Martin Wessner
Jul 24, 2017 · 1 min read

Eine Frage bitte, Herr Dahlgrün: Sie schreiben, dass der “Genderismus” eine reine Ideologie darstellt. Muss man den “Feminismus” aufgrund des “-ismus” daher nicht auch als eine Ideologie ansehen?

Wenn der “Maskulinismus” davon ausgeht, dass das männliche Geschlecht dem weiblichen Geschlecht überlegen ist, dann sollte man im umgekehrten Sinne eigentlich den Rückschluß ziehen, dass der “Feminismus” davon ausgeht, dass das weibliche Geschlecht dem männlichen Geschlecht überlegen ist. Oder? Wenn man Feministinnen(zB. Alice Schwarzer) argumentieren hört, drängt sich einem tatsächlich der Verdacht auf, dass sie die Frauen für die bessere Hälfte des Menschheit halten. Kann es insofern wirklich einen “Gleichberechtigungs-Feminismus” geben, wenn Feministen davon ausgehen, dass Frauen gegenüber Männern höherwertigere Wesen sind? Wer sich aber überlegen fühlt, der strebt seltenst Gleichberechtigung, sondern praktisch immer Herrschaft an. Muss man den Feminismus dann aber nicht genauso kritisch wie den Genderismus betrachten, da beide Ideologien offenbar nicht darauf bedacht sind einen Ausgleich zwischen beiden Pole, sondern vielmehr eine Dominanz des weiblichen Geschlechts bzw. der weiblichen “Kultur”(in Hinblick auf weibliche Werte, Normen und weiblichen Verhaltensweisen) in der Gesellschaft herzustellen?