raum 7: (9), Raum 8: (36), Raum 9: (1)

Wir wir sehen noch weit über hundert, somit müssen wir nochmals in einem Monat an die Sache ran. Besonders Raum 2 und Raum 8

Danke an Jiddu K. und Ragnar K. und A. Hoffmann und Mirsind und Opensecret und u.g K. und R. Semmler und alle anderen.

j 90 / a 102 / ug 89

95–1986 / 18–2007 / 06–2006

apo tropfeinsatz .050 ml — sprühkopf .15 ml

89.1 / 88.5

dibplus

Die Fragen nach Transzendenz hören nie auf

In den 80- und 90igern aufzuwachsen, bedeutete für uns als Mittelstandsfamilie Heile Welt. Wir würden es wieder tun. Wir hatten den Genuss von allem ist da, keine Esoterik, keinen Glauben. Die Probleme würden, wie heute in der überwiegenden Mehrzahl der Unternehmungen weiterdelegiert. Auf die Heile Welt folgen viele Fragen, welche ohne Glauben früher oder später bemerkbar und dringlicher wurden, da die Sinnfrage des Daseins für unsere Spezies ständig auf uns hereinbricht. Das erste mal wurden solche Fragen für uns durch Reden von Jiddu Krishnamurti behandelt. Wichtig dabei ist, das es Überlieferungen waren, welche in Büchern und Videoaufnahmen von uns aufgesaugt worden sind. Denn der Körper von Herrn J. hat sich 1986 aufgelösst. Die Ausseinandersetzung mit dem Gehörten zusammen mit einer gleichaltrigen Lebensperson war damals sehr anregend, neu und fruchtbar. Dies Dauerte ungefähr ein Jahrzehnt und ein Schlüsselerlebnis war das folgende.

J betonte unaufhörlich, dass man ihm gar nicht richtig zuhöre und sich ständig mit ihm vergleiche. Dies merkten wir, wussten aber nicht was die Ursache dafür war. Es ist auch äusserst verwirrend, wenn einer ständig davon spricht, man solle ihm nicht folgen und man aber tausende Anhänger wahrnimmt. In einem Videointerview nach einer Rede, bekommt ein Besucher die frage gestellt, warum man ständig zu J pilgere. Die Antwort war ein Paradoxon, welche die Person selbst eingestand, mit verlegenem und verschmitzten Gesichtsausdruck: ‘Man tue es Jahr für Jahr, eventuell ist es diese Naturkulisse in Saanen.

Danach kam es für uns zur Begegnung mit u.g Krishnamurti. Beide haben viele Verbindung und die romantischste ist sicher der Name. Jedoch bekommen wir nun ein weiteres Bild. Ein teilweise sehr aggressives, eventuel weniger autoritäres Bild als jenes von J, da u.g nicht so eine grosse Anhängerschaft hat (naiver Gedanke) und auch keine Reden hält. u.g ist auch nicht mehr zu sprechen, da 2006 sein Ende war. Die Videoaufnahmen sind spärlich, durch seinen Jahrgang in sogenannter höherer Qualität, darunter ganz wenige Interviews, wo er ständig darauf verweist, sein Gequassel ungeniert zu transkirbieren und abzuändern, wie es jedem beliebt. Es sei alles genau so viel wert, wie das gekläffe eines Hundes. Der Rest sind Aufnahmen hauptsächlich in Wohnzimmern mit Bekannten. Wo er ständig darauf hinweist, dass jeder die Antwort selbst bereits mit sich trägt und alles andere eine Spielerei sei.

Dann vor 3 Jahren kommt ein lebendiger, noch am Leben Teilnehmer, ach wie schön! Den können wir jetzt fragen. Das tolle an dieser Begegnung ist, dass die Person, noch stärker die eigenen Ansätze von Gleichnissen mit dem gegenüber zerstört. Auf eine Art noch schmerzvoller und erheiternd. Diese Person macht Meetings und schreibt auch Bücher. Die Nachricht ist in so einfachen Worte gefasst, dass man bereits nach 3 Sätzen weint oder in Gelächter verfällt. Dazu kann man diese Person anrufen. Sein Nummer ist im Internet unter theopensecret verfügbar. Und jetzt setzen sie sich in ihr Ego hinein, wie wir uns überwinden diese Person anzurufen (Gedankenschwal über Nummerwählen oder Person auf offener Strasse ansprechen, mit dieser Todesangst vom zurückgewiesen zu werden). Dann kommt der Telefonbeantworter, die Person ruft später zurück, man nimmt den Hörer ab, hört die Stimme einer Person in welche man schon tausende Bilder hineinprojeziert hat und spricht kurz, über geographische Lage und Wetter und dann eine Frage bezüglich seiner (die) Nachricht, dass ‘alles ist und gleichtzeitig nichts’. Wie bescheuert kommt einem das eigene Selbst vor, das scheinbar seine Illusion selbst aufrechterhält, wenn man dann die frage ‘real’ stellt.

Was dann passiert, kann passieren muss aber nicht. Es passiert bei vielen welche in seine Meetings (zurzeit England, Holland und DE) gehen oder auch nicht. Es passiert auch Leuten, welche noch nie mit den oben genannten drei Personen kontakt hatten.

Diese sehr kurze Zusammenfassung sollte dem Leser nicht verheimlichen, das wir ein Suchender waren oder noch sind.

Mit was lässt dass uns nun zurück. Mit nichts. Mit der Frage ob die Reihenfolge der Nachrichten über ein Leben verteilt für einen in den 2000ender Geborenen sofort verstanden wird.

Wir geben mal vor zu denjenigen zu gehören die keine mehr sind.


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